Geänderte Streckenführung im Busverkehr ab 10.04.2026

Geänderte-Verkehrsführung-Bus-16-N2-N3-ab.10.04.2026

Dessau-Roßlau, 07. April 2026 – Ab dem 10. April 2026 kommt es mit Fahrplanbeginn zu Anpassungen auf den bewährten Streckführungen der Buslinien 16, N2 und N3. Hintergrund ist die lebendige Entwicklung des Veranstaltungsangebots im Bereich Marktplatz und Zerbster Straße, die eine flexible Nutzung dieses zentralen Stadtbereichs erforderlich macht.

Künftig verkehren die Busse nicht mehr über die Zerbster Straße. In diesem Zuge entfallen die Haltestellen „Rathaus“ sowie „Zerbster Straße“ in der Fußgängerzone. Gleichzeitig wird das Angebot für die Fahrgäste durch alternative Haltepunkte sinnvoll ergänzt: Die Haltestellen „Bauhausmuseum“, „Georgenkirche“ und „Nantegasse“ werden neu in die Streckenführung integriert. Darüber hinaus wird die Haltestelle „Rathaus“ in der Muldstraße neu bedient.

Mit der Anpassung reagiert die Dessauer Verkehrs GmbH (DVG) auf die zunehmende Attraktivität der Innenstadt als Veranstaltungsort sowie auf die erforderlichen Maßnahmen zur Platzierung von Überfahrsperren. Die dauerhaft angepasste Streckenführung reduziert häufige Änderungen im Linienverlauf, macht das Angebot für Fahrgäste übersichtlicher und gewährleistet eine verlässliche, konstante Linienführung im Betriebsablauf.

Fahrgäste werden gebeten, die Aushänge an den Haltestellen zu beachten.

Gartenwasserzähler beantragen – Gebühren sparen bei der Gartenbewässerung

Wer auf seinem Grundstück oder in seinem Garten größere Mengen Trinkwasser zur Bewässerung von Pflanzen oder für ähnliche Zwecke nutzt und dieses Wasser nachweislich nicht in die öffentliche Abwasseranlage einleitet, kann die Installation eines zusätzlichen Wasserzählers (Gartenwasserzähler) zum Hauptzähler beantragen.

Für die über diesen Zähler erfasste Wassermenge fallen keine Schmutzwassergebühren an.

Der Einbau eines Gartenwasserzählers ist schriftlich zu beantragen. Bitte laden Sie dazu das entsprechende Formular herunter, füllen Sie es vollständig aus und senden Sie es an uns zurück.

👉 Zum Formular 
📧 E-Mail: zaehlerwesen@dvv-dessau.de

Vorübergehende Schließung der Stadtwerke-Kundencenter und des Callcenters

Dessau-Roßlau, 08. April 2026 – Die Stadtwerke Dessau weisen darauf hin, dass die Kundencenter in der Zerbster Straße in Dessau, in der Hauptstraße in Roßlau sowie am Markt in Aken am 15. April und 16. April 2026 aufgrund einer internen Schulung geschlossen bleiben. Auch das Callcenter ist an diesen Tagen nicht erreichbar.

Kundinnen und Kunden werden gebeten, ihre Anliegen während dieses Zeitraums bevorzugt schriftlich zu übermitteln. Anfragen können jederzeit bequem per E-Mail an kundenservice@dvv-dessau.de gesendet oder über die bereitgestellten Kontaktformulare eingereicht werden.

Darüber hinaus steht das Online-Kundenportal der Stadtwerke Dessau rund um die Uhr zur Verfügung und bietet zahlreiche Services. Dazu gehören unter anderem die Übermittlung von Zählerständen, die Einsicht in Verträge und Rechnungen sowie die Möglichkeit, Umzüge online mitzuteilen. Dies ermöglicht eine flexible und unkomplizierte Bearbeitung vieler Anliegen – auch unabhängig von Öffnungszeiten.

