Neuer Look für Verteilerkästen: Stadtwerke-Verteilerkästen im Bauhaus-Design

Dessau-Roßlau, 09. April2024 – Die Stadtwerke Dessau setzen ein kreatives Zeichen im Stadtgebiet: Mit der Gestaltung von Verteilerkästen entlang einiger bedeutender Straßen präsentieren sie eine einzigartige Verbindung von Kunst und Funktion. An den Standorten Lessingstraße, Funkplatz, Kreisel Neue Meisterhäuser, Bauhaus/Bibliothek, Ecke Kornhaus-/Saalestraße, Ecke Jahn-/Liebknechtstraße und Amalienstraße sind die Verteilerkästen zu künstlerischen Hommagen an berühmte Bauhauskünstler und Namensgeber der Straßen geworden.

Die Idee hinter dieser Initiative ist es, nicht nur funktionale Objekte im Stadtbild zu haben, sondern diese auch künstlerisch zu gestalten. So finden sich auf den Verteilerkästen Motive von renommierten Bauhauskünstlern wie Josef Albers, László Moholy-Nagy und Herbert Beyer in abgewandelter Form wieder. Die Motive wurden nicht nur aufgrund ihrer künstlerischen Bedeutung ausgewählt, sondern auch mit Blick auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus in Dessau 2025/2026“, um den Bauhauskünstlern und ihrem Erbe ein besonderes Zeichen zu setzen. Für die Lessingstraße wurde speziell ein Bezug zu Gotthold Ephraim Lessings Werk „Nathan der Weise“ und dessen literarischem Erbe geschaffen.

Die Stadtwerke Dessau betrachten die Gestaltung der Verteilerkästen als wichtigen Beitrag zur Stadtverschönerung. „Die Kästen waren oft stark beschmiert, und wir wollten sie nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend gestalten“, erklärt Stadtwerke-Vertriebschef Torsten Henze. „Durch die künstlerische Aufwertung sollen nicht nur das Stadtbild verschönert, sondern auch ein Beitrag zur Bekämpfung von Vandalismus geleistet werden“, so Henze weiter.

Die kreative Umsetzung der Verteilerkästen wurde von dem hiesigen Künstler Joerg Schnurre übernommen. Schnurre, der bereits im letzten Jahr mit Unterstützung der Stadtwerke Dessau und des Wohnungsvereins Dessau eG eine großflächig Wandgestaltung in der Goethestraße/Ecke Beethovenstraße realisierte, hat auch dieses Projekt mit seinem künstlerischen Flair bereichert. Bereits in den vergangenen Jahren haben die Stadtwerke Dessau mehrerer Trafostationen im Stadtgebiet künstlerisch gestalten lassen und so zur Stadtverschönerung beigetragen. Die Trafostationen und Verteilerkästen dienen somit nicht nur ihrer funktionalen Aufgabe, sondern werden auch zu zeitlosen Kunstwerken im öffentlichen Raum und sind vor zukünftigem Vandalismus geschützt.

Stadtwerke Dessau deutschlandweit unter den TOP 20 und zweitbester Stromversorger Sachsen-Anhalts

Dessau-Roßlau, 05. April 2024. Die Stadtwerke Dessau gehören zu den besten Stromversorgern Deutschlands. Im „Energie-Atlas Deutschland 2024“, der von der Zeitschrift „FOCUS MONEY“ in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Rechercheinstitut Statista erstellt wurde, landen die Stadtwerke im Ranking der besten Stromversorger Deutschlands unter den Top 20. Das Ergebnis konnte im Bundesländervergleich sogar noch übertroffen werden, indem die Stadtwerke sogar als zweitbester Stromversorger Sachsen-Anhalts abschneiden.

Insbesondere im Bereich „Kundenzufriedenheit“ und „Präsenz/Kommunikation“ konnten die Stadtwerke Dessau ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen und dabei zahlreiche große deutsche Energieversorger in der Analyse hinter sich lassen. „Dieses unabhängig ermittelte Ergebnis ist für uns ein wichtiger Gradmesser für die Qualität unseres Kundenservice“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Wir freuen uns sehr über die positive Bewertung und setzen uns gleichzeitig mit aller Kraft dafür ein, das erreichte Niveau kontinuierlich zu verbessern“, so Höll weiter. „Diese Auszeichnung bestätigt uns erneut in unserer Arbeit und zeigt, dass wir unseren Kunden herausragende Leistungen und Service bieten“, erläutert Sirko Wimmer, Fachbereichsleiter Kundenservice. „Die Erreichbarkeit vor Ort, persönliche Ansprechpartner und die individuelle Beratung sind und bleiben die zentralen Servicemerkmale der Stadtwerke“, so Wimmer weiter.

