Stadt Dessau-Roßlau und Stadtwerke Dessau treiben Wärmewende gemeinsam voran – kommunaler Wärmeplan und Fernwärme-Transformationsplan

Dessau-Roßlau, 26. März 2026 – Die Transformation der Wärmeversorgung gehört zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre: Steigende Anforderungen an den Klimaschutz, gesetzliche Vorgaben und das Ziel dauerhaft bezahlbarer Energie machen einen grundlegenden Umbau der bestehenden Systeme erforderlich. In Dessau-Roßlau stellen sich die Stadt und die Stadtwerke Dessau dieser Aufgabe gemeinsam und gestalten die Wärmewende aktiv und vorausschauend.

Zentrale Grundlage ist die kommunale Wärmeplanung der Stadt, mit der Dessau-Roßlau eine Vorreiterrolle einnimmt. Nach dem Wärmeplanungsgesetz ist die Stadt verpflichtet, bis spätestens Mitte 2028 einen kommunalen Wärmeplan zu erarbeiten. Dessau-Roßlau hat diesen Prozess frühzeitig gestartet und damit die Weichen für eine strukturierte Wärmewende gestellt. Der Wärmeplan definiert den strategischen Rahmen für eine langfristig bezahlbare, treibhausgasneutrale und versorgungssichere Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045. Er zeigt auf, wie die Wärmeversorgung kosteneffizient und klimafreundlich ausgestaltet werden kann und differenziert danach, in welchen Stadtgebieten der Ausbau oder die Verdichtung von Wärmenetzen sinnvoll ist und wo dezentrale Lösungen wirtschaftliche Vorteile bieten. Die Stadt hat den Planungsprozess frühzeitig breit angelegt und Bürgerinnen und Bürger, Träger öffentlicher Belange sowie weitere Akteure umfassend beteiligt. Der Stadtrat hatte den Entwurf bereits im September 2025 zur öffentlichen Auslegung beschlossen, die Beteiligung erfolgte im Oktober. Der finale Beschluss des kommunalen Wärmeplans wird im Mai 2026 erwartet. Dabei erfolgte die Erstellung des kommunalen Wärmeplans in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den Stadtwerken und allen beteiligten Stakeholdern der Kommune.

Aufbauend auf diesen strategischen Leitlinien konkretisieren die Stadtwerke Dessau mit ihrem Fernwärme-Transformationsplan die praktische Umsetzung für das bestehende Fernwärmesystem. Der Ende 2025 vom Aufsichtsrat bestätigte Plan beschreibt den technischen, wirtschaftlichen und zeitlichen Umbau der Fernwärmeversorgung mit dem Ziel, diese bis spätestens 2045 vollständig klimaneutral zu gestalten. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben soll der Anteil erneuerbarer Energien und unvermeidbarer Abwärme bis 2030 mindestens 30 Prozent und bis 2040 mindestens 80 Prozent betragen. Derzeit werden etwa 92 Prozent der Fernwärme mittels effizienter Kraft-Wärme-Kopplung im Heizkraftwerk „An der Fine“ erzeugt. Im Rahmen des Fernwärmetransformationsplans soll das Kraftwerk bis zum Jahr 2045 auf den Einsatz von Wasserstoff (H₂-ready) umgestellt werden. Bereits für die Erreichung der ersten Ausbaustufe von 30 Prozent grüner Energie bis 2030 sind erhebliche Aufwendungen für die Umgestaltung der Wärmeerzeugung erforderlich. Für die Modernisierung und Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung planen die Stadtwerke Dessau Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 135 Millionen Euro bis zum Jahr 2041. Voraussetzung für eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung ist dabei die Einwerbung von Fördermitteln, um die Wärmepreise für die Bürgerinnen und Bürger langfristig stabil und bezahlbar zu halten.

Im Zentrum des Transformationsplans steht der schrittweise Aufbau eines dezentralen und zunehmend grünen Erzeugungsparks. Dieser basiert auf innovativen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Großwärmepumpen sowie der Nutzung industrieller Abwärme. Für die drei geplanten Anlagen der innovativen Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK) konnten bereits Förderzuschläge gesichert werden. Am Standort Zoberberg ist der Baubeginn für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme der Anlage mit einer erwarteten Wärmeerzeugung von rund 5,2 Gigawattstunden pro Jahr soll bis Ende 2027 erfolgen. Weitere Anlagen mit zusätzlichen Kapazitäten von zusammen etwa 5,7 Gigawattstunden jährlich sind im Bereich Waggonbau sowie in der Waldsiedlung geplant und werden in den kommenden Jahren umgesetzt.

Ein weiterer wesentlicher Baustein ist die geplante Errichtung einer Großwärmepumpe an der Kläranlage. In Verbindung mit einer neuen Fernwärmetrasse von rund 3,4 Kilometern Länge, die das Klärwerk mit weiteren Versorgungsbereichen in Dessau-Ziebigk bis zum Flugplatz verbindet, soll ein zusätzlicher Beitrag zur klimafreundlichen Wärmeversorgung geleistet werden. Der Beschluss zum Bau der Großwärmepumpe wird in den kommenden Wochen den städtischen Gremien sowie dem Aufsichtsrat vorgelegt. Parallel dazu beantragen die Stadtwerke für dieses Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 27,5 Millionen Euro Fördermittel im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW). Als eigene Anlage der Stadtwerke ermöglicht die Großwärmepumpe eine flexible Steuerung der Wärmeerzeugung und erhöht zugleich die Unabhängigkeit von externen Energiequellen.