Ab dem 17. April 2026 sind die Kundencenter und das Callcenter wieder wie gewohnt erreichbar. Die Stadtwerke Dessau danken allen Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis.

Stadt Dessau-Roßlau und Stadtwerke Dessau treiben Wärmewende gemeinsam voran – kommunaler Wärmeplan und Fernwärme-Transformationsplan

Dessau-Roßlau, 26. März 2026 – Die Transformation der Wärmeversorgung gehört zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre: Steigende Anforderungen an den Klimaschutz, gesetzliche Vorgaben und das Ziel dauerhaft bezahlbarer Energie machen einen grundlegenden Umbau der bestehenden Systeme erforderlich. In Dessau-Roßlau stellen sich die Stadt und die Stadtwerke Dessau dieser Aufgabe gemeinsam und gestalten die Wärmewende aktiv und vorausschauend.

Zentrale Grundlage ist die kommunale Wärmeplanung der Stadt, mit der Dessau-Roßlau eine Vorreiterrolle einnimmt. Nach dem Wärmeplanungsgesetz ist die Stadt verpflichtet, bis spätestens Mitte 2028 einen kommunalen Wärmeplan zu erarbeiten. Dessau-Roßlau hat diesen Prozess frühzeitig gestartet und damit die Weichen für eine strukturierte Wärmewende gestellt. Der Wärmeplan definiert den strategischen Rahmen für eine langfristig bezahlbare, treibhausgasneutrale und versorgungssichere Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045. Er zeigt auf, wie die Wärmeversorgung kosteneffizient und klimafreundlich ausgestaltet werden kann und differenziert danach, in welchen Stadtgebieten der Ausbau oder die Verdichtung von Wärmenetzen sinnvoll ist und wo dezentrale Lösungen wirtschaftliche Vorteile bieten. Die Stadt hat den Planungsprozess frühzeitig breit angelegt und Bürgerinnen und Bürger, Träger öffentlicher Belange sowie weitere Akteure umfassend beteiligt. Der Stadtrat hatte den Entwurf bereits im September 2025 zur öffentlichen Auslegung beschlossen, die Beteiligung erfolgte im Oktober. Der finale Beschluss des kommunalen Wärmeplans wird im Mai 2026 erwartet. Dabei erfolgte die Erstellung des kommunalen Wärmeplans in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den Stadtwerken und allen beteiligten Stakeholdern der Kommune.

Aufbauend auf diesen strategischen Leitlinien konkretisieren die Stadtwerke Dessau mit ihrem Fernwärme-Transformationsplan die praktische Umsetzung für das bestehende Fernwärmesystem. Der Ende 2025 vom Aufsichtsrat bestätigte Plan beschreibt den technischen, wirtschaftlichen und zeitlichen Umbau der Fernwärmeversorgung mit dem Ziel, diese bis spätestens 2045 vollständig klimaneutral zu gestalten. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben soll der Anteil erneuerbarer Energien und unvermeidbarer Abwärme bis 2030 mindestens 30 Prozent und bis 2040 mindestens 80 Prozent betragen. Derzeit werden etwa 92 Prozent der Fernwärme mittels effizienter Kraft-Wärme-Kopplung im Heizkraftwerk „An der Fine“ erzeugt. Im Rahmen des Fernwärmetransformationsplans soll das Kraftwerk bis zum Jahr 2045 auf den Einsatz von Wasserstoff (H₂-ready) umgestellt werden. Bereits für die Erreichung der ersten Ausbaustufe von 30 Prozent grüner Energie bis 2030 sind erhebliche Aufwendungen für die Umgestaltung der Wärmeerzeugung erforderlich. Für die Modernisierung und Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung planen die Stadtwerke Dessau Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 135 Millionen Euro bis zum Jahr 2041. Voraussetzung für eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung ist dabei die Einwerbung von Fördermitteln, um die Wärmepreise für die Bürgerinnen und Bürger langfristig stabil und bezahlbar zu halten.

