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Aktuelles

ÖPNV-Pilotprojekt: Bis 31.01.2022 fahren alle Schüler in Dessau-Roßlau kostenfrei zur Schule und in der Freizeit.

Am 1. November 2021 startete das Pilotprojekt zum kostenfreien ÖPNV-Angebot für Schüler in Dessau-Roßlau.

„Ich bin der Politik dankbar, dass wir den Versuch starten dürfen und allen Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen in den Dessau-Roßlauer Grund-, Sekundarschulen und Gymnasien ein Schülerticket kostenlos zur Verfügung stellen können, unabhängig davon, ob bisher ein Anspruch nach dem Schulgesetz bestand. Das Angebot gilt auch für Schüler der Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachoberschulen und Fachgymnasien, die keine Ausbildungsvergütung erhalten. Besonders begrüße ich, dass die Schüler das Ticket nicht nur für die Fahrt zur Schule sondern auch am Nachmittag in der Freizeit nutzen können“, freut sich Jens Krause, Beigeordneter für Gesundheit, Soziales und Bildung der Stadt Dessau-Roßlau.

Nachdem die Bedarfsermittlung über die Schulen abgeschlossen ist, wurden von der Stadt Dessau-Roßlau zusätzliche Schülertickets von der Dessauer Verkehrs GmbH erworben. „Unsere ÖPNV-Leistungen für Schüler sind Teil des regulären Fahrplanangebotes und für Eltern wie Schüler eine wichtige Unterstützung“, stellt Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zänger fest. „Die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung soll dies noch einmal attraktiver machen. Die Pilotphase wird uns nun wichtige Anhaltspunkte liefern, um die Rahmenbedingungen für ein solches Angebot konkret beurteilen zu können.“

Darüber hinaus kann das Pilotprojekt dazu beitragen, Daten zur weiteren Emissionsminderung im lokalen Verkehrssektor zu gewinnen. So können sich auch zusätzliche Impulse für das Strategieziel der Stadtwerke ergeben, bis 2025 den CO2 Ausstoß im Verkehr der Stadt Dessau-Roßlau zu senken. „Das Pilotprojekt gibt uns auch die Chance zu erfahren, ob das Angebot zur kostenfreien Nutzung dazu führen wird, den motorisierten Individualverkehr zumindest etwas reduzieren zu können“, erläutert DVG-Geschäftsführer Torsten Ceglarek.

Zur Absicherung der zu erwartenden zusätzlichen Fahrgäste werden die Fahrzeugkapazitäten bereits ab dem 1. November deutlich erhöht. „Darüber hinaus wollen wir unser zusätzliches Fahrplanangebot während der Laufzeit des Modellversuches dynamisch halten und bei Verschiebungen der Bedarfe entsprechende Anpassungen vornehmen‘‘, so Torsten Ceglarek. Das Pilotprojekt endet zunächst am 31. Januar 2022 und wird im Anschluss ausführlich ausgewertet, um eine Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen zu erarbeiten.