Die Einbindung industrieller Abwärme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des künftigen grünen Erzeugungsparks. Auch die Nutzung von Abwärme aus der am Standort Dessau-Roßlau geplanten Algenfabrik wird im Fernwärme-Transformationsplan weiterhin als Option berücksichtigt. Eine Umsetzung setzt jedoch wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen voraus, über die bislang keine Einigung erzielt werden konnte.

Parallel dazu wird auch das Fernwärmenetz gezielt weiterentwickelt. Im Norden Dessaus wurde ein Gebiet mit hoher Wärmedichte identifiziert, das sich besonders für den Ausbau der Fernwärme eignet und perspektivisch vollständig erschlossen werden soll. Die entsprechenden Planungen erfolgen in enger Abstimmung zwischen Stadt, Stadtwerken und den zuständigen Gremien, Fördermittel hierfür wurden bereits beantragt. Mit der zunehmenden Integration erneuerbarer Energien sind zudem technische Anpassungen im Fernwärmesystem erforderlich. Da regenerative Energiequellen auf einem niedrigeren Temperaturniveau arbeiten, wird eine schrittweise Absenkung der Vor- und Rücklauftemperaturen im Netz ab Mai 2025 notwendig. Diese Umstellung ist Voraussetzung für einen effizienten und klimafreundlichen Betrieb und wird in mehreren Stufen bis 2030 umgesetzt.

Die Stadt Dessau-Roßlau und die Stadtwerke Dessau verfolgen mit ihrem abgestimmten Vorgehen das gemeinsame Ziel, die Wärmewende verantwortungsvoll zu gestalten. Alle wesentlichen Vorhaben werden dabei transparent vorbereitet und eng mit den zuständigen politischen Gremien abgestimmt. Im Mittelpunkt steht eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Wärmeversorgung, die auch langfristig für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt. Die Stadtwerke Dessau verstehen sich dabei als verlässlicher Partner und aktiver Gestalter dieses Transformationsprozesses und arbeiten intensiv an der Umsetzung der Maßnahmen sowie an der Sicherung der notwendigen Fördermittel.

Ansicht einer Großwärmepumpe

Beispiel für eine Großwärmepumpe (Quelle: Wien Energie)

Ansicht der zukünftigen iKKW-Anlage

Visualisierung der geplanten iKWK-Anlage in der Waldsiedlung (Foto: zein.architekten / Stadtwerke Dessau)

Bewerbungsstart für das FSJ Kultur in der Denkmalpflege am Mausoleum Dessau

Dessau-Roßlau, 23. März 2026 – Der Förderverein Mausoleum Dessau e. V. ruft erneut zur Bewerbung für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in der Denkmalpflege (FSJK) am Mausoleum Dessau auf. Für den Zeitraum vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2027 werden engagierte Jugendliche gesucht, die Teil des neuen FSJ-Jahrgangs am historischen Mausoleum werden möchten.

Ab September wird bereits das zehnte Team die Erfolgsgeschichte der Jugendbauhütte am Mausoleum fortschreiben. Jährlich leisten drei Freiwillige über 12 Monate einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des stadtbildprägenden Bauwerks. Das FSJ richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren und bietet die Möglichkeit, praktische Kenntnisse in der Denkmalpflege zu erwerben sowie sich beruflich zu orientieren. Neben der täglichen Arbeit gehören fachliche und persönlichkeitsbildende Seminare zum Programm. Die Freiwilligen arbeiten werktags von 7:00 bis 15:45 Uhr unter fachlicher Anleitung von Klaus-Dieter Mehlhorn, der die Einsatzstelle seit vielen Jahren betreut. Die Teilnehmenden erhalten ein monatliches Taschengeld, sind sozialversichert und haben Anspruch auf 26 Urlaubstage. Teamarbeit sowie der Austausch mit anderen FSJlerinnen und FSJlern sind feste Bestandteile des Jahres. Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und einer Kopie des letzten Zeugnisses können per E-Mail an jbhmausoleumdessau@gmail.com gesendet werden.

Die Einsatzstelle der Jugendbauhütte Quedlinburg am Mausoleum Dessau besteht seit 2017. Jahr für Jahr arbeiten die Teams an der Instandhaltung und Restaurierung des Areals. Die Aufgaben sind vielseitig und reichen von Maurerarbeiten über Konservierungsmaßnahmen bis hin zur Pflege der Außenanlagen. In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden, darunter die denkmalgerechte Instandsetzung der Freitreppe, der Umfassungsmauer, der Grünanlagen sowie des zentralen Springbrunnens. Darüber hinaus wurden Räume auf der Ostseite des Mausoleums zum Teil freigelegt sowie der Mosaikboden und die Marmorfliesen in der Altarapsis gereinigt und restauriert.