Im Zentrum des Transformationsplans steht der schrittweise Aufbau eines dezentralen und zunehmend grünen Erzeugungsparks. Dieser basiert auf innovativen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Großwärmepumpen sowie der Nutzung industrieller Abwärme. Für die drei geplanten Anlagen der innovativen Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK) konnten bereits Förderzuschläge gesichert werden. Am Standort Zoberberg ist der Baubeginn für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme der Anlage mit einer erwarteten Wärmeerzeugung von rund 5,2 Gigawattstunden pro Jahr soll bis Ende 2027 erfolgen. Weitere Anlagen mit zusätzlichen Kapazitäten von zusammen etwa 5,7 Gigawattstunden jährlich sind im Bereich Waggonbau sowie in der Waldsiedlung geplant und werden in den kommenden Jahren umgesetzt.

Ein weiterer wesentlicher Baustein ist die geplante Errichtung einer Großwärmepumpe an der Kläranlage. In Verbindung mit einer neuen Fernwärmetrasse von rund 3,4 Kilometern Länge, die das Klärwerk mit weiteren Versorgungsbereichen in Dessau-Ziebigk bis zum Flugplatz verbindet, soll ein zusätzlicher Beitrag zur klimafreundlichen Wärmeversorgung geleistet werden. Der Beschluss zum Bau der Großwärmepumpe wird in den kommenden Wochen den städtischen Gremien sowie dem Aufsichtsrat vorgelegt. Parallel dazu beantragen die Stadtwerke für dieses Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 27,5 Millionen Euro Fördermittel im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW). Als eigene Anlage der Stadtwerke ermöglicht die Großwärmepumpe eine flexible Steuerung der Wärmeerzeugung und erhöht zugleich die Unabhängigkeit von externen Energiequellen.

Die Einbindung industrieller Abwärme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des künftigen grünen Erzeugungsparks. Auch die Nutzung von Abwärme aus der am Standort Dessau-Roßlau geplanten Algenfabrik wird im Fernwärme-Transformationsplan weiterhin als Option berücksichtigt. Eine Umsetzung setzt jedoch wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen voraus, über die bislang keine Einigung erzielt werden konnte.

Parallel dazu wird auch das Fernwärmenetz gezielt weiterentwickelt. Im Norden Dessaus wurde ein Gebiet mit hoher Wärmedichte identifiziert, das sich besonders für den Ausbau der Fernwärme eignet und perspektivisch vollständig erschlossen werden soll. Die entsprechenden Planungen erfolgen in enger Abstimmung zwischen Stadt, Stadtwerken und den zuständigen Gremien, Fördermittel hierfür wurden bereits beantragt. Mit der zunehmenden Integration erneuerbarer Energien sind zudem technische Anpassungen im Fernwärmesystem erforderlich. Da regenerative Energiequellen auf einem niedrigeren Temperaturniveau arbeiten, wird eine schrittweise Absenkung der Vor- und Rücklauftemperaturen im Netz ab Mai 2025 notwendig. Diese Umstellung ist Voraussetzung für einen effizienten und klimafreundlichen Betrieb und wird in mehreren Stufen bis 2030 umgesetzt.

Die Stadt Dessau-Roßlau und die Stadtwerke Dessau verfolgen mit ihrem abgestimmten Vorgehen das gemeinsame Ziel, die Wärmewende verantwortungsvoll zu gestalten. Alle wesentlichen Vorhaben werden dabei transparent vorbereitet und eng mit den zuständigen politischen Gremien abgestimmt. Im Mittelpunkt steht eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Wärmeversorgung, die auch langfristig für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt. Die Stadtwerke Dessau verstehen sich dabei als verlässlicher Partner und aktiver Gestalter dieses Transformationsprozesses und arbeiten intensiv an der Umsetzung der Maßnahmen sowie an der Sicherung der notwendigen Fördermittel.

