Aktuelles

Nach nur rund neunzehnmonatiger Bauzeit ist die neue Rettungswache fertiggestellt und wurde am 8. September 2023 übergeben. „Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Realisierung dieses ambitionierten Projekts“, so Oberbürgermeister Dr. Robert Reck. „Für unsere Bürgerinnen und Bürger sichern wir damit modernste Standards für die Notfallversorgung. Die neue Rettungswache ist somit ein elementarer Bestandteil für die Daseinsvorsorge und eine attraktive Arbeitsstätte der Fachkräfte im Rettungsdienst.“

Mit der Beauftragung der WBD Industriepark Dessau GmbH als einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt lag die Errichtung in Händen der Kommune. Erst im September 2022 wurde Richtfest gefeiert, rund vier Monate vor dem ursprünglichen Fertigstellungstermin ist die neue Rettungswache nun bezugsfertig. „Für ein Vorhaben dieser Größenordnung ist dies nicht selbstverständlich“, betont Stefan Horváth, Beigeordneter für Bürgerdienste, Umwelt und Sicherheit sowie Aufsichtsvorsitzender der WBD Industriepark Dessau GmbH. „Nur mit der Kräftebündelung aller Partner aus Kommune und regionaler Wirtschaft konnte dieses anspruchsvolle Vorhaben Projekt auch unter schwierigen Rahmenbedingungen realisiert werden.“

„Von der Genehmigungs- und Planungsphase über die Finanzierung bis zur Fertigstellung haben wir von kurzen Entscheidungs- und Abstimmungswegen profitiert,“ stellt WBD-Geschäftsführer Dino Höll heraus. Beim Bau selbst setzte die WBD zum großen Teil auf ansässige Unternehmen. „Auch dies erwies sich als entscheidender Vorteil“, so Dino Höll. „Somit stand die Realisierung von Beginn an auf einer soliden und verlässlichen Basis. Allen beteiligten Unternehmen und Projektpartnern danken wir herzlich für ihren Einsatz.“

Die Rettungswache nutzt auf ihrem Areal zwischen Albrechtstraße und Schillerpark eine Gesamtfläche von rund 1.300 Quadratmetern. „Durch den Neubau werden der organisatorische Ablauf des Rettungsdienstes sowie die Arbeitsbedingungen für das Personal optimiert“, erläutert Martin Müller, Leiter des Amtes für Brand, Katastrophenschutz und Rettungsdienst. „Wir stellen damit die Notfallversorgung in Dessau-Roßlau auf eine zukunftssichere Basis.“

So stehen den Mitarbeitern der Rettungswache neben ausreichend Büroarbeitsflächen ein moderner Schulungsraum zur Aus- und Weiterbildung, ein Besprechungsraum sowie modern ausgestattete Sanitäranlagen und Umkleidebereiche zur Verfügung. Als Rückzugsräume und zur Gestaltung der Bereitschaftszeiten gibt es außerdem einen Aufenthaltsraum mit Küche und Essbereich sowie Ruheräume. Das Kernstück der neuen Rettungswache ist die Fahrzeughalle für insgesamt acht Fahrzeuge. Eine integrierte CO2-Warnanlage schützt vor der Gefährdung mit Abgasen und verfügt über eine Lüftungsanlage, die den Frischluftanteil über eine Wärmerückgewinnung gewährleistet. Die Torsteuerung ist mit der Ampelschaltung Ecke Albrechtstrasse/ Walderseestrasse verbunden und ermöglicht so den schnellen Einsatz im Stadtgebiet. Das gesamte Objekt ist sowohl im Außenbereich als auch im Gebäude barrierefrei zugänglich. Innerhalb des Gebäudes befinden sich barrierefreie Arbeitsplätze und ein rollstuhlgerechter Sanitärbereich im Erdgeschoss. Weitere Ausstattungsmerkmale sind energiesparende LED-Beleuchtungen im Innen- und Außenbereich, eine Notstromeinspeisung zur lückenlosen Energieversorgung sowie eine energieeffiziente Fernwärmestation.