Die Jugendbauhütte am Mausoleum ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie sich junge Menschen aktiv und mit großem Engagement für den Erhalt des kulturellen Erbes einsetzen. Gleichzeitig bietet das Freiwillige Soziale Jahr eine ideale Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit der Berufs- und Ausbildungsorientierung zu verbinden. Möglich wird das Projekt durch die enge Kooperation zwischen der Stadt Dessau-Roßlau und dem Förderverein Mausoleum Dessau e. V.: Die Stadt sichert die Finanzierung der Jugendbauhütte und unterstützt das Projekt organisatorisch unter Einbindung der beteiligten Ämter. Der Förderverein fungiert als Betreiber der Einsatzstelle und koordiniert die fachliche Umsetzung. Träger des FSJ Kultur in der Denkmalpflege sind die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd), Referat FSJ Kultur in der Denkmalpflege, Jugendbauhütte Sachsen-Anhalt. Kooperations- und Finanzierungspartner ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Bild Mausoleum

Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet wieder zum Frühlingserwachen in die Saison. (Foto: Max Berger)

Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet in die neue Saison zum Frühlingserwachen

Dessau-Roßlau, 16. März 2026 – Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet auch in diesem Jahr traditionell mit dem Frühlingserwachen in Wörlitz in ihre Fahrsaison. Zum Auftakt am 21. und 22. März 2026 pendelt die Bahn an beiden Tagen im Zweistundentakt zwischen Dessau Hauptbahnhof und Wörlitz. Die erste Fahrt startet um 10:05 Uhr am Hauptbahnhof Dessau, die letzte Rückfahrt ab Bahnhof Wörlitz ist um 17:20 Uhr möglich.

Auch in diesem Jahr bietet die Traditionsbahn wieder ein attraktives Angebot mit täglichem Fahrbetrieb ins Gartenreich. Viermal täglich fährt die Bahn im Zweistundentakt zwischen 10:05 Uhr und 16:05 Uhr vom Dessauer Hauptbahnhof nach Wörlitz und zurück. An ausgewählten Tagen – etwa zu Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, rund um den 1. Mai sowie am Reformationswochenende – werden zusätzliche Fahrten um 08:05 Uhr und 18:05 Uhr ab Dessau Hauptbahnhof angeboten. Bis zum 31. Oktober 2026 verkehrt die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn damit täglich ins Gartenreich. Zusätzlich bietet die Bahn in der Vorweihnachtszeit Sonderfahrtage zum „Ersten Advent in Wörlitz“ vom 27. bis 29. November 2026 an. Tickets für die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn können über die DVGgo-App erworben werden. Darüber hinaus sind Fahrkarten direkt in der Bahn sowie in der Mobilitätszentrale erhältlich.

„Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn ist für viele Besucherinnen und Besucher ein fester Bestandteil eines Ausflugs ins Gartenreich. Mit unserem regelmäßigen Fahrangebot zwischen Dessau und Wörlitz sorgen wir auch in dieser Saison dafür, dass Gäste die einzigartige Kulturlandschaft bequem und stressfrei mit der Bahn erreichen können“, erklärt DVG-Geschäftsführer Marco Franke.

Ihr Fahrplanangebot ergänzt die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn auch in diesem Jahr mit besonderen Themenfahrten. So fährt die Bahn am 10. Mai 2026 als „Muttertagsexpress“ durch das frühlingshafte Gartenreich und lädt zu einer Parkführung sowie zu einer Gondelfahrt ein. In der Vorweihnachtszeit bringt der „Nikolausexpress“ am 6. Dezember 2026 vor allem kleine Gäste sowie ihre Eltern und Großeltern nach Wörlitz zu einer Märchenführung. Aufgrund der großen Nachfrage sollten sich Interessierte ihre Tickets rechtzeitig sichern. Tickets für diese Sonderfahrten sind in der Mobilitätszentrale im Hauptbahnhof Dessau erhältlich. Eine Online-Vorreservierung ist außerdem über die Webseite unter www.dvv-dessau.de/verkehr/service-woerlitzer-eisenbahn/#Sonderaktionen möglich. Reservierte Tickets müssen innerhalb einer Woche abgeholt und bezahlt werden.

In Kooperation mit der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz bietet die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn zudem wieder Sonderfahrten zum „Kleinkunsttraum Oranienbaum“ am 12. und 13. Juni 2026 an. Die Bahn bringt die Gäste um 16:05 Uhr vom Dessauer Hauptbahnhof nach Oranienbaum, die Rückfahrt erfolgt nach der Veranstaltung um 23:05 Uhr. Sonderfahrkarten sind für 15 Euro im Ticketshop der Kulturstiftung erhältlich und können zusätzlich zu den Veranstaltungstickets erworben werden.

Weitere Informationen zu Fahrplan, Tickets sowie Sonderfahrten der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn erhalten Sie hier oder telefonisch unter 0340 899 2550.

Dessauer Wörlitzer Eisenbahn auf Strecke

Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet wieder zum Frühlingserwachen in die Saison. (Foto: Max Berger)

Kostenlos unterwegs mit der DVG: Freie Fahrt im gesamten Liniennetz am 07. und 08. März 2026

Dessau-Roßlau, 05. März 2026 – Die Dessauer Verkehrs GmbH (DVG) lädt gemeinsam mit den Stadtwerke Dessau alle Bürgerinnen und Bürger zu einem besonderen Aktionswochenende ein: Von Samstag, 7. März 2026, ab Fahrplanbeginn, bis Sonntag, 8. März 2026, bis Fahrplanende, ist die Nutzung des gesamten ÖPNV-Angebots im Liniennetz der DVG kostenlos.

Mit dieser Initiative setzen die Stadtwerke Dessau ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und reagieren zugleich auf die zuletzt stark gestiegenen Benzin- und Dieselpreise. Ziel ist es, den Menschen eine unkomplizierte Alternative zum Auto anzubieten und den Umstieg auf Bus und Bahn noch attraktiver zu machen.