Ansicht einer Großwärmepumpe

Beispiel für eine Großwärmepumpe (Quelle: Wien Energie)

Ansicht der zukünftigen iKKW-Anlage

Visualisierung der geplanten iKWK-Anlage in der Waldsiedlung (Foto: zein.architekten / Stadtwerke Dessau)

Ausstellungseröffnung im Saal der Stadtwerke Dessau

Dessau-Roßlau, 23. März 2026 – Am 26. März 2026 um 11 Uhr eröffnen die Künstlerin Anke Schön-Erhart und der Maler Ronny Claus ihre gemeinsame Ausstellung „Das Kunstabenteuer zwischen Fantasie und Realität“ im Saal der Stadtwerke Dessau. Die Ausstellung ist bis zum 21. August 2026 während der Öffnungszeiten des Kundencenters in der Albrechtstraße 48 zu besichtigen: Montag bis Donnerstag von 8:00–16:30 Uhr sowie Freitag von 8:00–13:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ronny Claus, 1976 in Wolfen geboren, studierte Landschaftsarchitektur und ist seit 2004 freiberuflich tätig. Sein künstlerisches Spektrum reicht von Leinwandmalerei bis zu Fassadengestaltungen. Im Jahr 2020 wurde er zum Kulturbotschafter der Stadt Bitterfeld-Wolfen ernannt. Zu seinen bisherigen Ausstellungsstationen zählen unter anderem „Kunst im Gewölbe“ im Rathauskeller Bitterfeld sowie „Kunst im Speicher“ im Wasserzentrum Bitterfeld.

Anke Schön-Erhart, 1967 in Brehna geboren, lebt und arbeitet in Holzweißig. Nach ihrer Ausbildung als Elektronikerin und Malerin ist sie seit 1995 vor allem in der Wand- und Illusionsmalerei tätig. Weiterbildungen zur Gestalterin im Handwerk und zur Kunsttherapeutin erweitern ihr künstlerisches Profil. Seit 2004 arbeitet sie freiberuflich, insbesondere in den Bereichen Wand- und Fassadenmalerei sowie in der Durchführung von Malkursen. Ihre Werke wurden unter anderem in der Handwerkskammer Halle, der Stadtkirche Brehna, im Künstlerhaus 188 in Halle, im Wasserzentrum Bitterfeld sowie zuletzt 2025 bei „Kunst im Gewölbe“ in Bitterfeld gezeigt. Zudem beteiligte sie sich mehrfach an der Aktion „Offenes Atelier“ Sachsen-Anhalt.

Mit der Ausstellung möchten die Stadtwerke allen Kunstinteressierten die Möglichkeit geben, Kunst aus Anhalt kennenzulernen und zu erleben. „Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und Künstlerinnen und Künstler aus der Region zu unterstützen, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Mit Ausstellungen wie dieser schaffen wir einen offenen Raum für Inspiration und Austausch und laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, daran teilzuhaben“, ergänzt Höll. Die Stadtwerke Dessau engagieren sich seit vielen Jahren für die regionale Kunstszene. Sie unterstützen nicht nur den Anhaltischen Kunstverein Dessau e. V., der bereits zahlreiche Ausstellungen im Saal der Stadtwerke kuratierte, sondern fördern auch freischaffende und aufstrebende Künstlerinnen und Künstler der Region.

Bewerbungsstart für das FSJ Kultur in der Denkmalpflege am Mausoleum Dessau

Dessau-Roßlau, 23. März 2026 – Der Förderverein Mausoleum Dessau e. V. ruft erneut zur Bewerbung für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in der Denkmalpflege (FSJK) am Mausoleum Dessau auf. Für den Zeitraum vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2027 werden engagierte Jugendliche gesucht, die Teil des neuen FSJ-Jahrgangs am historischen Mausoleum werden möchten.