Auch im Bereich „Weiterempfehlungsbereitschaft“ im Energie-Atlas konnten die Stadtwerke besonders punkten. Dies zeigt, dass das kommunale Unternehmen ganz bewusst an Freunde, Bekannte und Verwandte weiterempfohlen wird. Ausschlaggebend hierfür sind nicht nur die zuverlässigen Versorgungsleistungen und der umfassende Kundenservice mit persönlichen Ansprechpartnern, sondern auch das umfassende gesellschaftliche Engagement der Stadt-werke Dessau im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich, das entscheidend zur Lebensqualität vor Ort beiträgt.

Für die Analyse wurde von dem unabhängigen Rechercheinstitut Statista eine Umfrage unter Stromkundinnen und Stromkunden in ganz Deutschland zu eigenen, vorherigen bzw. bekannten Stromversorgern durchgeführt. Der Online-Fragebogen fokussierte sich dabei auf die Bewertung der Kriterien Präsenz/Kommunikation, Tarif und Nachhaltigkeit sowie die generelle Zufriedenheit mit dem Versorger und die Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit an das eigene Umfeld. Aus der Bewertung der Einzelkategorien wurde ein Gesamtscore ermittelt, der die Platzierung der Energieversorger festlegt. Weitere Informationen sind unter https://www.statista.com/page/bsvb-2024 verfügbar.

Tag des Wassers: Stadtwerke laden ins Wasserwerk Roßlau und in Kläranlage ein

Anlässlich des Tags des Wassers am 22. März 2024 öffnen die Stadtwerke ihre Türen und gewähren interessierten Besuchern Einblicke in die Prozesse der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Im Rahmen geführter Besichtigungen haben Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit, das Wasserwerk Roßlau in der Hauptstraße 67b sowie die Kläranlage in Dessau-Ziebigk näher kennenzulernen und Wissenswertes über die oft als selbstverständlich angesehenen Leistungen zu erfahren, die unseren Alltag erst ermöglichen. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um telefonische Anmeldung unter 0340 899 1537 gebeten. Die Führungen starten im Wasserwerk Roßlau um 09:30 Uhr, 11:00 Uhr und 13:00 Uhr sowie auf der Kläranlage um 09:30 Uhr, 10:30 Uhr (ausgebucht), 13:30 Uhr (ausgebucht) und 14:30 Uhr (ausgebucht).

„Die nachhaltige und leistungsfähige Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung ist unverzichtbare Basis unserer Lebensqualität“, betont Matthias Basener, Geschäftsbereichsleiter bei der Deswa. „Der Tag des Wassers lenkt die Aufmerksamkeit auf diesen Stellenwert und bietet eine hervorragende Gelegenheit, unsere Infrastruktur vor Ort aus erster Hand zu erleben.“

Das Wasserwerk Roßlau versorgt täglich die Stadtteile Roßlau und Meinsdorf mit rund 1.300 Kubikmetern Trinkwasser. Das Werk umfasst auch einen historischen Bereich, der vom Gründungsjahr 1902 bis zum Jahr 2000 aktiv war. Heute engagiert sich eine Interessensgemeinschaft mit ehemaligen Mitarbeitern für den Erhalt des historischen Wasserwerks und seiner Technik. Die Besichtigungen ermöglichen Einblicke in beide Betriebsteile.

Die Kläranlage reinigt jährlich mehr als fünf Millionen Kubikmeter Abwasser für das gesamte Stadtgebiet Dessau-Roßlau. Dabei wird der energieintensive Reinigungsprozess besonders effizient und umweltgerecht realisiert. So werden beispielsweise fast 90 Prozent des benötigten Stroms für die Kläranlage ohne zusätzliche CO2-Emissionen vor Ort im eigenen Blickheizkraftwerk erzeugt. Durch die umfassende Modernisierung und Steigerung der Eigenerzeugung von Strom aus Klärgas reduziert sich die Treibhausemission um rund 750 Tonnen pro Jahr.

