Energiemarktentwicklung

Stadtwerke bieten Unterstützung für ihre Kunden

Die aktuelle Energiemarktsituation stellt sowohl Versorger als auch deren Kunden vor große Herausforderungen. Auch die Stadtwerke Dessau mussten entsprechende Preisanpassungen bekanntgeben und haben vor diesem Hintergrund ihr Beratungsangebot erweitert. Dabei sollen auch besonders diejenigen Unterstützung erhalten, deren Situation aufgrund ihres geringen finanziellen Spielraums nun noch schwieriger wird.

„Der erste und wichtigste Schritt für die Betroffenen ist, umgehend Beratung und Hilfe in Anspruch zu nehmen“, erläutert Sebastian Sauer, Sozialmanager bei den Stadtwerken. „Sobald festgestellt wird, dass etwa Abschläge oder die Jahresrechnung finanziell nicht mehr zu stemmen sind, sollte deshalb unser Kundenservice informiert werden“, rät der Sozialmanager. „Hier können wir dann gemeinsam die Situation besprechen und individuelle Lösungen abstimmen.“ Ob hierbei beispielsweise besondere Ratenzahlungen vereinbart werden, ein Rechnungsaufschub gewährt oder eine Mahnsperre eingerichtet wird, hängt immer von den individuellen Rahmenbedingungen ab. „Je eher wir miteinander ins Gespräch kommen, desto gezielter und zügiger können wir hierbei handeln“, erklärt Sebastian Sauer. Bei sozialen Notlagen bedarf es oftmals auch der Abstimmung mit dem Sozial- und Integrationsamt oder dem Jobcenter, sinnvoll kann auch die Hinzuziehung von Schuldnerberatungen sein. Die Stadtwerke unterstützen deshalb auch bei der Kontaktaufnahme mit den betreffenden Behörden und Beratungsstellen oder helfen beispielsweise beim Ausfüllen von Abtretungserklärungen für das Jobcenter.

Generell empfiehlt sich auch ein Tarifcheck, zu dem im Idealfall gleich eine aktuelle Verbrauchsabrechnung mitgebracht wird. Die Stadtwerke-Tarife bieten unterschiedliche Optionen, die zu den persönlichen Rahmenbedingungen passen sollten und oftmals auch Ein-sparpotenziale bieten. Anhand der vorliegenden Abrechnung können außerdem die individuellen Energieverbräuche ausgewertet und interpretiert werden. Ist der Verbrauch beispiels-weise stark gestiegen, können hier mögliche Ursachen recherchiert werden. Weitere Energiespartipps helfen dabei, Energie noch bewusster einzusetzen und auch darüber Kosten zu verringern.

Um Kunden vor zu hohen Nachzahlungen zu schützen, passen die Stadtwerke die Abschläge automatisch mit der Preisanpassung an und informieren in persönlichen Anschreiben über die konkreten Beträge. Dabei wird eine Verbrauchsabgrenzung zum Stichtag der Preisanpassung vorgenommen und der Zählerstand auf Basis des bisherigen Verbrauchs ermittelt. Eine separate Ablesung ist nicht erforderlich.

Die Stadtwerke-Mitarbeiter sind in den Kundencentern persönlich, unter 0800 899 1500 oder kundenservice@dvv-dessau.de erreichbar. Weitere Kontaktmöglichkeiten und Informationen, auch zum Energiesparen, sind unter dvv-dessau.de abrufbar.

Aktuelles

Stadtwerke schützen Bestandskunden sowie eigene Wirtschaftlichkeit und erweitern ihr Beratungsangebot – Auswirkungen auf die Preise

Die aktuelle Entwicklung an den Energiemärkten ist derzeit ebenso schwer überschaubar wie vorhersagbar. Die Ressourcenverknappung mit der Folge massiver Preissprünge, Insolvenzen von Energieanbietern oder Notlagen großer Gasimporteure und daraus resultierende Umlagen prägen die Situation und stellen auch die Versorgungsunternehmen vor Ort vor nie dagewesene Herausforderungen.