Erst im September 2020 hatte der Stadtrat den zukunftsweisenden Beschluss zur Errichtung einer neuen Rettungswache getroffen. Im September 2021 wurde die Baugenehmigung durch die Stadt erteilt, im Februar 2022 konnte bereits der erste Spatenstich erfolgen. Die Stadt Dessau-Roßlau investierte insgesamt rund 6,5 Millionen Euro.

Aktuelles

Die Stadtwerke Dessau stellen ihre Telefonanlage auf ein virtuelles Telekommunikationssystem um. „Mit dem „Softphone“-System nutzen wir die Vorteile der Digitaltechnologie künftig auch für die Telefonie und vollziehen damit einen weiteren Meilenstein zur Digitalisierung“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Mobile Endgeräte wie Laptops oder Smartphones lassen sich beispielsweise komfortabel in das System ein-binden. Dies macht die Kommunikation sowohl intern als auch extern mit unseren Kun-den deutlich flexibler. Außerdem lässt sich das System sehr effizient an künftige Anforderungen anpassen und ist damit zukunftssicher.“

Die Übertragung der Sprachdaten erfolgt beim „Softphone“ über ein Datennetzwerk mittels Internetanschluss. Herkömmliche Telefonleitungen werden hierfür nicht mehr benötigt und Tischtelefone durch das virtuelle System bis auf wenige Ausnahmen ersetzt. Sämtliche Telefonnummern der Stadtwerke bleiben erhalten und sind auch weiterhin von jedem Telefonanschluss oder Smartphone wie gewohnt erreichbar.

Die Umstellung auf das neue System erfolgt am Freitag, dem 01.09.2023, ab 14.00 Uhr. Während der Arbeiten kann es zu Einschränkungen bei der telefonischen Erreichbarkeit unter der Servicehotline 0800 899 1500 kommen. Die zentrale Störungshotline bleibt unter 0340 899 2000 weiterhin erreichbar, ebenso die Mobilitätszentrale der Dessauer Verkehrs GmbH unter 0340 899 2550. Wir bitten unsere Kunden um Verständnis, weitere Kontaktmöglichkeiten bestehen per Mail unter kundenservice@dvv-dessau.de oder über die Webseite dvv-dessau.de sowie das Stadtwerke-Kundenportal.

Aktuelles

Am 16. August 2023 haben acht neue Auszubildende und ein dualer Student bei den Stadtwer-ken Dessau ihre Lehrverträge erhalten. Ausgebildet werden die Berufsbilder „Berufskraftfah-rer/-in“, „Industriekaufmann/-frau“, „Mechatroniker/-in“, „Elektroniker/-in für Betriebstechnik“ sowie „Fachkraft für Abwassertechnik“ und „Fachkraft für Wasserversorgungstechnik“ und erstmalig den dualen Studiengang „Bachelor of Engineering – Energietechnik“.

Damit absolvieren derzeit 15 Auszubildende und vier dual Studierende ihre Berufsausbildung bei den Stadtwerken Dessau. Seit Bestehen der Stadtwerke wurden bereits rund 300 junge Menschen in mehr als zehn unterschiedlichen Lehrberufen ausgebildet und dieses Engage-ment soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.

„Um den Lebensmittelpunkt der jungen Generation weiter in der Heimatregion zu erhalten, en-gagieren sich die Stadtwerke Dessau als moderner und attraktiver Ausbilder“, betont Stadtwer-ke-Geschäftsführer Dino Höll. „Deshalb fördern wir unseren Nachwuchs hier vor Ort. Die Azu-bis von heute gehören zu den künftigen Fachkräften, mit denen wir die enormen Herausforde-rungen bei Energiewende, Digitalisierung und demografischem Wandel meistern.“ So stehen die Stadtwerke für regionale Verbundenheit und bieten als Versorgungsunternehmen ein brei-tes Tätigkeitsspektrum mit Perspektive. „Azubis haben sehr gute Übernahmechancen und viel-fältige Entwicklungsmöglichkeiten“, ergänzt Personalchefin Marianne Schuster. „Es lohnt sich also, die berufliche Zukunft gemeinsam mit den Stadtwerken zu planen.“

