Energie und Dienstleistungen für Geschäftskunden

Energie, die Ihr Business bewegt

Als Geschäftskunde profitieren Sie bei uns von einer ganzheitlichen Energieversorgung, die weit über Strom, Erdgas und Wärme hinausgeht. Wir unterstützen Sie dabei, Energie effizient einzusetzen, Betriebskosten zu optimieren und Ihre Energieversorgung bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Dafür bieten wir intelligente Lösungen, die auf die individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.

Energie, Dienstleistungen und Services für Ihr Unternehmen.

News für Geschäftskunden

Umstellung auf E-Rechnungen ab 2027

Ab dem 1. Januar 2027 stellen wir den Rechnungsversand für Geschäfts- und Gewerbekunden sowie öffentliche Auftraggeber auf elektronische Rechnungen (E-Rechnungen) um. Betroffen sind die Sparten Strom, Gas, Wasser, Wärme und Einspeisung. Für den elektronischen Rechnungsempfang benötigen wir eine gültige E-Mail-Adresse. Sie können zwischen den Formaten ZUGFeRD (PDF mit integrierten Rechnungsdaten) und XRechnung (strukturiertes Rechnungsformat für die automatisierte Weiterverarbeitung) wählen.

Daten einfach online übermitteln

Nutzen Sie unser Online-Formular zur schnellen Übermittlung Ihrer Daten:

👉Online-Formular E-Rechnung

Alternativ können Sie uns die erforderlichen Angaben per E-Mail an e-rechnung@dvv-dessau.de senden.

Was ist eine E-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten, elektronischen Format, das von IT-Systemen automatisiert gelesen und verarbeitet werden kann. Im Unterschied zu einfachen PDF-Dateien enthält sie ihre Daten in einer standardisierten Struktur, wodurch eine medienbruchfreie Verarbeitung ermöglicht wird.

Inhaltlich umfasst eine E-Rechnung dieselben wesentlichen Angaben wie eine klassische Rechnung, beispielsweise Informationen zum Rechnungssteller, Rechnungsempfänger, Leistungsumfang, Rechnungsdatum und Zahlungsbetrag. Die Daten werden jedoch entsprechend festgelegter Standards wie XRechnung oder ZUGFeRD aufbereitet.

Zusätzlich zu den üblichen Rechnungsangaben sind bei E-Rechnungen weitere Informationen erforderlich, darunter:

  • Struktur- und Formatinformationen zur technischen Verarbeitung der Rechnung
  • Referenzen auf Verträge, Bestellungen oder Lieferscheine, um Geschäftsvorgänge eindeutig zuzuordnen
  • Leitweg-IDs, sofern Rechnungen an öffentliche Einrichtungen oder Behörden übermittelt werden

Durch die standardisierte Datenstruktur lassen sich Rechnungsprozesse deutlich effizienter gestalten. Manuelle Eingaben werden reduziert, Fehlerquellen minimiert und Bearbeitungszeiten verkürzt.

Vorteile der E-Rechnung?

Vorteile der E-Rechnung

  • Weniger Fehler durch automatisierte Verarbeitung und standardisierte Formate
  • Zeitersparnis dank schnellerer Rechnungsbearbeitung
  • Ressourcenschonend durch den Verzicht auf Papier, Druck und Versand
  • Mehr Transparenz durch digital nachvollziehbare Prozesse
  • Effiziente Buchhaltung durch die automatische Übernahme von Rechnungsdaten in bestehende Systeme

Kurz gesagt: Die E-Rechnung sorgt für schnellere Abläufe, weniger Aufwand und eine moderne, digitale Rechnungsverarbeitung.

Für wen gilt die E-Rechnungspflicht?

Die Einführung der E-Rechnung erfolgt stufenweise und betrifft langfristig nahezu alle Unternehmen in Deutschland. Unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße müssen sich Betriebe auf die neuen Anforderungen einstellen. Während die Pflicht zum Empfang elektronischer Rechnungen bereits ab 2025 greift, wird die verpflichtende Ausstellung schrittweise eingeführt.

Die wichtigsten Fristen im Überblick

Ab 1. Januar 2025: Empfangspflicht

  • Unternehmen müssen technisch in der Lage sein, elektronische Rechnungen entgegenzunehmen und zu verarbeiten.

Ab 1. Januar 2027: Ausstellungspflicht für größere Unternehmen

  • Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 800.000 Euro sind verpflichtet, Rechnungen im vorgeschriebenen E-Rechnungsformat auszustellen.

Ab 1. Januar 2028: Verpflichtung für alle Unternehmen

  • Ab diesem Zeitpunkt müssen grundsätzlich alle Unternehmen elektronische Rechnungen ausstellen, unabhängig von ihrer Umsatzgröße.
Gibt es Ausnahmen?

Ja. Bestimmte Rechnungen sind weiterhin von der E-Rechnungspflicht ausgenommen. Dazu zählen insbesondere:

  • Rechnungen über Kleinbeträge bis 250 Euro
  • Bestimmte steuerfreie Umsätze
  • Geschäfte mit Privatpersonen (B2C)
  • Weitere gesetzlich definierte Sonderfälle

Da die gesetzlichen Rahmenbedingungen kontinuierlich weiterentwickelt werden, sollten Unternehmen die aktuellen Vorgaben regelmäßig prüfen.