„In dieser besorgniserregenden Marktsituation kommt es jetzt darauf an, die wirtschaftliche Basis unserer Stadtwerke zu schützen“, stellt Oberbürgermeister Dr. Robert Reck fest, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke ist. „Dabei richten wir den Fokus auf den Schutz unserer treuen Kunden, die sich weiter auf die Versorgung durch ihre Stadtwerke verlassen können“, ergänzt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Deshalb nehmen wir derzeit in die Bestandskundentarife für Strom und Gas keine neuen Kunden auf. Dies ist zum Schutz der Bestandskunden und der Stadtwerke zwingend erforderlich und mindert den Preisanstieg bei den Bestandskunden zumindest teilweise ab“, so Dino Höll.

„Aktuell erhalten viele fremdversorgte Bürgerinnen und Bürger Kündigungen oder Preiserhöhungsschreiben und suchen bei unserem Kundenservice persönlich oder telefonisch Unterstützung“, erläutert Sirko Wimmer, Leiter des Stadtwerke-Kundenservices. „Aufgrund des erhöhten Beratungsbedarfs können sich längeren Wartezeiten ergeben. Hierfür bitten wir um Verständnis.“ Trotz der Schließung der Bestandskundentarife bieten die Stadtwerke als kommunaler Versorger allen regionalen Kunden Neukundentarife an.

„Uns ist bewusst, dass die Situation gerade für Haushalte mit wenig finanziellem Spielraum nicht einfach ist. Wir raten deshalb dazu, bei Bedarf umgehend mit uns in Kontakt zu treten, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können“, so Sirko Wimmer „Hierbei sind wir eng mit unseren Partnern vernetzt, darunter das Sozial- und Integrationsamt der Stadt, das Jobcenter oder die Schuldnerberatungen.“ Die Stadtwerke erweitern ihre Beratungsmöglichkeiten und sind neben dem Kundencenter Zerbster Straße auch in der Albrechtstraße 48 sowie in den Kundenbüros Roßlau und Aken für ihre Kunden erreichbar. Weitere Kontakt- und Informationsmöglichkeiten bestehen kostenfrei unter 0800 899 1500, kundenservice@dvv-dessau.de oder dvv-dessau.de.

Aufgrund der Marktentwicklung sowie der geplanten Gasbeschaffungs- sowie die Gasspeicherumlage erhöht sich für Bestandskunden der Arbeitspreis für Erdgas zum 1. November 2022 um 7,44 ct/kWh (brutto) und damit rund 40 Prozent. Bei einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh ergeben sich monatliche Mehrkosten von 93 Euro. Dennoch bieten die Bestandskundentarife immer noch einen Vorteil von rund 60 Prozent gegenüber den Neukundentarifen. Für Neukunden gelten bereits ab 1. Oktober 2022 separate Konditionen mit einem Arbeitspreis von 33,71 ct/kWh (brutto). Die angegebenen Bruttopreise berücksichtigen bereits den geringeren Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Sobald die angekündigte Mehrwertsteuersenkung über den gesamten Gasverbrauch beschlossen ist, wird diese unverändert an die Kunden weitergeben bei der nächsten Rechnungslegung berücksichtigt.

Beim Strom ändern sich die Konditionen für Bestandskunden bis zum 31.12.2022 nicht, allerdings rechnen die Stadtwerke hier zum 1. Januar 2023 mit einer Erhöhung im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Für Strom-Neukunden gelten bereits ab sofort eigene Konditionen mit einem Arbeitspreis von 47,60 ct/kWh (brutto). Bei der Fernwärme ergänzen die Gasbeschaffungs- sowie die Gasspeicherumlage die bisherigen Preisbestandteile und verursachen deshalb auch hier eine Preisanpassung ab 1. Oktober 2022 um bis zu 50 Prozent, allein aufgrund der gesetzlichen Regelungen. Zum 1. Januar 2023 ist jedoch aufgrund der Preisgleitklausel noch einmal mit etwa verdoppelten Fernwärmepreisen zu rechnen. Aufgrund noch ausstehender Indizes erfolgt die abschließende Preisermittlung erst zum Jahresende.