1992 von den Vereinten Nationen eingeführt, wird der Internationale Tag des Wassers seit 1993 jährlich am 22. März zelebriert. Im Fokus stehen der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen. In diesem Jahr lautet das Motto „Leveraging Water for Peace“, was so viel bedeutet wie „Wasser für den Frieden“. Damit wird auch für das 6. Nachhaltigkeitsziel (SDG Sustainable Development Goal) der Weltgemeinschaft sensibilisiert, dass die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtg von Wasser sowie die Sanitärversorgung für alle fordert.

Dessau-Wörlitzer Eisenbahn startet zum Frühlingserwachen ins Jubiläumsjahr

Dessau-Roßlau, 5. März 2024 – Mit einer Sonderfahrt vom Hauptbahnhof bis Adria haben die Stadtwerke Dessau am heutigen Dienstag die neue Fahrsaison der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn (DWE) eingeläutet. In diesem Jahr steht ein ganz besonderes Ereignis an, denn die DWE feiert zugleich ihr 130-jähriges Jubiläum: Am 22. September 1894 erfolgte die Eröffnung der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn als eingleisige Nebenbahn mit einer Streckenlänge von 19 Kilometern vom Wörlitzer Bahnhof in Dessau über die Stationen Jonitz, Dellnau, Oranienbaum und Horstdorf nach Wörlitz. „Auch im 130. Jahr ihres Bestehens erfreut sich die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn sowohl bei einheimischen Fahrgästen als auch Touristen großer Beliebtheit“, so Torsten Ceglarek, Ge-schäftsführer der Dessauer Verkehrs- und Eisenbahngesellschaft (DVE). „Wir freuen uns, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein und wollen auch zukünftig das Angebot für unsere Fahrgäste so attraktiv wie möglich gestalten“, fügt Ceglarek hinzu.

Zum traditionellen Frühlingserwachen am 16. und 17. März 2024 in Wörlitz geht die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn dann in diesem Jahr erstmalig auf Tour. Dabei pendelt die Bahn jeweils Samstag und Sonntag zwischen 08:05 Uhr und 18:05 Uhr zweistündlich zwischen Hauptbahnhof und Wörlitz. Am 23. März 2024 startet die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn dann ihren regulären Saisonbetrieb. Auch in diesem Jahr bietet die Traditionsbahn wieder ein attraktives Angebot mit täglichem Fahrbetrieb ins Gartenreich an. So pendelt die Bahn montags, dienstags und donnerstags zwischen 10:05 Uhr und 16:05 Uhr viermal täglich alle zwei Stunden vom Hauptbahnhof nach Wörlitz und zurück. Mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen gibt es um 8:05 Uhr und um 18:05 Uhr eine zusätzliche Fahrt. Bis zum 3. November 2024 kann das Angebot durchgängig genutzt werden, die Mitnahme von Fahrrädern ist dabei kostenlos.

Anlässlich des 130-jährigen Jubiläums bietet die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn auch zahlreiche Zusatzangebote an. Bereits vormerken sollten sich die Fahrgäste die Sonderfahrten, für die in diesem Jahr die Stadtmarketinggesellschaft Dessau-Roßlau mbH als neuer Kooperationspartner gewonnen werden konnte. So fährt die Bahn am 12. Mai 2024 als „Muttertagsexpress“ durch das frühlingshafte Gartenreich. Am 22. September 2024, dem tagesgenauen Jubiläum, geht die Des-sau-Wörlitzer Eisenbahn als „Geburtstagsexpress“ auf Sonderfahrt. In der Vorweihnachtszeit am 8. Dezember 2024 lädt der „Nikolausexpress“ alle kleinen und großen Gäste ein. Die Tickets für die Sonderfahrten sind erhältlich bei der Mobilitätszentrale im Hauptbahnhof und bei der Touristeninformation in der Ratsgasse. Zusätzlicher Fahrbetrieb erfolgt vom 15. November bis 17. November sowie zum Adventsmarkt in Wörlitz vom 29. November bis 1. Dezember 2024. Als besonderes Highlight im Rahmen des Jubiläumsjahres verkehrt von März bis Mai sowie von September bis November jeweils donnerstags der Doppelstocktriebwagen „Fürstin Louise“ durchs Garten-reich.

In Kooperation mit der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz bietet die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn außerdem Besuchern des „Kleinkunsttraums Oranienbaum“ im Schlosspark Oranienbaum die Anreise mit der Bahn an. Die Gäste können um 16:05 Uhr vom Dessauer Hauptbahnhof zum Kleinkunsttraum anreisen, sowie nach der Veranstaltung mit einer Sonderfahrt um 23:05 Uhr ab dem Bahnhof Oranienbaum wieder nach Dessau zurückkehren. Die Sonderfahrkarten sind ab sofort im Ticketshop der Kulturstiftung unter tickets.gartenreich.de zum Preis von 15,00 Euro erhältlich und können als Ergänzungen zu den Veranstaltungstickets erworben werden.