„Gerade in Zeiten steigender Spritpreise möchten wir unseren Fahrgästen ein attraktives Angebot machen und den Umstieg auf Bus und Bahn erleichtern. Mit dem Aktionswochenende wollen wir allen die Möglichkeit geben, den ÖPNV kostenlos zu testen“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Der öffentliche Nahverkehr ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch bequem und stressfrei. Wir freuen uns, wenn viele das Angebot am Wochenende nutzen und wir zahlreiche Fahrgäste in unseren Bussen und Bahnen begrüßen dürfen“, ergänzt DVG-Geschäftsführer Marco Franke.

Während des Aktionszeitraums verkehren alle Busse und Straßenbahnen regulär gemäß Fahrplan. Fahrgäste benötigen kein Ticket – einfach einsteigen und losfahren. Die DVG und die Stadtwerke Dessau laden dazu ein, das Angebot zu nutzen, um beispielsweise entspannt und ohne Parkplatzsuche in die Innenstadt zu fahren. Ob Shoppingbummel oder Restaurantbesuch: Das Aktionswochenende bietet zudem eine ideale Gelegenheit, gleichzeitig die lokalen Händler und Gastronomen zu unterstützen.

Mit der kostenlosen Nutzung des ÖPNV möchte die DVG langfristig für einen bewussteren Umgang mit Mobilität sensibilisieren und zeigen, wie einfach und komfortabel der Umstieg auf Bus und Bahn sein kann. Aktuelle Fahrpläne und Verbindungen sind online unter www.dvg-dessau.de  sowie über die bekannten Auskunftsmedien der DVG erhältlich.

Straßenbahn vor Rathaus Center

Die DVG lädt am 07. und 08. März zum kostenlosen Fahren in ihrem Liniennetz ein. (Foto: Oliver Harloff)

Starkes Signal für den Sport: Stadtwerke verlängern Partnerschaft mit Anhalt Sport e.V.

Dessau-Roßlau, 04. März 2026 – Die Stadtwerke Dessau setzen ihr Engagement für den regionalen Sport fort und haben zu Wochenbeginn den Sponsoringvertrag für 2026 an den Anhalt Sport e.V. übergeben. Erneut unterstützt der kommunale Versorger mit seinem Gesamtsponsoring drei sportliche Aushängeschilder der Stadt, die neben zahlreichen weiteren Veranstaltungen von Sportdirektor Ralph Hirsch und seinem Team organisiert werden.

Zum zweiten Mal in Folge fördern die Stadtwerke den Dessau Juniors Cup. Das 32. Internationale U11-Hallenfußballturnier fand am 24. und 25. Januar 2026 in der Anhalt Arena Dessau statt und bildete – neben dem Ford Geissel Anhalt Cup – den Auftakt in das Sportjahr. Seit über drei Jahrzehnten zählt das traditionsreiche Nachwuchsturnier zu den festen Größen im europäischen Jugendfußball. 21 Teams aus dem In- und Ausland sorgten auch in diesem Jahr für internationale Atmosphäre und hochklassigen Hallenfußball.

Eine lange Tradition verbindet die Stadtwerke mit dem Internationalen Leichtathletikmeeting „ANHALT 2026“. Am 19. Juni geht die Veranstaltung im Paul-Greifzu-Stadion in ihre 28. Auflage. Das ANHALT-Meeting zählt seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Leichtathletikveranstaltungen Deutschlands und genießt weit über die Landesgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf.

Seit der Premiere stehen die Stadtwerke zudem an der Seite des Internationalen DVV-Stadtwerke Stabhochsprungmeetings. Am 27. August 2026 verwandelt sich der Dessauer Marktplatz bereits zum sechsten Mal in eine spektakuläre Sportarena. Als Partner der ersten Stunde begleiten die Stadtwerke dieses außergewöhnliche Innenstadt-Event kontinuierlich und unterstreichen damit ihre enge Verbundenheit mit dem Sport in der Stadt.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll betont bei der Sponsoringübergabe die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Ralph Hirsch und sein Team leisten mit außergewöhnlichem Engagement einen unschätzbaren Beitrag für den Sport in unserer Stadt“, betont Höll. „Die Veranstaltungen von Anhalt Sport e.V. sind Aushängeschilder für Dessau-Roßlau und bringen internationale Spitzenathleten ebenso wie den sportlichen Nachwuchs in unsere Stadt. Dieses Engagement unterstützen wir aus voller Überzeugung. Wir freuen uns auf die vielfältigen Veranstaltungen 2026 und auf viele begeisternde sportliche Momente“, so Höll.

Sportdirektor Ralph Hirsch bedankt sich für das Vertrauen und die verlässliche Partnerschaft: „Die Fortsetzung des Sponsorings durch die Stadtwerke Dessau ist für uns ein starkes Signal und eine große Wertschätzung unserer Arbeit“, erklärt Hirsch. „Ohne verlässliche Partner wäre es nicht möglich, Veranstaltungen dieser Qualität und Strahlkraft in Dessau-Roßlau zu realisieren. Das Engagement der Stadtwerke gibt uns Planungssicherheit für ein vielfältiges Sportjahr 2026“, so Hirsch.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll und Sportdirektor Ralph Hirsch.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll und Sportdirekt Ralph Hirsch vom Anhalt Sport e.V. bei der Übergabe des Sponsoringvertrages. (Foto: Stadtwerke Dessau)

Stadtwerke Dessau laden zum Tag des Wassers zu exklusiven Führungen ein

Dessau-Roßlau, 04. März 2026 – Jederzeit verfügbares, sauberes Wasser ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Seit über 30 Jahren sorgt die Dessauer Wasser- und Abwasser-versorgungs-GmbH (DESWA) zuverlässig für die Wasser- und Abwasserversorgung in der Region. Anlässlich des Weltwassertag am 22. März öffnen die Stadtwerke Dessau erneut ihre Türen und bieten exklusive Führungen durch das Wasserwerk Roßlau sowie die Kläranlage Dessau-Ziebigk an.

