Baumaßnahme Fahrbahn- und Kanalinstandsetzung Schlachthofstraße und
Eduardstraße in Dessau-Roßlau

In der Zeit vom 24.06.2024 bis 29.11.2024 erfolgen im Auftrag der Dessauer Wasser und Abwasser GmbH und des Tiefbauamtes der Stadt Dessau-Roßlau Arbeiten zur Kanal- und Fahrbahninstandsetzung in der Schlachthofstraße und Eduardstraße in Dessau-Roßlau.

Die Baumaßnahme wird in vier Bauabschnitten ausgeführt:
Bauabschnitt 1: Eduardstraße von Hebbelstraße bis Karlstraße, Dauer ca. 8 Kalenderwochen
Bauabschnitte 2-4: Schlachthofstraße von Karlstraße bis Friederikenplatz, Dauer bis 29.11.2024

Für die Ausführung der Arbeiten im 1. Bauabschnitt ist es erforderlich, die Eduardstraße im o.g. Abschnitt sowie im Einmündungsbereich Hebbelstraße vollständig für den Fahrzeugverkehr zu sperren. Die Zufahrt zur Hebbelstraße ist nur aus Richtung Alexandrastraße möglich.
Radfahrer und Fußgänger werden am Baustellenbereich vorbeigeführt.
Der Wertstoffcontainerplatz der Eduardstraße wird in den Bereich der Einmündung der Mendelssohnstraße verlegt.

Nach Fertigstellung der Arbeiten im 1. Bauabschnitt und Freigabe dieses Bauabschnittes werden im weiteren Bauablauf die Kanalinstandsetzungsarbeiten in der Schlachthofstraße ausgeführt. Dazu wird der Fahrzeugverkehr über den Friederikenplatz und die Straße Am Friedrichsgarten wieder auf die Karlstraße umgeleitet. Während dieser Instandsetzungsarbeiten am Kanal und der Wiederherstellung der Fahrbahn ist eine Sperrung des Kreuzungsbereiches Schlachthofstraße/Reinickestraße/Karlstraße erforderlich. Über die genaue Verkehrsführung während der Bauabschnitte 2-4 wird zu gegebener Zeit detailliert informiert.

Aufgrund der Bauarbeiten im Bereich Eduardstraße kommt es im Zeitraum 24.06.2024, 8 Uhr bis vsl. 16.08.2024 zur Umleitung der Linien 13 und N4 über Karlstraße und Kurt-Weill-Straße mit Wende am Kreisel Ringstraße. Die Haltestelle „Schlachthof“ in der Eduardstraße kann im Sperrzeitraum nicht bedient werden. Eine Ersatzhaltestelle wird in der Wörlitzer Straße / Einmündung Karlstraße eingerichtet. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellenaushänge zu beachten.

Wir bitten um Verständnis für die, aufgrund der Baumaßnahme, eintretenden Beeinträchtigungen des Verkehrs.

Die Stadt Dessau-Roßlau hat eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme herausgegeben. Grund ist die anhaltende Trockenheit und das weitere Sinken der Wasserstände in Oberflächengewässern und Grundwasser.

Folgende Verbote und Beschränkungen von Wasserentnahmen gelten insbesondere:

1. Jegliche Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern mittels Pumpvorrichtungen für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) sind untersagt.
2. Jegliche Wasserentnahmen aus Brunnen in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr zur Bewässerung von Grünflächen, Sportplätzen, Gärten oder anderen Pflanzungen sind untersagt.

Dies gilt auch für Wasserentnahmen aus privaten Gartenbrunnen und für Wasserentnahmen, für welche eine gültige wasserrechtliche Erlaubnis vorliegt.
Weiterhin erlaubt ist das Schöpfen aus Oberflächengewässern mittels Handgefäßen (z. B. Gießkanne) als Gemeingebrauch. Die Grundwasserentnahme wird zeitlich eingeschränkt.
Auf Grund der warmen Temperaturen und der erhöhten Sonneneinstrahlung ist die Verdunstung in den Mittags- bzw. Nachmittagsstunden in den Sommermonaten am höchsten. Dies wiederum bedeutet, dass der Grundwasserstand in diesem Zeitraum stark belastet wird, aber nach der Beregnung auf Grund der hohen Verdunstung den Pflanzen nicht zugutekommt. Außerhalb des Zeitraums ist eine Fortführung der Bewässerung möglich.

Durch das veränderte Klima nehmen Dürre und Niedrigwasser immer mehr zu. Zurzeit erleben wir nach den letzten drei Jahren in Folge einen weiteren Dürresommer. Langanhaltende Trockenheit in den letzten Jahren führte immer mehr zur Wasserknappheit in den Oberflächengewässern und im Grundwasserleiter. Um die Wasserentnahme aus Oberflächengewässer und Grundwasser während der Trockenheit zu regulieren, hat die UWB nunmehr per Allgemeinverfügung Wasserentnahmen verboten bzw. beschränkt.

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Gewässer in Dessau-Roßlau sind aufgefordert, möglichst sparsam mit dem kostbaren Gut Wasser umzugehen. Die Trockenheit hat nicht nur Auswirkungen auf die Pflanzen und Tiere auf den Feldern, Wiesen, Parkanlagen oder im eigenen Garten, sondern auch Auswirkungen auf die Tiere und Pflanzen in den Gewässern.

Damit die Oberflächengewässer ein Minimalmaß an Wasserführung behalten und dem Rückgang der Grundwasserstände entgegen gewirkt wird, ist jede*r Einzelne neben den Verboten / Beschränkungen der Allgemeinverfügung dazu angehalten, Wasser sparsam zu verwenden.

Verstöße gegen diese Allgemeinverfügung können mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.
Diese Allgemeinverfügung tritt einen Tag nach der Bekanntmachung in Kraft und ist gültig bis einschließlich 30. September 2022 oder bis auf Widerruf durch die UWB der Stadt Dessau-Roßlau.

Die vollständige Fassung der Allgemeinverfügung wird
– auf der Internetseite der Stadt Dessau-Roßlau unter www.dessau-rosslau.de
– im Amtsblatt der Stadt Dessau-Roßlau, Ausgabe 08/2022 und
– in den Schaukästen der Stadtverwaltung

öffentlich bekannt gemacht.