Tickets für die DWE sind in der Mobilitätszentrale (Mein Takt Servicestation) im Hauptbahnhof Dessau sowie beim Fahrer erhältlich. Die Ticketpreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. So kostet eine Einzelfahrt weiterhin 6,50 €, ermäßigt 5,00 €. Für Gruppen ab zehn Personen so-wie Inhaber der ADAC-Clubkarte gibt es 10 Prozent Rabatt auf den Ticketpreis. Besitzer einer Welterbecard können diese als Ticket nutzen, d.h. ohne Mehrkosten. Kinder von drei bis 10 Jahren haben die Möglichkeit, mit der „Fahrkarte für kleine Entdecker“ als Bonus für fünf Hin- und Rückfahrten einmal freien Tierparkeintritt zu erhalten. Außerdem können für die DWE in der Mobilitätszentrale auch Gutscheine erworben werden.

Stadtwerke Dessau starten wirtschaftlich solide und mit Zukunftsagenda ins Jahr 2024

Dessau-Roßlau, 27. Februar 2024 – Die Stadtwerke Dessau sind erneut als „Top-Lokalversorger“ ausgezeichnet worden – seit 2012 war dies jedes Jahr der Fall. Die entsprechenden Siegel in den Kategorien Strom, Gas, Wasser und Wärme wurden am heutigen Dienstag von Dr. Uwe Pöhls, Experte für Energie und Wasser, im DVV-Kundencenter in der Zerbster Straße an die Stadtwerke offiziell übergeben.

  • In den Kategorien „Strom“ und „Gas“ wurde vor allem die im bundesdeutschen Durch-schnitt herausragende Netzabdeckung von 80 % als besonders positiv bewertet.
  • Im Bereich „Wärme“ wurde u.a. die Zahl von 18.000 versorgten Haushalten und die abgegebene Wärmemenge von 221.200.000 kWh ausgezeichnet.
  • In der Kategorie „Wasser“ stand neben der Zahl der Haushalte und Liefermengen die technischen Innovationen sowie die zahlreichen Kooperationen, bspw. mit der Landwirtschaft und dem Gewässerschutz im Mittelpunkt.

Generell werden in jeder Kategorie Preise und Tarifkomponenten, das regionale Engagement, technische Innovation und digitale Tools, aber auch Nachhaltigkeit und Service der lokalen Angebote abgefragt, untersucht und bewertet.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll fühlt sich mit der Auszeichnung in der Ausrichtung der Stadtwerke bestätigt: „Unser Weg einer stärkeren Serviceorientierung und Digitalisierung in einem schwierigen Marktumfeld zahlt sich aus. Wir wollen und werden auch in Zukunft Top-Angebote für unsere Kundinnen und Kunden liefern und diese beständig verbessern.“

Die Plattform „Top-Lokalversorger“ (https://www.top-lokalversorger.de/) befragt deutschlandweit lokale und regionale Versorger und prüft deren Leistungen und Services in einem strengen Vergleich im Hinblick auf ihre Verbraucherfreundlichkeit, Serviceorientierung und Innovationsfreude. Zudem wird die Angebotsdichte und -abdeckung analysiert. Bei positiver Bewertung wird in vier Kategorien ein Siegel als Nachweis der besonderen Leistungsfähigkeit verliehen. Diese Auszeichnung gilt für das lokale Versorgungsgebiet, das in der Regel das Grundversorgungsgebiet des Anbieters ist.

Seit 2008 werden Zertifikate als „Top-Lokalversorger“ verliehen. Der Energieexperte Dr. Uwe Pöhls befragt dafür Haushaltskunden, führt Benchmarking durch und gleicht die Ergebnisse mit bestehenden Standards ab.

Stadtwerke Dessau starten wirtschaftlich solide und mit Zukunftsagenda ins Jahr 2024

Kommunale Wärmeplanung, deutlicher Internetausbau in Glasfaser und 5G, Modernisierung der Wasserversorgung, 130 Jahre Dessauer Straßenbahn und Dessau-Wörlitzer Eisenbahn und die Digitalisierung möglichst vieler Geschäftsprozesse – die Stadtwerke Dessau starten mit klaren Zielen in das Jahr 2024.

