Dessau-Roßlau, 03. März 2026 – Rund 44 Cent von jedem Euro, den Kundinnen und Kunden an die Stadtwerke Dessau zahlen, verbleiben direkt in Dessau-Roßlau und der Region. Das zeigt die von der Unternehmensberatung Eckart & Partner GmbH erstellte Standortanalyse für das Jahr 2024. Insgesamt flossen so rund 52 Millionen Euro zurück in die regionale Wirtschaft und Gesellschaft. Die Bilanz verdeutlicht: Die Stadtwerke Dessau sind weit mehr als ein lokaler Versorger – sie sind ein stabiler wirtschaftlicher Pfeiler, sichern Arbeitsplätze, investieren in die Infrastruktur und treiben die Energiewende vor Ort aktiv voran.
„Als kommunales Unternehmen tragen wir Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger in Dessau-Roßlau und für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Unsere Standortbilanz zeigt, dass jeder Euro, den wir erwirtschaften, einen konkreten Mehrwert für die Menschen vor Ort schafft“, betont der Stadtwerke-Geschäftsführer Dino. „Dabei ist es unser Ziel, Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung dauerhaft miteinander zu verbinden – für heutige und kommende Generationen“, ergänzt Höll.
Wirtschaftskraft, Versorgungssicherheit und Klimaschutz in einem
Von jedem Euro, den die Stadtwerke Dessau 2024 erwirtschafteten, flossen rund 44 Cent zurück in die Region (Energiebezugsgüter sind nicht enthalten) – etwa durch Konzessionsabgaben, Gewerbesteuern, Dividenden an die Stadt, Investitionen in Infrastruktur, Aufträge an lokale Unternehmen sowie Löhne und Gehälter.
Rund 14 Millionen Euro investierten die Stadtwerke in ihre Geschäftstätigkeit, davon etwa 6 Millionen Euro gezielt in Strom-, Gas- und Wärmenetze. So investieren die Stadtwerke gezielt in das Fernwärmenetz, um Netzverluste zu senken sowie den Anteil grüner Wärme für eine langfristig klimaneutrale Wärmeversorgung zu steigern. Diese Investitionen sichern nicht nur stabile Netze, sondern bilden auch die Grundlage für die regionale Energiewende. Die Versorgung der Kundinnen und Kunden ist zuverlässig: Im Schnitt fiel der Strom 2024 nur 10,3 Minuten pro Kunde aus – unter dem bundesweiten Durchschnitt von 11,6 Minuten. Bei der Gasversorgung lag die Verfügbarkeit sogar bei 100 %. Im Bereich Fernwärme wurden im Jahr 2024 insgesamt 325 Störmeldungen verzeichnet, die innerhalb von einer Stunde durch das 24/7-Bereitschaftsteam behoben werden konnten.
Parallel tragen die Stadtwerke aktiv zum Klimaschutz bei: Durch klimafreundliche Energieerzeugung, Biogas im ÖPNV und den Vertrieb von Ökostrom konnten 25.300 Tonnen CO₂ eingespart werden. Das entspricht dem Effekt von 12.501 stillgelegten Pkw oder einer Waldfläche von 3.302 Fußballfeldern. Darüber hinaus treibt die DATEL Dessau den Glasfaserausbau in Dessau-Roßlau über eigenwirtschaftliche und geförderte Ausbauprojekte weiter voran und trägt damit dem stetig steigenden Bandbreitenbedarf im privaten und gewerblichen Bereich Rechnung.
Starker Arbeitgeber und Ausbilder
Die Stadtwerke Dessau sind ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. 419 Mitarbeitende waren 2024 direkt beschäftigt, hinzu kamen 25 Auszubildende – eine Ausbildungsquote von 5,6 Prozent, deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Durch Aufträge an regionale Unternehmen sicherten die Stadtwerke zusätzlich 108 indirekte Arbeitsplätze; weitere 500 induzierte Arbeitsplätze entstanden durch Steuern, Abgaben und die Ausgaben der Beschäftigten. Insgesamt waren damit 1.052 Arbeitsplätze in der Region mit den Stadtwerken verbunden: Jeder Arbeitsplatz bei den Stadtwerken sichert rechnerisch 1,5 weitere Jobs vor Ort.
Engagement für Gesellschaft und Lebensqualität
Auch über die Versorgung hinaus übernehmen die Stadtwerke Verantwortung: Rund 570.000 Euro investierten sie 2024 in über 50 Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Soziales. Dieses Engagement stärkt das gesellschaftliche Miteinander und erhöht die Lebensqualität in Dessau-Roßlau und der Region.
Die Standortbilanz 2024 zeigt eindrucksvoll, wie Wirtschaftskraft, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen – zum Nutzen der gesamten Region. Ausführliche Informationen zu Standortbilanz finden Sie hier.