Die von der Bundesregierung eingeführte Gasbeschaffungs- sowie Gasspeicherumlage dient der Finanzierung mehrerer Maßnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit. Dazu gehören die drastisch beschleunigte Einspeicherung von Erdgas in die Gasspeicher sowie Stützungsmaßnahmen für die großen Gasimport-Unternehmen, denen Gaslieferungen aus Russland weggebrochen sind. Sie müssen diese Gasmengen, die einen Teil des Gasbedarfs in Deutschland decken, jetzt in kürzester Zeit zu extrem hohen Preisen nachbeschaffen. Aufgrund der erdgasbasierten Wärmeerzeugung wirkt sich die Einführung dieser Umlagen auch auf den Fernwärmepreis aus. Die Entwicklung beim Erdgas beeinflusst ebenso die Marktpreisgeschehen beim Strom. Hier gibt die jeweils teuerste bezuschlagte Erzeugungstechnologie den Preis vor, und dies sind aktuell die Erdgaskraftwerke.

Aktuelles

Stadtwerke setzen mit umfassenden Maßnahmen auch im eigenen Unternehmen die Vorgaben der aktuellen Einsparverordnung um

Mit einem umfassenden Maßnahmepaket setzen die Stadtwerke auch im eigenen Unternehmen die Vorgaben der Energieeinsparverordnung um und tragen zum effizienten Ressourceneinsatz bei. „Effizientes Wirtschaften ist für uns ohnehin selbstverständlich, wie zum Beispiel in unserer Kläranlage, die ihren Gesamtenergiebedarf bereits um mehr als 80 Prozent reduzieren konnte, erklärt Fred Kitzing, Geschäftsbereichsleiter Energie. „Nun gehen wir ins Detail und haben für sämtliche DVV-Bereiche und Betriebsstätten geprüft, welche Einsparpotenziale an unseren Arbeits-plätzen bestehen. Unser Ziel ist es, den eigenen Wärmebedarf im Winterhalbjahr um bis zu 20 Prozent zu senken.“

So wird beispielsweise in DVV-Gebäuden die Vorlauftemperatur der Heizungsanlagen abgesenkt, damit Hei-zungswasser nicht heißer bei der Anlage ankommt, als vom Heizkörper benötigt. Darüber hinaus gewährleisten die Heizkörper in sämtlichen Treppenhäusern und Fluren des Unternehmens lediglich die Frostfreiheit. Zudem gehen Boiler und Durchlauferhitzer in Etagenküchen und Sanitärbereichen außer Betrieb und zum Händewaschen wird nur noch kaltes Wasser genutzt. Ein zentraler Aspekt ist ebenso die Reduzierung der vorgegebenen Raumtemperatur auf 19 Grad in Büro- und Aufenthaltsräumen. Um die Vorgabe einzuhalten, werden die Thermostate während der Raumnutzung die Stufe zwei nicht überschreiten und ansonsten ganz herunter gedreht. Zum Einsatz kommen zum Teil auch zeitschaltbare Heizungsventile, etwa bei Lagerarbeitsplätzen oder Werkstätten. Für Servicelager gilt die materialabhängige, konsequente Trennung in Kalt- und Warmbereiche.

Einsparpotenziale gibt es ebenso bei Stromverbrauchern, wie zum Beispiel bei der Flur- und Treppenhausbeleuchtung der Stadtwerke. Grundsätzlich werden Leuchtmittel nur noch dann aktiviert, wenn sie gebraucht werden und schalten sich automatisch wieder ab, zum Beispiel über Dämmerungsschaltungen in Fluren und Sanitärräumen. Auf die Beleuchtung von Werbeanlagen wird komplett verzichtet.

„Bei der Umsetzung der Maßnahmen ist das verantwortungsvolle Handeln jedes Einzelnen gefragt“, betont Fred Kitzing. „Dies gilt im Privaten ebenso wie am Arbeitsplatz. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter bei diesem Prozess, zum Beispiel mit entsprechenden Leitfäden oder regelmäßigen Feedbacks zur Verbrauchsentwicklung. Auch wenn dabei so manche Gewohnheit umgestellt wird, lohnt sich dies unterm Strich für uns alle.“

Aktuelles

Ausbildungsbeginn bei den Stadtwerken Dessau

Am 11. August haben vier neue Auszubildende und zwei duale Studenten bei den Stadtwerken Dessau ihre Lehrverträge erhalten. Ausgebildet werden die Berufsbilder „Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement“, „Mechatroniker/-in“, „Elektroniker/-in für Betriebstechnik“ sowie „Fachkraft für Abwassertechnik“ und erstmalig die dualen Studiengänge „Bachelor of Engineering – Energietechnik“ sowie „Bachelor of Arts – Betriebswirtschaftslehre“.