Dessau-Roßlau, 10. Januar 2023 Anfang Januar jedes Jahres kommen die Führungskräfte und der Konzernbetriebsrat der Stadtwerke Dessau zusammen, um in den jeweiligen Geschäftsbereichen einen Ausblick auf das gerade begonnene Jahr, wichtige Meilensteine in der Planung und besondere Ereignisse zu geben. Der diesjährige Neujahrsempfang am 8. Januar wurde durch ein Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Dessau-Roßlau, Dr. Robert Reck, eröffnet, der den Teilnehmenden für die bisherige Arbeit danke und ihnen viel Erfolg für die kommenden Aufgaben wünschte. Dino Höll, der Geschäftsführer der Stadtwerke Dessau, ordnete im Anschluss daran die wichtigsten Herausforderungen der Stadtwerke ein, darunter neben der Entwicklung der Energiepreise und der Inflation auch den Umgang mit weiteren Unsicherheiten und Volatilitäten. „Insbesondere wünschen wir uns Planungssicherheit von der Politik“, so der Geschäftsführer.

Übergeordnet müssen die Stadtwerke Dessau, so Höll, weiterhin Gewinne erzielen als Voraussetzung für drei zentrale Unternehmensziele, nämlich eine langfristige wirtschaftliche Stabilität, die Sicherung der Arbeitsplätze und eine hohe Attraktivität als Arbeitgeber, um angesichts des Fachkräftemangels dauerhaft leistungs- und zukunftsfähig zu bleiben. Zudem müssten die Bürgerinnen und Bürger dabei soweit als möglich beteiligt, alle Aktivitäten deshalb nah an den Kunden ausgerichtet werden.

Unter dieser Prämisse stellten die zentralen Geschäftsbereiche ihre jeweiligen Ziele für 2024 vor:

Im Geschäftsbereich Energie erläuterte der Geschäftsbereichsleiter, Fred Kitzing, dass das Jahr stark im Zeichen der kommunalen Wärmeplanung, der Verbesserung der Fernwärme- und Stromversorgung und vieler neuer digitaler Prozesse, die helfen, Energie effizienter zu verteilen und ihren Verbrauch zu kontrollieren, stehen werde. Konkret werden die Umgestaltung des Fernwärmenetz, die Digitalisierung des Zählerwesens, die Vereinfachung des Hausanschlussprozesses und zahlreiche Projekte bei den Erneuerbaren Energien angegangen.

Für den Bereich Verkehr zeigte der Geschäftsführer der DVG, Torsten Ceglarek, eine klare Roadmap 2024, die u.a. eine umfassende Zukunftskonzeption umfasst, die die Busleistungen ab 2025 neu regeln soll und einen Ausblick auf die Verkehrsangebote bis 2032 gibt. Daneben steht vor allem das 130-jährige Jubiläum von Straßenbahn und Eisenbahn an, dass in diesem Jahr begangen wird.

Marianne Hügel, die Geschäftsbereichsleiterin Telekommunikation, berichtete stellte die Drei-Säulen-Strategie zum Ausbau der Internetversorgung in der Region vor. Dazu soll das Dark-Fibre-Netz zusammen mit dem Ausbau der 5G-Mobilfunktechnologie erweitert werden. Gleichzeitig werden neue Glasfaserausbaugebiete bestimmt sowie eine Vielzahl interne Prozesse, Strukturen und Verantwortlichkeiten optimiert.

Der Geschäftsbereich Wasser / Abwasser wird 2024, so der Geschäftsbereichsleiter Matthias Basener, die Umsetzung der erarbeiteten Trinkwasserkonzeption voran treiben sowie in eine Vielzahl von neuen Projekten, wie den Umbau bzw. die Erneuerung der Klärschlammentwässerung, das
Sonderbauwerk Kornhaustraße und die Planung für die Rohwasserleitung Waldersee investieren. Daneben wird die Modernisierung des Bereichs, u.a. mit der digitalen Betriebsdatenerfassung und Formularerfassung in den operativen Bereichen vorangetrieben.

Bereichsübergreifend soll durch die Digitalisierung einer Vielzahl von Geschäftsprozessen und den sinnvollen Einsatz von KI-Tools mehr Effizienz und Geschwindigkeit geschaffen und die Transparenz in den Stadtwerken, aber auch gegenüber ihren Kunden erhöht werden. Dazu wird im Rahmen eines umfassenden Change Projekts gezielt und nachhaltig an der Unternehmenskultur gearbeitet, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Transformation ist.