Die Besucherinnen und Besucher erhalten spannende Einblicke in die Prozesse der Trinkwasserversorgung und Abwasseraufbereitung – essenzielle Leistungen, die oft als selbstverständlich angesehen werden, jedoch unseren Alltag erst ermöglichen. Von der Gewinnung und Aufbereitung des Trinkwassers bis hin zur Reinigung des Abwassers wird anschaulich erläutert, wie viel Know-how, Technik und Verantwortung hinter einer sicheren Daseinsvorsorge stehen.

Das alte Wasserwerk Roßlau – mit Ursprüngen zu Beginn des 20. Jahrhunderts – war einst das Herzstück der städtischen Trinkwasserversorgung. Dank der Unterstützung der Interessengemeinschaft Altes Wasserwerk Roßlau, die aus ehemaligen Mitarbeitenden der Stadtwerke besteht, werden zum Tag des Wassers drei Führungen im Wasserwerk Roßlau angeboten.

Führungen Wasserwerk Roßlau

  • 09:30 Uhr – ausgebucht
  • 10:30 Uhr – ausgebucht
  • 11:30 Uhr – ausgebucht
  • Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

Führungen Kläranlage Dessau-Ziebigk 

  • 09:30 Uhr – ausgebucht
  • 10:00 Uhr – ausgebucht
  • 11:30 Uhr – ausgebucht
  • 12:00 Uhr – ausgebucht
  • Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Dies ist über das Anmeldeformular oder die Telefonnummer 0340 899 1038 möglich.

Der Weltwassertag wurde 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. Er erinnert daran, wie wertvoll und schützenswert unsere wichtigste Ressource ist. Als regionaler Trinkwasserversorger tragen die Stadtwerke Dessau gemeinsam mit der DESWA eine zentrale Verantwortung, die nachhaltige Sicherung dieser Ressource für heutige und kommende Generationen zu gewährleisten.

Wasserwerk in Roßlau

Standortbilanz 2024: Stadtwerke Dessau stärken Region, sichern Versorgung und treiben Energiewende voran

Dessau-Roßlau, 03. März 2026 – Rund 44 Cent von jedem Euro, den Kundinnen und Kunden an die Stadtwerke Dessau zahlen, verbleiben direkt in Dessau-Roßlau und der Region. Das zeigt die von der Unternehmensberatung Eckart & Partner GmbH erstellte Standortanalyse für das Jahr 2024. Insgesamt flossen so rund 52 Millionen Euro zurück in die regionale Wirtschaft und Gesellschaft. Die Bilanz verdeutlicht: Die Stadtwerke Dessau sind weit mehr als ein lokaler Versorger – sie sind ein stabiler wirtschaftlicher Pfeiler, sichern Arbeitsplätze, investieren in die Infrastruktur und treiben die Energiewende vor Ort aktiv voran.

„Als kommunales Unternehmen tragen wir Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger in Dessau-Roßlau und für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Unsere Standortbilanz zeigt, dass jeder Euro, den wir erwirtschaften, einen konkreten Mehrwert für die Menschen vor Ort schafft“, betont der Stadtwerke-Geschäftsführer Dino. „Dabei ist es unser Ziel, Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung dauerhaft miteinander zu verbinden – für heutige und kommende Generationen“, ergänzt Höll.

Wirtschaftskraft, Versorgungssicherheit und Klimaschutz in einem

Von jedem Euro, den die Stadtwerke Dessau 2024 erwirtschafteten, flossen rund 44 Cent zurück in die Region (Energiebezugsgüter sind nicht enthalten) – etwa durch Konzessionsabgaben, Gewerbesteuern, Dividenden an die Stadt, Investitionen in Infrastruktur, Aufträge an lokale Unternehmen sowie Löhne und Gehälter.

Rund 14 Millionen Euro investierten die Stadtwerke in ihre Geschäftstätigkeit, davon etwa 6 Millionen Euro gezielt in Strom-, Gas- und Wärmenetze. So investieren die Stadtwerke gezielt in das Fernwärmenetz, um Netzverluste zu senken sowie den Anteil grüner Wärme für eine langfristig klimaneutrale Wärmeversorgung zu steigern. Diese Investitionen sichern nicht nur stabile Netze, sondern bilden auch die Grundlage für die regionale Energiewende. Die Versorgung der Kundinnen und Kunden ist zuverlässig: Im Schnitt fiel der Strom 2024 nur 10,3 Minuten pro Kunde aus – unter dem bundesweiten Durchschnitt von 11,6 Minuten. Bei der Gasversorgung lag die Verfügbarkeit sogar bei 100 %. Im Bereich Fernwärme wurden im Jahr 2024 insgesamt 325 Störmeldungen verzeichnet, die innerhalb von einer Stunde durch das 24/7-Bereitschaftsteam behoben werden konnten.