Damit absolvieren derzeit 13 Auszubildende und 3 duale Studierende ihre Berufsausbildung bei den Stadtwerken Dessau. Seit Bestehen der Stadtwerke wurden bereits rund 300 junge Menschen in mehr als zehn unterschiedlichen Lehrberufen ausgebildet. „Wer bei uns einen Ausbildungsplatz hat, engagiert sich in einem erfolgreichen Unternehmen, das für Zuverlässigkeit und regionale Wertschöpfung ebenso steht, wie für Standortverbundenheit und Zukunftsorientierung“, so Personalchefin Marianne Schuster. „Für Azubis mit sehr guten Leistungen sind Übernahmechancen gegeben und danach gibt es entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten. Es lohnt sich also, die berufliche Zukunft bei den Stadtwerken zu planen“, betont Marianne Schuster.

Während das neue Ausbildungsjahr gerade beginnt, läuft schon jetzt der Bewerbungszeitraum für den Ausbildungsstart 2023. Ab sofort werden Bewerbungen für die Berufsbilder „Berufskraftfahrer/in“, „Elektroniker/in für Betriebstechnik“, „Industriekaufmann/-frau“ und „Mechatroniker/in“ entgegengenommen. Darüber hinaus haben junge Leute die Chance, beim dualen Studium, als Trainee oder im Rahmen eines studentischen Praktikums ihre wissenschaftliche Ausbildung mit der Berufspraxis im Unternehmen zu kombinieren. Für 2023 bieten die Stadt-werke duale Studienplätze in den Fachrichtungen „Bachelor of Engineering – Siedlungswas-serwirtschaft“, „Bachelor of Engineering – Energietechnik“ sowie „Bachelor of Arts – Betriebs-wirtschaftslehre“ an. Wer Interesse an einem der genannten Ausbildungsberufe oder Studiengänge hat, kann seine Bewerbung an jobs@dvv-dessau.de senden.

Weitere Informationen erteilt das Personalmanagement der Stadtwerke unter 0340 / 899 10 32 oder per Mail jobs@dvv-dessau.de sowie dvv-dessau.de/karriere. Die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch besteht auch zur Lehrstellenoffensive, die am 3. September 2022 von 10.00 -14.00 Uhr im Anhaltischen Berufsschulzentrum „Hugo Junkers“ stattfindet.

Personen auf dem Bild von links nach rechts: Geschäftsfrüher Dino Höll, Maximilian Scheinast, Leonard Müller, Michelle Niklowitz, Marvin Heinze, Lukas Donath, Julia Heckel Referentin People and Organizational Development

Aktuelles

Stadtwerke wollen Kunden unterstützen – Preisanpassung zum 01.09.2022

Am 23.06.2022hat Bundeswirtschaftsminister Habeck die Alarmstufe und damit die zweite Stufe zum Notfallplan Gas ausgerufen. Die Preisentwicklung und Versorgungssicherheit beim Erdgas ist seitdem ein bestimmendes Thema in den Medien.

„Fakt ist: Derzeit ist die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet. Die Stadtwerke Dessau versorgen ihre Privat-, Gewerbe- und Sondervertragskunden wie gewohnt im vertraglich vereinbarten Rahmen“, stellt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll fest. „Dennoch sind die verfügbaren Ressourcen begrenzt und werden am Markt zu außergewöhnlich hohen Preisen gehandelt. Da auch wir um eine Preisanpassung zum 1. September 2022 nicht umhinkommen, wollen wir unsere Kunden so weit wie irgend möglich in dieser schwierigen Phase unterstützen.“

So werden die Stadtwerke mit der Preisanpassung erstmals automatisch auch die Abschläge erhöhen, um zu hohen Nachzahlungen vorzubeugen. „Wir wollen unsere Kunden damit schützen“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zänger. „Bisher erfolgte eine Anpassung im Zuge der Jahresabrechnung oder auf eigenen Kundenwunsch. Aufgrund dieser besonderen Situation gehen wir nun diesen neuen Weg.“ Dabei wird eine Verbrauchsabgrenzung zum Stichtag der Preisanpassung vorgenommen und der Zählerstand auf Basis des bisherigen Verbrauchs ermittelt. Eine separate Ablesung ist nicht erforderlich.