„Wir sehen optimistisch in das Jahr 2024 und freuen uns auf einen positiven und erfolgreichen Wandel, der über bessere Produkte und Dienstleistungen vor allem unseren Kunden zu Gute kommen wird“, fasste Höll den Jahresauftakt der Stadtwerke Dessau zusammen.

Jahresablesung zur Ermittlung der Einspeisevergütung für das Kalenderjahr 2024

Zur Ermittlung der Einspeisevergütung für das Kalenderjahr 2023 werden von allen Betreibern von Photovoltaik- und BHKW-Anlagen die Zählerstände per 31.12.2023 benötigt.

Hier können Sie Ihren Zählerstand unkompliziert online übermitteln: Zählerstand übermitteln

Bitte lesen Sie dazu zum Jahresende die Stände (wechselnde Anzeige der Registerwerte 1.8.0. und 2.8.0. am Zähler) des Einspeisezählers und des ggf. vorhandenen Erzeugungszählers ab und teilen uns diese bis zum 8. Januar 2024 mit.

Hinweise zur Eingabe:

Geben Sie zwingend Ihre Kundennummer für die Einspeisung an, die Sie im Briefkopf finden. Ansonsten kann der erforderliche Registerwert 2.8.0. nicht eingegeben werden.

Die Zähler-Nummer bitte als fortlaufende Zahlenfolge ohne Bindestriche eingeben, beispielsweise wird 551-20-1234 als 551201234 eingegeben.
Anschließend können Sie die Stände je Zählwerk eintragen.

Sollten wir Zählwerke abfragen, die in der Anzeige des Zählers nicht erscheinen und daher von Ihnen nicht abgelesen werden können, so tragen Sie bitte den Wert null ein.
Wenn Sie die Stände eingeben, so werden diese wegen der kalenderjährlichen Abrechnung automatisch auf das Datum 31.12.2023 gesetzt.

Nach Vervollständigung der Ablesedaten auf „Absenden“ klicken.

Alternativ können Sie Ihre Zählerstände

Dessauer Stromversorgung GmbH
Abrechnungsmanagement DVV-SA
Albrechtstr. 48
06844 Dessau-Roßlau

Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre rechtzeitige Zählerstandsmitteilung an der termingerechten Erstellung der Jahresabrechnung.

Ihre Stadtwerke Dessau

Aktuelles

Die Stadtwerke Dessau und der Dessau-Roßlauer HV gaben im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im Saal der Stadtwerke Dessau die Verlängerung ihrer Partnerschaft für das Jahr 2024 bekannt. Mit der Vertragsunterschrift des Hauptsponsors wird die Partnerschaft zwischen dem kommunalen Unternehmen und dem Zweitligisten auch weiterhin die Basis für eine erfolgreiche Arbeit beim sportlichen Aushängeschild der Bauhausstadt bilden.

„Als lokal verwurzeltes Unternehmen freuen wir uns darauf, auch weiterhin als Hauptsponsor des DRHV 06 aufzutreten, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Hochkarätiger Handballsport ist und bleibt eine feste Größe im sportlichen Leben unserer Stadt. Wir vertrauen weiterhin auf das hohe sportliche Niveau des Vereins, das von tausenden Dessau-Roßlauern mit ihrer Leidenschaft für den DRHV geschätzt wird“, betont Dino Höll. „So verbindet der DRHV die Menschen vor Ort und wird zum Botschafter für Teamfähigkeit und Integration. Diese Werte haben auch für die Förderung unserer jungen Generation einen hohen Stellenwert. Unser Engagement verstehen wir deshalb auch als nachhaltige Förderung der Lebensqualität in Dessau-Roßlau.“

In sportlich sowie wirtschaftlich guten und schlechten Zeiten sind die Stadtwerke Dessau der verlässlichste Partner beim DRHV in den letzten Jahrzehnten. Ohne das Engagement des Unternehmens wären die zuletzt erreichten Erfolge jeglicher Art nicht möglich gewesen und bieten dazu die Grundlage, um den eingeschlagenen Weg beim Zweitligisten weiterzugehen. „Die Partnerschaft mit den Stadtwerken Dessau ist seit jeher geprägt von einem professionellen Miteinander. Wir haben in den letzten Jahren sportlich vor allem erfolgreiche Zeiten durchlebt. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren starken Partnern im Rücken und dazu zählen die Stadtwerke Dessau als unser Wichtigster die kommenden Herausforderungen, die in den nächsten Jahren vor uns liegen, bewältigen werden“, so DRHV-Manager Sebastian Glock.