Parallel tragen die Stadtwerke aktiv zum Klimaschutz bei: Durch klimafreundliche Energieerzeugung, Biogas im ÖPNV und den Vertrieb von Ökostrom konnten 25.300 Tonnen CO₂ eingespart werden. Das entspricht dem Effekt von 12.501 stillgelegten Pkw oder einer Waldfläche von 3.302 Fußballfeldern. Darüber hinaus treibt die DATEL Dessau den Glasfaserausbau in Dessau-Roßlau über eigenwirtschaftliche und geförderte Ausbauprojekte weiter voran und trägt damit dem stetig steigenden Bandbreitenbedarf im privaten und gewerblichen Bereich Rechnung.

Starker Arbeitgeber und Ausbilder

Die Stadtwerke Dessau sind ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. 419 Mitarbeitende waren 2024 direkt beschäftigt, hinzu kamen 25 Auszubildende – eine Ausbildungsquote von 5,6 Prozent, deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Durch Aufträge an regionale Unternehmen sicherten die Stadtwerke zusätzlich 108 indirekte Arbeitsplätze; weitere 500 induzierte Arbeitsplätze entstanden durch Steuern, Abgaben und die Ausgaben der Beschäftigten. Insgesamt waren damit 1.052 Arbeitsplätze in der Region mit den Stadtwerken verbunden: Jeder Arbeitsplatz bei den Stadtwerken sichert rechnerisch 1,5 weitere Jobs vor Ort.

Engagement für Gesellschaft und Lebensqualität

Auch über die Versorgung hinaus übernehmen die Stadtwerke Verantwortung: Rund 570.000 Euro investierten sie 2024 in über 50 Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Soziales. Dieses Engagement stärkt das gesellschaftliche Miteinander und erhöht die Lebensqualität in Dessau-Roßlau und der Region.

Die Standortbilanz 2024 zeigt eindrucksvoll, wie Wirtschaftskraft, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen – zum Nutzen der gesamten Region. Ausführliche Informationen zu Standortbilanz finden Sie hier.

*Energiebezugsgüter sind nicht enthalten.

Stadtwerke Dessau zum 14. Mal als TOP-Lokalversorger ausgezeichnet

Dessau-Roßlau, 27. Januar 2026 – Die Stadtwerke Dessau zählen auch im Jahr 2026 erneut zu den besten kommunalen Versorgungsunternehmen Deutschlands. Das Energieverbraucherportal hat das Unternehmen bereits zum 14. Mal in Folge mit dem Qualitätssiegel „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet. Prämiert wurden die Stadtwerke in den Sparten Strom, Gas, Wasser und Wärme. Der Titel wird seit 2008 an Energie- und Wasserversorger vergeben, die sich in einem anspruchsvollen Prüfverfahren bewähren. Grundlage ist eine umfangreiche Selbstauskunft, die vom Energieverbraucherportal detailliert ausgewertet wird. In diesem Jahr stellten sich bundesweit 645 Unternehmen dem Vergleich – 242 Versorger erfüllten die strengen Qualitätskriterien und wurden ausgezeichnet.

Die Bewertung geht dabei deutlich über reine Preisvergleiche hinaus. Das Prüfsystem orientiert sich an hohen Maßstäben des Verbraucherschutzes und betrachtet Versorgungsunternehmen ganzheitlich. Berücksichtigt werden unter anderem transparente Tarifstrukturen, ökologische Verantwortung, Investitionen in die Energiewende, regionale Wertschöpfung sowie eine strategische Zukunftsorientierung. Ergänzend fließen Kriterien wie Digitalisierung, Unternehmensführung, Datenschutz und Kundenzufriedenheit in die Gesamtbewertung ein.

„Die erneute Auszeichnung bestätigt eindrucksvoll unseren Kurs“, sagt Dino Höll, Geschäftsführer der Stadtwerke Dessau. „Als kommunales Unternehmen übernehmen wir Verantwortung für die Region und denken langfristig. Wir investieren kontinuierlich in sichere Infrastrukturen, treiben die Energiewende vor Ort voran und handeln nachhaltig gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Dass diese Arbeit bereits zum 14. Mal anerkannt wird, ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich“, so Höll.

Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg leisten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Dessau. Rund 460 Beschäftigte sorgen täglich dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger in Dessau-Roßlau zuverlässig mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser versorgt werden, Abwasser fachgerecht aufbereitet wird, der öffentliche Nahverkehr funktioniert und leistungsfähige Telekommunikationsangebote zur Verfügung stehen. „Energieversorgung ist Vertrauenssache. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Beratung und den direkten Austausch – sei es zu Tarifen, zur Energiewende oder zu individuellen Anliegen“, betont Sirko Wimmer, Fachbereichsleiter Kundenservice der Stadtwerke Dessau. „Die Auszeichnung zeigt, dass dieser persönliche Ansatz auch in einem sich wandelnden Energiemarkt überzeugt“, so Wimmer.

Ein besonderer Stellenwert im Bewertungsverfahren kommt den Themen Nachhaltigkeit, Energiewende und regionales Engagement zu. Die Stadtwerke Dessau engagieren sich seit vielen Jahren für eine klimafreundliche Energieversorgung und entwickeln ihre Erzeugungs- und Versorgungsstrukturen kontinuierlich weiter. Dazu zählen unter anderem Projekte im Bereich erneuerbarer Energien, der Umbau der Fernwärmeversorgung im Rahmen des Fernwärme-Transformationsplans sowie Investitionen in moderne Kraft-Wärme-Kopplung. Auch die langfristige Sicherung der Trinkwasser- und Abwasserversorgung ist fester Bestandteil der strategischen Ausrichtung. Darüber hinaus übernehmen die Stadtwerke Dessau Verantwortung für das Gemeinwohl – durch die Förderung des sportlichen, kulturellen und sozialen Lebens, die Unterstützung junger Talente sowie zahlreicher regionaler Initiativen.