„Uns ist bewusst, dass die Situation gerade für Haushalte mit wenig finanziellem Spielraum nun noch schwieriger wird und der Beratungsbedarf weiter steigt“, weiß auch Sebastian Sauer, Sozialmanager bei den Stadtwerken. „Wir raten deshalb dazu, bei Bedarf umgehend mit uns in Kontakt zu treten, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Hierbei sind wir eng mit unseren Partnern vernetzt, darunter das Sozial- und Integrationsamt der Stadt, das Jobcenter oder Schuldnerberatungen. Wenn dies gewünscht wird, übernehmen wir im Auftrag unserer Kunden auch die Kontaktaufnahme dorthin.“ Mit der Alarmstufe wird auch das Signal verstärkt, den Verbrauch vorsorglich zu reduzieren. Dabei sind alle Verbraucher aufgerufen, so viel Energie wie möglich einzusparen und Effizienzpotenziale auszuschöpfen. Jede Kilowattstunde, die im Sommer weniger verbraucht wird, trägt dazu bei, dass mehr Gas für den Winter eingespeichert werden kann. Dazu gehören auch alltägliche Dinge, wie zum Beispiel das Senken der Raumtemperatur oder die Dauer des Duschens. Noch mehr und vor allem nachhaltig Energie sparen können Hausbesitzer durch eine energetische Gebäudesanierung, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu erhöhen. Insbesondere im kommenden Winter sollten Haushalte auch noch stärker auf ihr Heizverhalten achten. Als Faustformel gilt: Ein Grad weniger Raumtemperatur senkt den Gasverbrauch um sechs Prozent. Die Überprüfung der Heizungsanlagen und ein hydraulischer Abgleich sollte vor Beginn der Heizperiode selbstverständlich sein.

Zum 1. September 2022 steigt der Arbeitspreis für Erdgas um 5,04 ct/kWh (brutto). So ergeben sich beispielsweise im Tarif DessauErdgasKombi bei einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh monatliche Mehrkosten von rund 63,06 Euro (brutto). Die ab 1. September 2022 gültigen Preisblätter sind unter dvv-dessau.de abrufbar, die Kunden werden rechtzeitig schriftlich informiert.

Hintergrund der Preisentwicklung sind massive Preissteigerungen an den Energiemärkten. Während sich die Beschaffungskosten bereits vor dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine auf einem hohen Niveau bewegten, haben sich seit Kriegsausbruch die Unsicherheiten an den Märkten noch einmal massiv verstärkt. Darüber hinaus hat die Ressourcenverknappung durch zurückgefahrene Gaslieferungen Russlands die Beschaffungskosten weiter nach oben getrieben. Hinzu kommen weitere, preis-treibende Faktoren wie zu niedrige Speicherstände, die CO2-Abgabe für fossile Brennstoffe und die Verknappung von Erzeugungskapazitäten durch die geplante Stilllegung von Kernkraftwerken.

Informationen zur aktuellen Preisentwicklung und Produktpalette vermitteln die Stadtwerke-Mitarbeiter im Kundencenter persönlich oder kostenfrei unter 0800 899 1500. Weitere Informationen, auch zum Energiesparen, sind unter dvv-dessau.de abrufbar.

Aktuelles

Ehrung der „Vereinshelden“ am 09.07.2022

„Vereinsheld gesucht!“ hieß es bis 08.07.2022 auf der Stadtwerke-Homepage www.dvv-dessau.de. Mehr als 20 Dessau-Roßlauer Vereine sind dem Aufruf gefolgt und haben sich dem Publikumsvoting gestellt. Während der großen Abschlussveranstaltung am 09.07.2022 auf dem Lily-Herking-Platz erhielten die Vereinshelden im Rahmen eines bunten Bühnenprogramms ihre verdiente Würdigung, die zugehörigen Vereine konnten sich über attraktive Preisgelder freuen.

So vermittelte die Aktion auch in diesem Jahr einen Eindruck von der Vielfalt des Vereinslebens in unserer Stadt. Mit ihren ganz unterschiedlichen Ausrichtungen bieten unsere Vereine den Raum für kreative Entfaltung, in ihnen entsteht Teamgeist und sie bringen Vorbilder her-vor – eben die oftmals stillen Vereinshelden, ohne die vieles gar nicht machbar wäre und die deshalb auch im Mittelpunkt unserer Aktion standen. Wir danken allen Vereinen ganz herzlich für die Teilnahme und natürlich auch allen, die ihre Stimme abgegeben haben!