Aktuelles

Fernwärmekunden der Stadtwerke erhalten in den nächsten Tagen ihre neuen Versorgungsverträge und können damit auch künftig alle Vorteile unseres nachhaltigen Fernwärmesystems nutzen. Fernwärme ist sauber, sicher und wartungsarm. Als Energieträger der Zukunft erfüllt Fernwärme alle Umweltauflagen und hat eine Schlüsselfunktion für die nachhaltige Wärmeversorgung.

Die neuen Verträge haben eine Gültigkeit vom 01. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024. „Wir haben uns für eine kurze Laufzeit der neuen Verträge und einen Festpreis entschieden“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Dies gibt unseren Kunden auch bei turbulenten Rahmenbedingungen eine verlässliche Preisbasis. Derzeit lassen sich Marktschwankungen kaum prognostizieren, zudem stehen wichtige gesetzliche Vorgaben noch nicht verbindlich fest.“ So gelten derzeit die gesetzlichen Energiepreisbremsen sowie ein ermäßigter Umsatzsteuersatz für Fernwärme und Gas von sieben statt 19 Prozent. Die Perspektiven der staatlichen Entlastungen hinsichtlich Laufzeit und Besteuerung sind derzeit nach dem Urteil des BVerfG wieder völlig offen. „Wir hoffen abermals auf eine zügige Entscheidungsfindung und Beschlussfassung“, betont Dino Höll. „Auch hier hätten sich die Stadtwerke Dessau sowie die gesamte Energiebranche frühzeitigere Klarheit für unsere Kunden gewünscht.“

Die Stadtwerke senken den Fernwärmepreis ab 1. Januar 2024 deutlich um rund 30 Prozent unter das Preisniveau 2023 ohne Berücksichtigung der Energiepreisbremse. „Möglich ist dies nur, indem wir unsere Effizienzpotenziale ausschöpfen und die positiven Effekte unserer strukturierten Beschaffung an unsere Kunden weitergeben“, so Dino Höll. „Aufgrund der starken Subventionierung durch die Preisbremse und deren Wegfall in 2024 lässt sich eine Mehrbelastung für den Endkunden allerdings nicht komplett vermeiden. Andererseits unterstreicht gerade die bisher höhere gesetzliche Subventionierung der Fernwärme im Vergleich zu Gas auch deren Stellenwert als maßgebender Energieträger der Zukunft“, so der Geschäftsführer. Aktuell arbeitet die Stadt Dessau-Roßlau zusammen mit den Stadtwerken an der kommunalen Wärmeplanung und dem Transformationsplan Fernwärme, um künftig mehr erneuerbare Energien in das Fernwärmenetz einzuspeisen.

Trotz der Preissenkung beläuft sich die Mehrbelastung nach Wegfall der Energiepreisbremse auf 5,22 ct/kwh brutto bei einem weiterhin ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent bzw. 6,87 ct/kwh brutto bei vollem Umsatzsteuersatz. Der Grundpreis bleibt gemäß Energiepreisbremsengesetz unverändert. Die neuen Fernwärmeverträge enden automatisch am 31. Dezember 2024. „Einer erneuten Kündigung bedarf es daher nicht“, erläutert Torsten Henze, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb. „Die neuen Verträge für 2025 senden wir unseren Kunden im vierten Quartal 2024 automatisch zu. Die Fernwärmelieferung erfolgt weiter wie gewohnt.“ Aufgrund der derzeit unklaren politischen Entscheidungsfindung in Hinblick auf die gesetzliche Umsatzsteuererhöhung und die Gültigkeit der Preisbremsen raten die Stadtwerke ihren Kunden, ihre Abschlagsbeträge anzupassen. „Grundsätzlich empfehlen wir, vorausschauend zu kalkulieren und hierzu mit unserem Kundenservice in Kontakt zu treten“, so Torsten Henze. „Im persönlichen Gespräch lässt sich dies am besten klären, gerade bei knappem Budget oder sozialen Notlagen. Hier unterstützen wir auch gern bei der Kontaktaufnahme mit den betreffenden Behörden und Beratungsstellen wie Jobcenter oder Sozial- und Integrationsamt.“

Die bisherige Kalkulation der Abschläge erfolgte auf Basis der Gültigkeit der Preisbremsen bis Ende der Heizperiode 2024. Bei einem frühzeitigeren Wegfall der Preisbremsen könnte bei einzelnen Tarifen eine pauschale Abschlagsanpassung erforderlich sein. „Im Interesse unserer Kunden hoffen wir auf die von der Koalition angekündigte Verlängerung der Preisbremsen bis März 2024“, so Henze weiter.