Neuere Bewertungsschwerpunkte wie Digitalisierung und Zukunftsthemen rücken zudem die Fähigkeit der Versorger in den Fokus, auf gesellschaftliche, technologische und regulatorische Veränderungen flexibel zu reagieren. Bewertet wird dabei nicht nur der Einsatz neuer Technologien, sondern auch deren verantwortungsvolle und transparente Umsetzung.

Das TOP-Lokalversorger-Siegel gilt als verlässliche Orientierungshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher in einem zunehmend komplexen Energiemarkt. Es kennzeichnet Unternehmen, die nach klar definierten, unabhängigen Kriterien geprüft wurden und Verantwortung weit über die reine Energie- und Wasserversorgung hinaus übernehmen. Weitere Informationen zur Auszeichnung und zu den Bewertungskriterien finden sich unter www.top-lokalversorger.de.

DVV-Mitarbeiter halten Siegel zum Top-Lokalversorger

Susanne Hirsch, FBL Vertrieb Haushalts- und Gewerbekunden und Sirko Wimmer, Fachbereichsleiter Kundenservice/Mako/Abrechnung freuen sich über die Auszeichnung. (Foto: Stadtwerke Dessau).

Siegel Strom, Gas, Wärme, Wasser für Top-Lokalversorger 2026

Kleine Botschaften, große Wirkung: Stadtwerke sammeln 800 Euro für das Anhalt-Hospiz Dessau

Dessau-Roßlau, 21. Januar 2026 – Kleine Geste – große Wirkung: Die Dankbarkeitsaktion der Stadtwerke Dessau unter dem Motto „Ich bin dankbar für…!“ ist erfolgreich abgeschlossen. In der Adventszeit riefen die Stadtwerke die Bürgerinnen und Bürger von Dessau-Roßlau dazu auf, persönliche Botschaften der Dankbarkeit zu teilen. Im Rahmen der Aktion wurden insgesamt 542 Dankbarkeitsbotschaften auf Aufklebern gesammelt. Für jede Botschaft spendeten die Stadtwerke einen Euro an das Anhalt-Hospiz Dessau und rundeten die Summe großzügig auf 800 Euro auf. Heute fand die offizielle Übergabe des Spendenschecks im Beisein von Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll, dem Geschäftsführer des Anhalt-Hospiz Dessau Sebastian Saupe, Prokuristen und Hospizleiterin Jeannette Weigang, Pflegedienstleiter Andrè Karn sowie Kristin Löwe aus dem Bereich Marketing der Stadtwerke Dessau statt.

Die Dankbarkeitsbotschaften wurden während der gesamten Adventszeit gesammelt – unter anderem beim Dessau-Roßlauer Weihnachtssingen des Anhaltischen Theaters auf der Wasserburg Roßlau sowie im Tierpark Dessau, beim Stadtwerke-Aktionstag auf dem Dessauer Adventsmarkt sowie im Kundencenter der Stadtwerke Dessau in der Zerbster Straße. Dort hatten Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, ihre Gedanken und Dankesworte auf vorbereiteten Aufklebern festzuhalten und auf den Bannern anzubringen.

Die Vielfalt der eingegangenen Botschaften zeigt, wie persönlich und berührend die Aktion für viele Menschen war. So dankten Teilnehmende unter anderem für „eine tolle Familie, tolle Freunde und Dessau“, für „viele schöne gemeinsame Zeiten mit meinen Liebsten“ oder schlicht für „alles, was ich erreicht habe“. Andere Botschaften richteten sich auf die kleinen Dinge und Freuden des Alltags – etwa „Sonnenlicht, Regen und frische Luft“, „die lustigen Momente im Leben“ oder „für den Erfinder von Lego“. Auch Dankbarkeit für besondere Menschen und Begegnungen spielte eine große Rolle: genannt wurden unter anderem „meine Mama“, „meine wunderbaren Enkel“, „liebe Menschen, die für mich da sind“ oder „die Unterstützung durch meine netten Kollegen“.

„Die große Beteiligung an unserer Dankbarkeitsaktion zeigt, wie wichtig es vielen Menschen ist, innezuhalten und das Positive bewusst wahrzunehmen. Jede einzelne Botschaft steht für Mitgefühl, Zusammenhalt und Wertschätzung. Dass wir das Anhalt-Hospiz mit dieser Aktion unterstützen konnten, ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll bei der Übergabe des Spendenschecks.

Die Spendensumme wird für die Gestaltung der Räumlichkeiten im Anhalt-Hospiz verwendet. Geplant ist, die 14 Gästezimmer mit Motivtapeten auszustatten, um den Gästen eine noch angenehmere und individuellere Umgebung zu bieten.

Auch das Anhalt-Hospiz zeigt sich dankbar: „Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich an der Aktion beteiligt haben. Dass nun eine so beachtliche Summe zustande gekommen ist, berührt uns sehr. Ein besonderer Dank gilt natürlich den Stadtwerken Dessau für die großzügige Aufrundung auf 800 €. Dieses Geld wird in unserem Hospiz eine ganz besondere Verwendung finden“, so Sebastian Saupe, Geschäftsführer des Anhalt-Hospiz Dessau.