Ab September wird bereits das zehnte Team die Erfolgsgeschichte der Jugendbauhütte am Mausoleum fortschreiben. Jährlich leisten drei Freiwillige über 12 Monate einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des stadtbildprägenden Bauwerks. Das FSJ richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren und bietet die Möglichkeit, praktische Kenntnisse in der Denkmalpflege zu erwerben sowie sich beruflich zu orientieren. Neben der täglichen Arbeit gehören fachliche und persönlichkeitsbildende Seminare zum Programm. Die Freiwilligen arbeiten werktags von 7:00 bis 15:45 Uhr unter fachlicher Anleitung von Klaus-Dieter Mehlhorn, der die Einsatzstelle seit vielen Jahren betreut. Die Teilnehmenden erhalten ein monatliches Taschengeld, sind sozialversichert und haben Anspruch auf 26 Urlaubstage. Teamarbeit sowie der Austausch mit anderen FSJlerinnen und FSJlern sind feste Bestandteile des Jahres. Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und einer Kopie des letzten Zeugnisses können per E-Mail an jbhmausoleumdessau@gmail.com gesendet werden.

Die Einsatzstelle der Jugendbauhütte Quedlinburg am Mausoleum Dessau besteht seit 2017. Jahr für Jahr arbeiten die Teams an der Instandhaltung und Restaurierung des Areals. Die Aufgaben sind vielseitig und reichen von Maurerarbeiten über Konservierungsmaßnahmen bis hin zur Pflege der Außenanlagen. In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden, darunter die denkmalgerechte Instandsetzung der Freitreppe, der Umfassungsmauer, der Grünanlagen sowie des zentralen Springbrunnens. Darüber hinaus wurden Räume auf der Ostseite des Mausoleums zum Teil freigelegt sowie der Mosaikboden und die Marmorfliesen in der Altarapsis gereinigt und restauriert.

Die Jugendbauhütte am Mausoleum ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie sich junge Menschen aktiv und mit großem Engagement für den Erhalt des kulturellen Erbes einsetzen. Gleichzeitig bietet das Freiwillige Soziale Jahr eine ideale Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit der Berufs- und Ausbildungsorientierung zu verbinden. Möglich wird das Projekt durch die enge Kooperation zwischen der Stadt Dessau-Roßlau und dem Förderverein Mausoleum Dessau e. V.: Die Stadt sichert die Finanzierung der Jugendbauhütte und unterstützt das Projekt organisatorisch unter Einbindung der beteiligten Ämter. Der Förderverein fungiert als Betreiber der Einsatzstelle und koordiniert die fachliche Umsetzung. Träger des FSJ Kultur in der Denkmalpflege sind die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd), Referat FSJ Kultur in der Denkmalpflege, Jugendbauhütte Sachsen-Anhalt. Kooperations- und Finanzierungspartner ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Bild Mausoleum

Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet wieder zum Frühlingserwachen in die Saison. (Foto: Max Berger)

Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet in die neue Saison zum Frühlingserwachen

Dessau-Roßlau, 16. März 2026 – Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet auch in diesem Jahr traditionell mit dem Frühlingserwachen in Wörlitz in ihre Fahrsaison. Zum Auftakt am 21. und 22. März 2026 pendelt die Bahn an beiden Tagen im Zweistundentakt zwischen Dessau Hauptbahnhof und Wörlitz. Die erste Fahrt startet um 10:05 Uhr am Hauptbahnhof Dessau, die letzte Rückfahrt ab Bahnhof Wörlitz ist um 17:20 Uhr möglich.

Auch in diesem Jahr bietet die Traditionsbahn wieder ein attraktives Angebot mit täglichem Fahrbetrieb ins Gartenreich. Viermal täglich fährt die Bahn im Zweistundentakt zwischen 10:05 Uhr und 16:05 Uhr vom Dessauer Hauptbahnhof nach Wörlitz und zurück. An ausgewählten Tagen – etwa zu Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, rund um den 1. Mai sowie am Reformationswochenende – werden zusätzliche Fahrten um 08:05 Uhr und 18:05 Uhr ab Dessau Hauptbahnhof angeboten. Bis zum 31. Oktober 2026 verkehrt die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn damit täglich ins Gartenreich. Zusätzlich bietet die Bahn in der Vorweihnachtszeit Sonderfahrtage zum „Ersten Advent in Wörlitz“ vom 27. bis 29. November 2026 an. Tickets für die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn können über die DVGgo-App erworben werden. Darüber hinaus sind Fahrkarten direkt in der Bahn sowie in der Mobilitätszentrale erhältlich.

„Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn ist für viele Besucherinnen und Besucher ein fester Bestandteil eines Ausflugs ins Gartenreich. Mit unserem regelmäßigen Fahrangebot zwischen Dessau und Wörlitz sorgen wir auch in dieser Saison dafür, dass Gäste die einzigartige Kulturlandschaft bequem und stressfrei mit der Bahn erreichen können“, erklärt DVG-Geschäftsführer Marco Franke.

Ihr Fahrplanangebot ergänzt die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn auch in diesem Jahr mit besonderen Themenfahrten. So fährt die Bahn am 10. Mai 2026 als „Muttertagsexpress“ durch das frühlingshafte Gartenreich und lädt zu einer Parkführung sowie zu einer Gondelfahrt ein. In der Vorweihnachtszeit bringt der „Nikolausexpress“ am 6. Dezember 2026 vor allem kleine Gäste sowie ihre Eltern und Großeltern nach Wörlitz zu einer Märchenführung. Aufgrund der großen Nachfrage sollten sich Interessierte ihre Tickets rechtzeitig sichern. Tickets für diese Sonderfahrten sind in der Mobilitätszentrale im Hauptbahnhof Dessau erhältlich. Eine Online-Vorreservierung ist außerdem über die Webseite unter www.dvv-dessau.de/verkehr/service-woerlitzer-eisenbahn/#Sonderaktionen möglich. Reservierte Tickets müssen innerhalb einer Woche abgeholt und bezahlt werden.

In Kooperation mit der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz bietet die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn zudem wieder Sonderfahrten zum „Kleinkunsttraum Oranienbaum“ am 12. und 13. Juni 2026 an. Die Bahn bringt die Gäste um 16:05 Uhr vom Dessauer Hauptbahnhof nach Oranienbaum, die Rückfahrt erfolgt nach der Veranstaltung um 23:05 Uhr. Sonderfahrkarten sind für 15 Euro im Ticketshop der Kulturstiftung erhältlich und können zusätzlich zu den Veranstaltungstickets erworben werden.

Weitere Informationen zu Fahrplan, Tickets sowie Sonderfahrten der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn erhalten Sie hier oder telefonisch unter 0340 899 2550.

Dessauer Wörlitzer Eisenbahn auf Strecke

Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet wieder zum Frühlingserwachen in die Saison. (Foto: Max Berger)

Kostenlos unterwegs mit der DVG: Freie Fahrt im gesamten Liniennetz am 07. und 08. März 2026

Dessau-Roßlau, 05. März 2026 – Die Dessauer Verkehrs GmbH (DVG) lädt gemeinsam mit den Stadtwerke Dessau alle Bürgerinnen und Bürger zu einem besonderen Aktionswochenende ein: Von Samstag, 7. März 2026, ab Fahrplanbeginn, bis Sonntag, 8. März 2026, bis Fahrplanende, ist die Nutzung des gesamten ÖPNV-Angebots im Liniennetz der DVG kostenlos.

Mit dieser Initiative setzen die Stadtwerke Dessau ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und reagieren zugleich auf die zuletzt stark gestiegenen Benzin- und Dieselpreise. Ziel ist es, den Menschen eine unkomplizierte Alternative zum Auto anzubieten und den Umstieg auf Bus und Bahn noch attraktiver zu machen.