Die fünf Vereine mit den meisten Stimmen konnten sich über Preisgelder von 300 bis 1.000,00 Euro freuen, außerdem vergab eine Jury unabhängig von der Platzierung einen Sonderpreis über vier Mal 250 Euro.

Dies sind die Preisträger:

1. Platz – 1.000 Euro
1. Tanzsportclub Dessau 1961 e.V. mit Vereinsheldin Birgit Schulnies
„Seit über 15 Jahren kümmert sich Birgit Schulnies um die Belange der Mitglieder, ist Mitorganisator verschiedener Veranstaltungen und eine wichtige Bezugsperson für die Kinder des Vereins. Für unseren Verein ist sie eine wichtige Stütze. Zusätzlich zu ihrer Funktion hier in Dessau ist sie auch auf Landesebene als Lehrwart tätig … Der Verein ist für sie ein wichtiger Teil ihres Lebens und wir sind sehr dankbar und stolz einen so tollen Menschen in unserem Verein zu haben.“
Preisgeldverwendung: für eine neue Vereinssoftware

2. Platz 750 Euro
Waldkindergarten Dessau e.V. mit Vereinsheldin Gabriela Schönherr
„Gabriela Schönherr ist ein kreatives, naturverbundenes Multitalent. Sie hat unsere Website und unzählige Einladungen für unsere öffentlichen Waldspaziergänge gestaltet. Im Vorstand hat Gabriela mehrere Jahre richtungsweisend aktiv mitgearbeitet, zahlreiche Vereinsaktivitäten wie den Wiesen-Wunder-Tag ideenreich organisiert … Sie gestaltet diese Nachmittage mit naturpädagogischen Angeboten für Kinder von 7-15 Jahren. Es gelingt ihr, für diese Kin-der wertvolle Erlebnisse zu schaffen, die für ihre Entwicklung und ihr Umweltbewusstsein wichtig sind.“
Preisgeldverwendung: um die Voraussetzungen für ein Zusammenleben von behinderten und nicht behinderten Kindern im Waldkindergarten zu schaffen

3. Platz 550 Euro
PSV 90 Dessau Black Wolves mit Vereinsheld Patrick Schur
Patrick Schur ist Übungsleiter im Verein, verantwortlich für die u7-u11 und selbst auch noch Spieler für die zweite Mannschaft. Er leistet mit seinem Engagement seit vielen Jahren eine wichtige Unterstützung für die Nachwuchsarbeit und hat maßgebenden Anteil an unseren Erfolgen in diesem Altersbereich. Er versteht es, unsere Teams zu begeistern und dabei „ganz nebenbei“ das Bewusstsein für Fairplay und Mannschaftsgeist aufzubauen und weiterzuentwickeln.
Preisgeldverwendung: für die Jugendgruppe

4. Platz 400 Euro
Black White Cheerfamily – SV Dessau 05 mit Vereinsheldin Andrea Hausdörfer
„Unser Vereinsheld ist Andrea Hausdörfer. Andrea ist seit 1999 das Oberhaupt der Cheer-family und gleichzeitig trainiert Sie eines der vier Cheerteams. Sie engagiert sich auch auf Landesebene für den Cheerleadingsport. Sie ist Mitglied im Vorstand des CCVD und Grün-dungsmitglied im Förderverein „Black White Cheerfamily Dessau“. Ziel der Cheerfamily ist es unseren Sport bekannter zu machen und zu zeigen, wie abwechslungsreich und vielfältig das Cheerleading sein kann.“
Preisgeldverwendung: für neue Trainingsmatten

5. Platz 300 Euro
Biker zeigen Herz für Kinder – mit Vereinsheld Ingo Ondrey
„Unser Verein hat sich 2016 mit dem Ziel gegründet, Kindern zu helfen und hierfür möglichst Unterstützer zu gewinnen. Dies tun wir mit konkreten Projekten, für die wir Spenden sammeln und hierfür die unterschiedlichsten Aktionen ins Leben rufen. Ingo Ondrey gehört zu den Vereinsgründern und ist von Anfang an unser „kreativer Kopf“ – mit immer neuen Ideen für unsere Projekte. Er ist unser Aktivster, überzeugt, motiviert, begeistert uns und alle, denen unsere Kinder am Herzen liegen.“
Preisgeldverwendung: für die Sanierung des Spielplatzes der Grundschule Roßlau