Frühzeitig vorbereiten lohnt sich

Auch wenn für viele Unternehmen die Pflicht zur Ausstellung erst später greift, empfiehlt sich eine frühzeitige Umstellung auf digitale Rechnungsprozesse. So können Abläufe rechtzeitig optimiert, technische Anforderungen umgesetzt und Mitarbeitende auf die neuen Prozesse vorbereitet werden.

So funktioniert die E-Rechnung

Die Verarbeitung einer E-Rechnung läuft in drei einfachen Schritten ab:

1. Erstellung
Die Rechnung wird mit einer geeigneten Software in einem standardisierten Format wie XRechnung oder ZUGFeRD erstellt.

2. Versand
Die E-Rechnung wird digital an den Empfänger als strukturierter Anhang in einer E-Mail übermittelt.

3. Verarbeitung
Die Rechnungsdaten werden automatisch in Buchhaltungs- oder ERP-Systeme übernommen und können dort direkt weiterverarbeitet werden.

Vorteil: Weniger manueller Aufwand, schnellere Prozesse und eine geringere Fehlerquote.

Was passiert bei Nichteinhaltung der E-Rechnungspflicht?

Wer die gesetzlichen Vorgaben zur E-Rechnung nicht erfüllt, muss mit Konsequenzen rechnen. Dazu können Bußgelder, die Ablehnung nicht konformer Rechnungen sowie Verzögerungen bei der Zahlungsabwicklung gehören.

Tipp: Eine rechtzeitige Umstellung auf E-Rechnungen hilft, Risiken zu vermeiden und sorgt für rechtskonforme Prozesse.

ZUGFeRD und XRechnung im Vergleich

Die Formate ZUGFeRD und XRechnung erfüllen beide die Anforderungen an eine E-Rechnung, unterscheiden sich jedoch in Aufbau und Einsatzbereich.

  • ZUGFeRD kombiniert eine lesbare PDF-Datei mit maschinenlesbaren XML-Daten. Dadurch eignet sich das Format besonders für den elektronischen Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen.
  • Die XRechnung besteht ausschließlich aus strukturierten XML-Daten und ist speziell für die automatisierte Verarbeitung entwickelt. Sie wird vor allem für Rechnungen an Behörden und öffentliche Auftraggeber genutzt

Unterschiede auf einen Blick

  • ZUGFeRD: PDF + XML, menschen- und maschinenlesbar
  • XRechnung: reines XML-Format, ausschließlich maschinenlesbar
  • ZUGFeRD: ideal für Unternehmen (B2B)
  • XRechnung: häufig Pflicht bei Rechnungen an öffentliche Auftraggeber

Fazit: ZUGFeRD bietet eine flexible Lösung für Unternehmen, während die XRechnung insbesondere im öffentlichen Sektor eingesetzt wird.

Unsere Angebote für Geschäftskunden

null

Gewerbekunden

Tarifwelt: DessauStrom & DessauErdgas

Für Sie sind wir da:

  • Gewerbe, Handel, Handwerk
  • Gastronomie
  • Dienstleistungen: Arztpraxen, Büros, Sportvereine, Fitnessstudios
  • Infrastruktur
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Großkunden

Individuelle Vertragsangebote

Für Sie sind wir da:

  • Industrie & produzierendes Gewerbe
  • Energieintensive Mittelständler
  • Kommunale & öffentliche Einrichtungen
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Wohnungswirtschaft

Tarifwelt & individuelle Energielösungen

Für Sie sind wir da:

  • Haus- und Immobilienverwaltungen
  • Bauträger & Projektentwickler
  • Kommunale Wohnungsunternehmen
  • Private & gewerbliche Wohnungsunternehmen

Ihre Vorteile als Geschäftskunde

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News für Geschäftskunden

CO₂‑Kosten für Erdgas einfach erklärt

Wenn Sie Erdgas nutzen, fällt dafür eine CO₂‑Abgabe an. Diese soll den Klimaschutz unterstützen und macht Heizkosten transparenter.

So wird die Abgabe berechnet:

  1. Wie viel Gas wurde verbraucht ➡️ Ihr Erdgasverbrauch in Kilowattstunden (kWh).
  2. Wie viel CO₂ entsteht dabei? Für jede Kilowattstunde Erdgas entstehen 0,201 kg CO₂ ➡️ Verbrauch × 0,201 = CO₂‑Ausstoß in kg. Anschließend wird in Tonnen umgerechnet.
  3. Welche Kosten entstehen? Die ermittelte CO₂‑Menge wird mit dem gesetzlichen CO₂‑Preis multipliziert.
    Aktuelle CO₂‑Preise: 2024 45 €/t | 2025 55 €/t | 2026 55-65 €/t

Beispiel (Gasverbrauch 20.000 kWh in 2024)
CO₂‑Ausstoß: 4,02 Tonnen ➡️ CO₂‑Kosten: 180,90 €

Zwei Männer schauen auf ein mobiles Endgerät

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