Während das neue Ausbildungsjahr gerade beginnt, läuft schon jetzt der Bewerbungszeitraum für den Ausbildungsstart 2024. Ab sofort werden Bewerbungen für die Berufsbilder „Berufs-kraftfahrer/in“, „Elektroniker/in für Betriebstechnik“, „Elektroniker/-in für Geräte und Systeme“, „Elektrotechniker/in für Automatisierungstechnik“, „Mechatroniker/in“, „Industriekaufmann/-frau“, „Fachkraft für Abwassertechnik“ und „Fachkraft für Wasserversorgungstechnik“ entge-gengenommen. Darüber hinaus haben junge Leute die Chance, beim dualen Studium, als Trai-nee, Werkstudent oder im Rahmen eines studentischen Praktikums ihre wissenschaftliche Ausbildung mit der Berufspraxis im Unternehmen zu kombinieren. Für 2024 bieten die Stadt-werke duale Studienplätze mit dem Abschluss Bachelor of Engineering in den Fachrichtungen Siedlungswasserwirtschaft, Energietechnik und Vermessung und Geoinformatik an.

Weitere Informationen sind unter dvv-dessau.de/karriere abrufbar, bei Fragen steht das Perso-nalmanagement auch gern telefonisch unter 0340 / 899 1077 oder per Mail jobs@dvv-dessau.de zur Verfügung. Die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch besteht auch zur Lehr-stellenoffensive, die am 26. August 2023 von 9.00 -13.00 Uhr im Anhaltischen Berufsschul-zentrum „Hugo Junkers“ stattfindet.

Aktuelles

Stadtwerke setzen mit umfassenden Maßnahmen auch im eigenen Unternehmen die Vorgaben der aktuellen Einsparverordnung um

Stadtwerke Dessau Gebäude

Mit einem umfassenden Maßnahmepaket setzen die Stadtwerke auch im eigenen Unternehmen die Vorgaben der Energieeinsparverordnung um und tragen zum effizienten Ressourceneinsatz bei. „Effizientes Wirtschaften ist für uns ohnehin selbstverständlich, wie zum Beispiel in unserer Kläranlage, die ihren Gesamtenergiebedarf bereits um mehr als 80 Prozent reduzieren konnte, erklärt Fred Kitzing, Geschäftsbereichsleiter Energie. „Nun gehen wir ins Detail und haben für sämtliche DVV-Bereiche und Betriebsstätten geprüft, welche Einsparpotenziale an unseren Arbeits-plätzen bestehen. Unser Ziel ist es, den eigenen Wärmebedarf im Winterhalbjahr um bis zu 20 Prozent zu senken.“

So wird beispielsweise in DVV-Gebäuden die Vorlauftemperatur der Heizungsanlagen abgesenkt, damit Hei-zungswasser nicht heißer bei der Anlage ankommt, als vom Heizkörper benötigt. Darüber hinaus gewährleisten die Heizkörper in sämtlichen Treppenhäusern und Fluren des Unternehmens lediglich die Frostfreiheit. Zudem gehen Boiler und Durchlauferhitzer in Etagenküchen und Sanitärbereichen außer Betrieb und zum Händewaschen wird nur noch kaltes Wasser genutzt. Ein zentraler Aspekt ist ebenso die Reduzierung der vorgegebenen Raumtemperatur auf 19 Grad in Büro- und Aufenthaltsräumen. Um die Vorgabe einzuhalten, werden die Thermostate während der Raumnutzung die Stufe zwei nicht überschreiten und ansonsten ganz herunter gedreht. Zum Einsatz kommen zum Teil auch zeitschaltbare Heizungsventile, etwa bei Lagerarbeitsplätzen oder Werkstätten. Für Servicelager gilt die materialabhängige, konsequente Trennung in Kalt- und Warmbereiche.