Den Sonderpreis von je 250,00 Euro erhielten:
RV-Dessau e.V. mit Vereinsheld Stefan Wagner
„Stefan Wagner ist der Vorsitzende der Reisevereinigung Dessau des Brieftaubensportes. Er veranstaltet Tage zum Kennenlernen des Hobbys, ist in Funk und Fernsehen aktiv und ein wahres Organisationstalent. Auf den Social Media Kanälen ist er auch sehr aktiv und berichtet über die Reisesaison mit großer Freude und Engagement. Die Sportfreunde und auch Gäste der Veranstaltungen sind immer begeistert, was er mit seinen noch jungen 33 Jahren auf die Beine stellt. Zu allem kommt noch die Vorstandsarbeit des Regionalverbandes 503 Halle dazu.“
Preisgeldverwendung: Aufbau eines Netzwerks für „gestrandete“ Brieftauben und Errichtung einer Auffangstation

Männerchor Roßlau e.V. mit Vereinsheld Carl Meister
„Carl Meister ist seit dem 1.2.1966 Mitglied im Chor, also seit 56 Jahren. Geboren wurde er 1937. Er arbeitet eng mit dem künstlerischen Leiter, Willi Dreibrodt, bei der Liedauswahl und der Einstudierung zusammen. Dabei übernimmt er die volle Probentätigkeit sowohl der Bässe als auch des gesamten Chores. Seine weitere Tätigkeit ist die Leitung des Terzetts des Chores. Es ein wichtiger Teil bei der Ausgestaltung von Veranstaltungen und Auftritten. Für alles Neue ist er stets aufgeschlossen. Er hat im Chor ein hohes Ansehen und wird von allen Sängern geschätzt.“
Preisgeldverwendung: weitere Entwicklung des Chores

K.I.E.Z. e.V. mit Vereinsheld Robert Ralph
„Robert ist seit 2019 nicht nur Vereinsmitglied, sondern auch ein wichtiger Teil des Vorstandes unseres Vereines. Er ist stark mit der Region verwurzelt und seit klein auf ein Teil vom K.I.E.Z. e.V. Im Verein ist er sowohl Ansprechpartner, Hausmeister, Gärtner als auch Leiter des monatlichen Kiez-Quiz. Auch kümmert er sich um technische Ausstattung/ wichtige Sanierungsprojekte wie zum Beispiel dem Kiez Kino… Grundsätzlich kann man sagen, Robert ist unser Ansprechpartner für alles! Er hält den Verein zusammen und hilft, wo immer er kann.“
Preisgeldverwendung: für unser Vereinsprojekt „Gewächshaus“ und die Kulturarbeit

SV Dessau 05 e.V. – Fußball – mit Vereinsheld Werner Stittrich
„Als der SV Dessau 05 den FC Schalke 04 im Oktober 1938 im heimischen Stadion am Schillerpark mit 4:1 bezwang, war Werner Stittrich bereits unter den Zuschauern. Seit eben jenem Jahr ist Werner ein Vereinsmitglied… Bis heute ist er seinem Verein treu geblieben. Noch immer besucht Werner Stittrich die Spiele im Schillerpark und ist dabei stets auf Ball-höhe. Sein Vater gehörte einst zu den Gründungsmitgliedern des SV Dessau 05. Werner Stittrich gehört zu unseren Vereinshelden.“
Preisgeldverwendung: für die Nachwuchsförderung der Abteilungen

"Vereinshelden" und "local stars"

Die Abschlussphase läuft

„Vereinshelden“: Votingphase läuft – Abschlussveranstaltung am 9. Juli 2022
Am 9. Juli 2022 startet ab 14.00 Uhr auf dem Lily-Herking-Platz die große Abschlussveranstaltung mit Prämierung der Vereinshelden 2022! Doch bis es soweit ist, haben alle teilnehmenden Vereine noch die Chance, unter www.dvv-dessau.de Stimmen für ihren Vereinshelden zu sammeln. Noch bis zum 8. Juli 2022 läuft das Voting – jetzt sind nochmal alle Fans und Unterstützer gefragt, für ihren Vereinshelden zu voten und ihrem Verein so die Chance auf eine attraktive Prämie zu verschaffen. Die fünf Vereine mit den meisten Stimmen dürfen sich auf Preisgelder von 300 bis 1.000,00 Euro freuen, zusätzlich vergibt eine Jury unabhängig der Platzierung und der Stimmenzahl der Teilnehmer einen Förderpreis über 1.000 Euro.