Die Stadtwerke Dessau und das Anhalt-Hospiz Dessau bedanken sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Spendenübergabe im Anhalt Hospiz

Übergabe des Spendenschecks durch Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll an Anhalt-Hospiz-Geschäftsführer Sebastian Saupe (Foto: Stadtwerke Dessau)

Prokuristen und Hospizleiterin Jeannette Weigang, Pflegedienstleiter Andrè Karn, Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll, Anhalt-Hospiz-Geschäftsführer Sebastian Saupe, Kristin Löwe Marketing Stadtwerke Dessau (v.l.n.r.)

Nächster Meilenstein für die Wärmewende in Dessau-Roßlau: Stadtwerke erhalten Zuschlag für iKWK-Anlage in der Waldsiedlung

Dessau-Roßlau, 20. Januar 2026 – Die Stadtwerke Dessau haben bei einer aktuellen Ausschreibung der Bundesnetzagentur für innovative Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK) einen weiteren wichtigen Erfolg erzielt: Für die geplante iKWK-Anlage in der Waldsiedlung in Dessau-Kochstedt hat die Fernwärmeversorgungs-GmbH (FWV), eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Dessau, den Zuschlag erhalten. Damit setzen die Stadtwerke ihren Kurs in Richtung klimafreundlicher und zukunftssicherer Wärmeerzeugung konsequent fort.

Mit der neuen Anlage sollen künftig rund 16,2 Gigawattstunden Wärme pro Jahr in das Fernwärmenetz eingespeist werden. Für Planung und Bau investieren die Stadtwerke Dessau rund 7,6 Millionen Euro. Die Umsetzung wird über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) mit 6,85 Millionen Euro gefördert. Die iKWK-Anlage kombiniert ein wasserstofftaugliches Blockheizkraftwerk, eine Großwärmepumpe sowie einen Wärmespeicher. So ermöglicht die Anlage eine effiziente und dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung soll bei 34 Prozent liegen und damit über dem Zielwert von 30 Prozent für das gesamte Fernwärmenetz bis 2030. Der Baubeginn ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen, die geplante Inbetriebnahme soll Anfang 2029 erfolgen. Die Anlage soll im Bereich Bergstraße und Haidelausigker Weg errichtet werden und sich architektonisch harmonisch ins Ortsbild einfügen.

„Mit dem Zuschlag für die iKWK-Anlage in der Waldsiedlung machen wir einen weiteren konkreten Schritt in Richtung klimaneutrale Wärmeversorgung“, erklärt Dino Höll, Geschäftsführer der Stadtwerke Dessau. „Die Wärmewende ist eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. Unser Anspruch ist es, diese Transformation wirtschaftlich tragfähig und zugleich ökologisch wirksam zu gestalten.“

Bereits in der Vergangenheit waren die Stadtwerke Dessau bei iKWK-Ausschreibungen erfolgreich. Im Juli 2024 erhielten sie Zuschläge für weitere Anlagen im Quartier „Klinikum/Wohngebiet Zoberberg“ sowie im Industrie- und Gewerbegebiet „Waggonbau“. Dort sollen künftig rund 27 GWh beziehungsweise 4,5 GWh Wärme pro Jahr in die Netze eingespeist werden. Das Investitionsvolumen für diese beiden Projekte beträgt insgesamt rund 18 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2026 geplant, die Inbetriebnahme bis Ende 2027.

Vor dem Hintergrund des zum 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Wärmeplanungsgesetzes, das eine vollständig erneuerbare Wärmeversorgung bis 2045 vorsieht, gewinnen solche Projekte weiter an Bedeutung. Bereits heute wird die Fernwärme in Dessau-Roßlau effizient und umweltschonend mittels Kraft-Wärme-Kopplung im Heizkraftwerk „An der Fine“ erzeugt. Um die gesetzlichen Vorgaben langfristig zu erfüllen, sind jedoch zusätzliche, dezentrale Erzeugungsanlagen notwendig, die erneuerbare Wärmepotenziale nutzen. „Unsere iKWK-Projekte sind ein zentraler Baustein unserer Erzeugungsstrategie“, betont Höll. „Sie markieren den Startpunkt für die schrittweise Transformation des bestehenden Fernwärmenetzes und schaffen die technische Grundlage für eine vollständig erneuerbare Wärmeversorgung.“

Als innovative Kraft-Wärme-Kopplung gelten Systeme, die regenerative Technologien mit klassischen KWK-Anlagen kombinieren und bei denen der innovative Anteil mindestens 35 Prozent der Gesamtleistung ausmacht. „In der neuen Energiezentrale in der Waldsiedlung setzen wir bewusst auf die Kombination aus Wärmepumpe und BHKW“, erklärt Christian Rintelmann, Fachbereichsleiter Erzeugung bei den Stadtwerken Dessau. „Die Wärmepumpe liefern den erneuerbaren Wärmeanteil, während das BHKW gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Durch diese Kombination können wir die CO₂-Emissionen erheblich reduzieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöhen. Darüber hinaus hat das BHKW den Vorteil, dass es zukünftig auf den Brennstoff Wasserstoff (H₂) umgerüstet werden kann“, ergänzt Rintelmann.

Mit den geplanten iKWK-Anlagen leisten die Stadtwerke Dessau einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wärmewende und zur langfristigen Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung in Dessau-Roßlau.

Ansicht der zukünftigen iKKW-Anlage

Visualisierung der geplanten iKWK-Anlage in der Waldsiedlung (Foto: zein.architekten / Stadtwerke Dessau)