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Elektromobilität: Gemeinschaftsprojekt mit Hochschule Anhalt realisiert

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet ist in den vergangenen Monaten weiter vorangeschritten. So wurden im Jahr 2021 insgesamt 16 neue Ladepunkte geschaffen, an denen Elektrofahrer zertifzierten Ökostrom tanken können. Insgesamt stehen im Stadtgebiet nun 32 Ladepunkte an 15 Ladesäulen und zwei Wallboxen zur Verfügung. Zu den jüngsten Standorten gehört auch die Ladesäule der Hochschule Anhalt in der Bauhausstraße 5. Die öffentliche Stromtankstelle direkt am Parkplatz Audimax entstand im Rahmen einer gemeinsamen Kooperation von Stadtwerken und Hochschule. Sie bietet zwei Ladepunkte zum gleichzeitigen Aufladen zweier Fahrzeuge und ist mit Ladekarten aller gängigen Anbieter nutzbar.

„Der neue Standort erweitert, gemeinsam mit ebenfalls neuen Wallboxen am Bauhaus-Parkplatz, nun auch für den Stadtteil Ziebigk die Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Die Hochschule Anhalt und das Bauhaus sind zentrale Schnittstellen im Stadtgebiet, die nun auch für die umweltfreundliche Elektromobilität erschlossen wurden.“ Wie bereits bei den Stadtwerken praktiziert, hat auch die Hochschule Anhalt ein Mitarbeiterprogramm zum kostenfreien Laden des eigenen Elektromobils aufgelegt. „Dies schafft zusätzliche Anreize und zeigt, wie man auch als Arbeitgeber die Mobilitätswende beispielhaft unterstützen kann“, so Dino Höll.

Die Hochschule Anhalt plant auch für die Standorte in Bernburg und Köthen eine Ladeinfrastruktur, die im Rahmen von aktuellen Baumaßnahmen realisiert wird. Vorausgegangen ist eine Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Studierenden zur bereits vorhandenen und zur zukünftigen Nutzung von Fahrzeugen im Rahmen der E-Mobilität.

Weitere öffentlich nutzbare Ladesäulen befindet sich seit dem vergangenen Jahr am Umweltbundesamt, Kornhaus, Peterholzstraße (Parkplatz DB Fahrzeuginstandhaltung), Parkplatz Junkers-park sowie in der Wolfgangstraße (Parkplatz Wohnungsgenossenschaft). Bereits 2019 haben die Stadtwerke die Ladesäulen auf dem Parkplatz Bauhausmuseum und jeweils eine Station auf dem Rathaus-Parkplatz, am Stadtwerke-Großparkplatz sowie auf dem Bahnhofsvorplatz errichtet. Darüber hinaus wurde die bereits vorhandene Ladesäule auf dem Kundenparkplatz direkt am Stadtwerkesitz Albrechtstraße durch eine neue ersetzt. Im Parkhaus des Rathaus-Centers sind bereits seit 2018 zwei moderne Säulen in Betrieb.

„Wir werden den Ausbau auch künftig weiter voranbringen“, so Dino Höll, „auch im Stadtgebiet Roßlau.“ Maßgebende Standortkriterien sind neben der Anbindung an das Straßennetz und den ÖPNV auch die Arbeitsplätze im Umfeld sowie die Nähe zu kulturellen Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten. „Ladesäulen sind fester Bestandteil unserer Netzinfrastruktur“, ergänzt Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zänger, „und auch mit ihren Anschlussleistungen in der Planung für die jeweiligen Standorte zu berücksichtigen. Damit sorgen wir für die notwendigen Leistungsreserven und ertüchtigen unser Netz für die Anforderungen der Energiewende.“

Unter www.dvv-dessau.de sind in der Rubrik „Dienstleistungen“ alle wichtigen Informationen zu Ladeinfrastruktur und Angeboten für Elektromobilisten abrufbar.

Bild: Sabine Thalmann, Leiterin der Hochschulverwaltung, Prof. Dr. Lothar Koppers, Standortsprecher der Hochschule, und Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll (v.l.)