Für weitere Informationen stehen die Stadtwerke-Mitarbeiter in den Kundencentern persönlich, unter 0800 899 1500 oder kundenservice@dvv-dessau.de gern zur Verfügung.

Aktuelles

Die Preise für Strom und Erdgas bleiben für Stadtwerke-Kunden trotz weiterhin hoher Beschaffungskosten sowie steigender gesetzlicher Umlagen und Netzentgelte konstant. „Wir haben uns entschlossen, das bestehende günstige Preisniveau für Strom und Erdgas trotz gestiegener Kosten stabil zu halten. Unsere Kunden profitieren deshalb auch weiterhin von den deutlichen Preissenkungen, die wir bereits zum 1. September 2023 vorgenommen haben“, stellt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll fest.

Bereits zum 1. September 2023 sank der Arbeitspreis im Strom um rund 7,3 ct/kWh (brutto), bei Gas um rund 7,05 ct/kWh (brutto). Damit liegen die Tarifpreise schon jetzt unter dem Niveau der Energiepreisbremsen. „Da wir trotz Kostensteigerungen bei gesetzlichen Umlagen und Netzentgelten auf eine Preiserhöhung verzichten, bleibt diese Entlastung auch nach dem Wegfall der Preisbremsen erhalten“, so Dino Höll. „Möglich ist dies nur aufgrund unserer nachhaltigen Beschaffungsstrategie und dem Ausschöpfen unserer Effizienzpotenziale. Wir setzen damit ein klares Signal, dass die Stadtwerke auch unter schwierigen Rahmenbedingungen ein verlässlicher Partner sind und im Interesse unserer Kunden handeln.“

„Diese Verlässlichkeit hätte sich die Energiebranche auch bei den Entscheidungen zur Laufzeit bestehender Entlastungen gewünscht, doch leider ist diese Perspektive derzeit noch völlig unklar“, betont der Geschäftsführer. So wurde die Fortführung der Preisbremsen ursprünglich bis April 2024 signalisiert, dann auf März vorverlegt und ist nun nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts offenbar komplett vakant. Darüber hinaus stehen unterschiedliche Ablaufdaten bei Preisbremse und der verringerten Mehrwertsteuer beim Gas im Raum. „Dies ist weder aus Kunden- noch aus Versorgersicht nachvollziehbar, schafft Verunsicherung bei den Verbrauchern und erschwert die Anpassung der Prozesse bei den Versorgungsunternehmen“, so Dino Höll.

Die Kosten für den Energieeinkauf und Vertrieb liegen immer noch auf dem zwei- bis dreifachen Level im Vergleich zum Vorkrisenniveau. So lag der Großhandelspreis für Strom am 04.01.2021 bei 5,043 ct/kWh (netto) im Vergleich zu 11,712 ct/kWh (netto) am 01.11.2023, was einer Preissteigerung um rund 132 Prozent entspricht. Im Gas stieg der Großhandelspreis von 1,532 ct/kWh (netto) am 04.01.2021 auf 5,003 ct/kWh (netto) am 01.11.2023, was einer Steigerung von rund 226 Prozent entspricht. Im Netzbereich kommen vor allem die steigenden Anforderungen bei der dezentralen Erzeugung regenerativer Energien zum Tragen. Aufgrund des nach wie vor hohen Preisniveaus und mit Blick auf den bevorstehenden Winter raten die Stadtwerke nach wie vor zum effizienten Einsatz wertvoller Energie. Wenngleich die Gasspeicher derzeit gut gefüllt sind, kann sich die solide Ausgangslage bei längeren Kälteperioden schnell relativieren. Mit der Nutzung von Einsparmöglichkeiten kann deshalb jeder zur Versorgungsstabilität beitragen und Geldbeutel wie Umwelt schonen.

Für weitere Informationen stehen die Stadtwerke-Mitarbeiter in den Kundencentern persönlich, unter 0800 899 1500 oder kundenservice@dvv-dessau.de gern zur Verfügung.