Einsparpotenziale gibt es ebenso bei Stromverbrauchern, wie zum Beispiel bei der Flur- und Treppenhausbeleuchtung der Stadtwerke. Grundsätzlich werden Leuchtmittel nur noch dann aktiviert, wenn sie gebraucht werden und schalten sich automatisch wieder ab, zum Beispiel über Dämmerungsschaltungen in Fluren und Sanitärräumen. Auf die Beleuchtung von Werbeanlagen wird komplett verzichtet.

„Bei der Umsetzung der Maßnahmen ist das verantwortungsvolle Handeln jedes Einzelnen gefragt“, betont Fred Kitzing. „Dies gilt im Privaten ebenso wie am Arbeitsplatz. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter bei diesem Prozess, zum Beispiel mit entsprechenden Leitfäden oder regelmäßigen Feedbacks zur Verbrauchsentwicklung. Auch wenn dabei so manche Gewohnheit umgestellt wird, lohnt sich dies unterm Strich für uns alle.“

Verantwortung für Lebensumwelt und Gesellschaft

Stadtwerke erstellen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht

Die Stadtwerke Dessau streben die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts an, der die nachhaltige Unternehmensführung, den Klima- und Umweltschutz, die Wahrung von Arbeitnehmerinteressen sowie die Leistungs- und Produktverantwortung des Unternehmens umfassend und transparent dokumentiert. „Nachhaltigkeit umfasst sämtliche Konzepte zu Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelangen und prägt unser strategisches Handeln als kommunales Unternehmen“ erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Der Nachhaltigkeitsbericht gibt uns die Gelegenheit, dies mit konkreten Daten zu belegen“, ergänzt Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zänger. „Wir haben deshalb den Erhebungsprozess bereits begonnen und setzen damit auch die gesetzliche Vorgabe zur Berichtspflicht vorfristig um.“

Begleitet wird der Prozess von der Joschka Fischer & Company GmbH. Die Unternehmensgründer und Geschäftsführer Joschka Fischer und Dietmar Huber haben vor diesem Hintergrund auch die klimafreundliche Kläranlage der Stadtwerke in Dessau-Ziebigk besucht. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Robert Reck, dem Stadtratsvorsitzenden Frank Rumpf (CDU) sowie Guido Fackiner (Fraktionsvorsitzender Die Grünen, FDP, Neues Forum-Bürgerliste) haben sich die Gäste vor Ort über die Pläne zur Nachhaltigkeitsberichterstattung informiert. Die Kläranlage ist bereits ein herausragendes Beispiel für das nachhaltige Klimaschutz-Engagement der Stadtwerke, das im Rahmen der Strategie 2025 für das gesamte Unternehmen weiter vorangetrieben werden soll.

„Als Sitz des Umweltbundesamtes und Heimatstadt unserer Bundesumweltministerin steht Dessau-Roßlau schon per se für das Thema“, so Oberbürgermeister Dr. Robert Reck. „Aber natürlich haben wir in Sachen Nachhaltigkeit noch einige Beispiele mehr vorzuweisen, die auch den Stellenwert unserer Stadtwerke verdeutlichen.“ So sind sie wichtigster Partner für die Energie- und Klimaschutzziele der Stadt im Rahmen des European Energy Awards (eeA) oder wirken als Gründungsmitglied der Energieavantgarde Anhalt daran mit, neue Technologien für unsere Region zu erschließen. „Nachhaltigkeit bezieht sich aber ebenso auf die Aspekte Versorgungssicherheit mit Energie, Wasser, Abwasser, Telekommunikation, ÖPNV, die regionale Wertschöpfung als Arbeit- und Auftraggeber und die Förderung des gesellschaftlichen Lebens“, betont Oberbürgermeister Dr. Reck „Dies alles wäre ohne die Stadtwerke mit ihrem steuerlichen Querverbund nicht möglich. Wir begrüßen deshalb die Erarbeitung des Nachhaltigkeitsberichts, der dieses wichtige Engagement mit seinen vielen Facetten anhand belastbarer Fakten darstellt.“