„Gerade in Zeiten steigender Spritpreise möchten wir unseren Fahrgästen ein attraktives Angebot machen und den Umstieg auf Bus und Bahn erleichtern. Mit dem Aktionswochenende wollen wir allen die Möglichkeit geben, den ÖPNV kostenlos zu testen“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Der öffentliche Nahverkehr ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch bequem und stressfrei. Wir freuen uns, wenn viele das Angebot am Wochenende nutzen und wir zahlreiche Fahrgäste in unseren Bussen und Bahnen begrüßen dürfen“, ergänzt DVG-Geschäftsführer Marco Franke.

Während des Aktionszeitraums verkehren alle Busse und Straßenbahnen regulär gemäß Fahrplan. Fahrgäste benötigen kein Ticket – einfach einsteigen und losfahren. Die DVG und die Stadtwerke Dessau laden dazu ein, das Angebot zu nutzen, um beispielsweise entspannt und ohne Parkplatzsuche in die Innenstadt zu fahren. Ob Shoppingbummel oder Restaurantbesuch: Das Aktionswochenende bietet zudem eine ideale Gelegenheit, gleichzeitig die lokalen Händler und Gastronomen zu unterstützen.

Mit der kostenlosen Nutzung des ÖPNV möchte die DVG langfristig für einen bewussteren Umgang mit Mobilität sensibilisieren und zeigen, wie einfach und komfortabel der Umstieg auf Bus und Bahn sein kann. Aktuelle Fahrpläne und Verbindungen sind online unter www.dvg-dessau.de  sowie über die bekannten Auskunftsmedien der DVG erhältlich.

Straßenbahn vor Rathaus Center

Die DVG lädt am 07. und 08. März zum kostenlosen Fahren in ihrem Liniennetz ein. (Foto: Oliver Harloff)

Starkes Signal für den Sport: Stadtwerke verlängern Partnerschaft mit Anhalt Sport e.V.

Dessau-Roßlau, 04. März 2026 – Die Stadtwerke Dessau setzen ihr Engagement für den regionalen Sport fort und haben zu Wochenbeginn den Sponsoringvertrag für 2026 an den Anhalt Sport e.V. übergeben. Erneut unterstützt der kommunale Versorger mit seinem Gesamtsponsoring drei sportliche Aushängeschilder der Stadt, die neben zahlreichen weiteren Veranstaltungen von Sportdirektor Ralph Hirsch und seinem Team organisiert werden.

Zum zweiten Mal in Folge fördern die Stadtwerke den Dessau Juniors Cup. Das 32. Internationale U11-Hallenfußballturnier fand am 24. und 25. Januar 2026 in der Anhalt Arena Dessau statt und bildete – neben dem Ford Geissel Anhalt Cup – den Auftakt in das Sportjahr. Seit über drei Jahrzehnten zählt das traditionsreiche Nachwuchsturnier zu den festen Größen im europäischen Jugendfußball. 21 Teams aus dem In- und Ausland sorgten auch in diesem Jahr für internationale Atmosphäre und hochklassigen Hallenfußball.

Eine lange Tradition verbindet die Stadtwerke mit dem Internationalen Leichtathletikmeeting „ANHALT 2026“. Am 19. Juni geht die Veranstaltung im Paul-Greifzu-Stadion in ihre 28. Auflage. Das ANHALT-Meeting zählt seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Leichtathletikveranstaltungen Deutschlands und genießt weit über die Landesgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf.

Seit der Premiere stehen die Stadtwerke zudem an der Seite des Internationalen DVV-Stadtwerke Stabhochsprungmeetings. Am 27. August 2026 verwandelt sich der Dessauer Marktplatz bereits zum sechsten Mal in eine spektakuläre Sportarena. Als Partner der ersten Stunde begleiten die Stadtwerke dieses außergewöhnliche Innenstadt-Event kontinuierlich und unterstreichen damit ihre enge Verbundenheit mit dem Sport in der Stadt.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll betont bei der Sponsoringübergabe die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Ralph Hirsch und sein Team leisten mit außergewöhnlichem Engagement einen unschätzbaren Beitrag für den Sport in unserer Stadt“, betont Höll. „Die Veranstaltungen von Anhalt Sport e.V. sind Aushängeschilder für Dessau-Roßlau und bringen internationale Spitzenathleten ebenso wie den sportlichen Nachwuchs in unsere Stadt. Dieses Engagement unterstützen wir aus voller Überzeugung. Wir freuen uns auf die vielfältigen Veranstaltungen 2026 und auf viele begeisternde sportliche Momente“, so Höll.

Sportdirektor Ralph Hirsch bedankt sich für das Vertrauen und die verlässliche Partnerschaft: „Die Fortsetzung des Sponsorings durch die Stadtwerke Dessau ist für uns ein starkes Signal und eine große Wertschätzung unserer Arbeit“, erklärt Hirsch. „Ohne verlässliche Partner wäre es nicht möglich, Veranstaltungen dieser Qualität und Strahlkraft in Dessau-Roßlau zu realisieren. Das Engagement der Stadtwerke gibt uns Planungssicherheit für ein vielfältiges Sportjahr 2026“, so Hirsch.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll und Sportdirektor Ralph Hirsch.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll und Sportdirekt Ralph Hirsch vom Anhalt Sport e.V. bei der Übergabe des Sponsoringvertrages. (Foto: Stadtwerke Dessau)

Stadtwerke Dessau laden zum Tag des Wassers zu exklusiven Führungen ein

Dessau-Roßlau, 04. März 2026 – Jederzeit verfügbares, sauberes Wasser ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Seit über 30 Jahren sorgt die Dessauer Wasser- und Abwasser-versorgungs-GmbH (DESWA) zuverlässig für die Wasser- und Abwasserversorgung in der Region. Anlässlich des Weltwassertag am 22. März öffnen die Stadtwerke Dessau erneut ihre Türen und bieten exklusive Führungen durch das Wasserwerk Roßlau sowie die Kläranlage Dessau-Ziebigk an.

Die Besucherinnen und Besucher erhalten spannende Einblicke in die Prozesse der Trinkwasserversorgung und Abwasseraufbereitung – essenzielle Leistungen, die oft als selbstverständlich angesehen werden, jedoch unseren Alltag erst ermöglichen. Von der Gewinnung und Aufbereitung des Trinkwassers bis hin zur Reinigung des Abwassers wird anschaulich erläutert, wie viel Know-how, Technik und Verantwortung hinter einer sicheren Daseinsvorsorge stehen.

Das alte Wasserwerk Roßlau – mit Ursprüngen zu Beginn des 20. Jahrhunderts – war einst das Herzstück der städtischen Trinkwasserversorgung. Dank der Unterstützung der Interessengemeinschaft Altes Wasserwerk Roßlau, die aus ehemaligen Mitarbeitenden der Stadtwerke besteht, werden zum Tag des Wassers drei Führungen im Wasserwerk Roßlau angeboten.

Führungen Wasserwerk Roßlau

  • 09:30 Uhr – ausgebucht
  • 10:30 Uhr – ausgebucht
  • 11:30 Uhr – ausgebucht
  • Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

Führungen Kläranlage Dessau-Ziebigk 

  • 09:30 Uhr – ausgebucht
  • 10:00 Uhr – ausgebucht
  • 11:30 Uhr – ausgebucht
  • 12:00 Uhr – ausgebucht
  • Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Dies ist über das Anmeldeformular oder die Telefonnummer 0340 899 1038 möglich.

Der Weltwassertag wurde 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. Er erinnert daran, wie wertvoll und schützenswert unsere wichtigste Ressource ist. Als regionaler Trinkwasserversorger tragen die Stadtwerke Dessau gemeinsam mit der DESWA eine zentrale Verantwortung, die nachhaltige Sicherung dieser Ressource für heutige und kommende Generationen zu gewährleisten.

Wasserwerk in Roßlau