Als Richtschnur für die Berichterstattung zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens gilt der Deutsche Nachhaltigkeitskodex mit 20 Kriterien zu Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft. Bislang besteht für kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 40 Millionen Euro eine gesetzliche Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Im vergangenen Jahr hat die EU-Kommission eine Änderung der CSR-Richtlinie vorgeschlagen, die CSRD („Corporate Sustainability Reporting Directive“), wonach diese auch für kleinere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten gelten soll. Bis Ende 2022 soll die Änderung in nationales Recht umgewandelt werden, die Berichtspflicht tritt dann erstmalig 2024 in Kraft.

Aktuelles

Der Frühling steht bevor – Zeit zum Durchatmen und die Schönheit der erwachenden Natur zu erleben. Hier im Dessau-Wörlitzer Gartenreich haben wir das Glück, dies in einer einzigartigen Kulturlandschaft zu genießen. Und mit unserer Dessau-Wörlitzer Eisenbahn haben wir das ideale Fortbewegungsmittel, um entspannt durch das Gartenreich zu gelangen und trotzdem mobil zu sein. Eine Fahrt durch unsere Welterberegion hat aber nicht nur im Frühjahr ihren Reiz. Bei Sonnenschein und längeren Tagen wächst auch schon die Vorfreude auf die warme Jahreszeit, in der wir uns wieder draußen treffen und die Events in Dessau-Roßlau genießen können. Unsere Höhepunkte sind fest eingeplant, denn auch in diesem Jahr wollen wir unseren „local stars“ den Auftritt auf großer Bühne ermöglichen und wir suchen die „Vereinshelden“ in unserer Stadt.

Uns liegen diese Highlights besonders am Herzen: Sie bieten unseren Ehrenamtlichen und Engagierten ein Podium und zeigen, dass ihr Einsatz gewürdigt wird. Dies schafft Anerkennung und rückt Vorbilder ins Bewusstsein, an denen sich der Nachwuchs orientieren kann – insgesamt also ein nachhaltiger Beitrag zur Lebensqualität!

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Kräftebündelung für Sofort-Hilfe: Kommunale Familie und Wohnungsgenossenschaften stellen Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge

Für die Ukraine-Flüchtlinge initiiert Dessau-Roßlaus kommunale Familie unter der Leitung von Jens Krause und Heike Paesold in Zusammenarbeit mit den Wohnungsgenossenschaften ein umfassendes Wohnraum-Hilfsprogramm: Bis zu 100 leerstehende Wohnungen im gesamten Stadtgebiet sollen hierzu kurzfristig bereitgestellt werden. Die Stadt Dessau-Roßlau, die Stadtwerke und sowie die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft, die Wohnungsgenossenschaft Dessau, der Wohnungsverein Dessau und die Roßlauer Wohnungsgenossenschaft bündeln hierfür gemeinsam ihre Kräfte.

Während die Vermieter den Wohnraum zur Verfügung stellen, koordinieren und realisieren die Stadtwerke mit ihrer Tochter Infra-Tec Energy die Einrichtung. Das Sozialamt der Stadt übernimmt die bedarfsgerechte Verteilung. Für die Möblierung der Wohnungen werden noch dringend Sachspenden benötigt, vor allem für die funktionsfähige Einrichtung der Bereiche Wohnen, Essen und Schlafen. Von der gut erhaltenen Couch oder Esstischgarnitur über Betten, Liegen, Fernsehgeräte bis hin zu Küchen, die zum Beispiel umzugsbedingt abzugeben sind, ist dabei jede Unterstützung willkommen!

Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Aktion beteiligen wollen, können sich ab sofort bei den Stadtwerken melden, per Mail unter ukrainehilfe@dvv-dessau.de oder telefonisch unter 0340 899 1004. Hier werden alle Sachspenden erfasst und weitervermittelt.

Darüber hinaus speist die DATEL Dessau ab sofort den ukrainischen Sender Ukraina 24 in ihr TV-Netz ein und erweitert damit kostenfrei ihr Angebot für in Deutschland lebende Ukrainer und Flüchtlinge aus der Kriegsregion. Für sie bietet der Kanal auf 706 MHz eine einfache und kostenlose Möglichkeit, sich mit aktuellen Nachrichten aus der Heimat in ihrer Landessprache zu versorgen.

Foto: Gemeinsam für Soforthilfe: Dino Höll (Stadtwerke), Marco Schubert (DWG), Jens Krause (Stadt), Nicky Meissner (Wohnungsgenossenschaft Dessau), Heike Paesold (Stadt), Iven Müller (Roßlauer Wohnungsgenossenschaft RWG) , Thomas Zänger (Stadtwerke), Lutz Dessau (Wohnungsverein Dessau), Thomas Graf (Infra-Tec-Energy), Anja Jacobi- Tinnefeld (RWG) (v.l.).

Aktuelles

Herzlich willkommen auf unseren neuen Internetseiten!

Ab sofort präsentieren wir Ihnen unsere neue Online-Präsenz mit erweitertem Inhalt und neuem Erscheinungsbild. (mehr …)

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ÖPNV-Pilotprojekt: Bis 31.01.2022 fahren alle Schüler in Dessau-Roßlau kostenfrei zur Schule und in der Freizeit.

Fahrplan DVG
Am 1. November 2021 startete das Pilotprojekt zum kostenfreien ÖPNV-Angebot für Schüler in Dessau-Roßlau. (mehr …)

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Intelligent und klimafreundlich mobil: Stadtwerke zeigen neues Shuttle-System

Mit dem Testbetrieb zweier Elektro-Shuttles haben die Stadtwerke in Zusammenarbeit mit dem Anbieter „Clever Shuttle“ gezeigt, wie bisherige Rufbusangebote künftig noch individueller, effizienter und klimafreundlicher gestaltet werden können. „Unser strategisches Ziel ist es, bis 2025 ein nachhaltiges Mobilitätskonzept zu entwickeln, mit dem wir den CO2-Ausstoss deutlich reduzieren und unsere Angebote noch fahrgastfreundlicher ausrichten“, erläutert DVG-Geschäftsführer Torsten Ceglarek. „Einen wegweisenden Ansatz bieten hierzu innovative Alternativen für den bisherigen Rufbusverkehr.“

Mit intelligenten, bedarfsgesteuerten Mobilitätsangeboten sollen Fahrgäste in Nebenzeiten ganz bequem per App Abfahrtszeit, Fahrtziel und Fahrgastzahl auswählen und ihr E-Shuttle buchen. Das System analysiert automatisch die gebuchten Fahrten und ermittelt die optimale Route für die Fahrgastabholung und die Bedienung der Fahrtziele. So ist es beispielsweise möglich, für die Abholung virtuelle Haltestellen einzurichten, die näher an der Abfahrtsadresse liegen, als eine reguläre Bushaltestelle. Die Fahrt erfolgt dann beispielsweise bis zum nächsten Linienknoten und kann dann nahtlos mit dem Linienverkehr weitergeführt werden. Zum Vergleich: Das herkömmliche Rufbussystem läuft mit festhinterlegten Fahrplanzeiten, Linienführungen und festen Ein- und Ausstiegshaltestellen. „Die neuen bedarfsgesteuerten Angebote vernetzen hingegen den individuellen Bedarfsverkehr mit dem öffentlichen Liniennetz – intelligent, umweltfreundlich und flexibel, dies ist für unsere Fahrgäste deutlich attraktiver“, unterstreicht Torsten Ceglarek.