Mehr als 20 Vereine haben sich an der Aktion beteiligt, mit der die Stadtwerke den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen in unserer Stadt würdigen. „Ohne sie hätte unser kulturelles und sportliches Leben in unserer Stadt längst nicht die Vielfalt, die wir kennen und schätzen“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zänger. „Sie sind der Motor engagierter Vereinsarbeit, motivieren, überzeugen und stellen oftmals ihre persönlichen Interessen zurück. Sie verdienen unsere Anerkennung und gerade, weil sie oftmals als ´stille Helden´ im Hintergrund agieren, wollen wir Ihnen mit unserer Initiative etwas Aufmerksamkeit verschaffen.“

Die Nacht der „local stars“ am 16. Juli 2022 im Golfpark
Mit den „local stars“ haben die Stadtwerke eine weitere Aktion ins Leben gerufen, bei denen Nachwuchstalente ein Podium erhalten, denn: wer seine Talente zeigen will, braucht eine Bühne! Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unterm Balkon“ erhalten musikalische Talente aus Dessau-Roßlau am 18. Juli 2022, um 19.00 Uhr, im Veranstaltungszentrum Golfpark nun die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Der Auftritt vor dem großen Publikum will gelernt sein und ist für jeden Amateurkünstler eine Herausforderung“, so Thomas Zänger. „Bei unserer Nacht der „local stars“ gibt es die Chance, sein Talent zu zeigen, die Zuschauer zu überzeugen und Selbstbewusstsein für weitere Auftritte zu schöpfen.“ Kooperationspartnerin der Veranstaltung ist Heike Huth, die bereits die erfolgreiche Premiere im Vorjahr begleitet hat. „Mit unserer Reihe „Unterm Balkon“ sind wir gern wieder Gastgeber der „local stars“. Wir finden es toll, dass hier die lokale Musikszene eine solche Gelegenheit bekommt, und unsere Gäste erwartet ein unterhaltsames Sommer-Open Air im besonderen Flair „unterm Balkon“ der Golfpark-Terrasse.“

Eingeladen ist außerdem jemand, der auf der Erfolgstreppe schon weiter vorangeschritten ist und für die Nachwuchskünstler sicher auch den einen oder anderen Tipp in petto hat: Alisha Popat, die in Kenia bereits ein Star ist und nach ihrem „Voice of Germany“ – Debüt im vergangenen Jahr nun in Deutschland durchstarten will.

Für die Veranstaltung stehen 60 kostenfreie Gästetickets zur Verfügung, die ab sofort beim Veranstaltungszentrum Golfpark erhältlich sind.

Alarmstufe des Notfallplans Gas

Versorgungssicherheit ist gewährleistet

Nach Ausrufung der Alarmstufe des Notfallplans Gas durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz stehen auch in dieser Stufe keine staatlichen Eingriffe in den Gasmarkt an. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Aktuell sind Gasmengen am Markt verfügbar und werden eingespeichert. Die Stadtwerke Dessau versorgen ihre Privat-, Gewerbe- und Sondervertragskunden weiter wie gewohnt im vertraglich vereinbarten Rahmen.

Zur weiteren Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit ergreift die Bundesregierung jedoch zusätzliche Maßnahmen. So wird der Einsatz von Gas für die Stromerzeugung und die Industrie gesenkt sowie die Befüllung der Speicher weiter forciert. Dazu dient auch die Bereitstellung einer Kreditlinie in Höhe von 15 Milliarden Euro, um die Befüllung der Gasspeicher zu sichern, denn: sollte Russland weiterhin seine Lieferungen einschränken, können die Gasspeicher ohne zusätzliche Maßnahmen kaum den gesetzlich vorgeschriebenen Füllstand von 90 Prozent bis Dezember erreichen.

Deshalb geht es in einem weiteren Schritt darum, den Gasverbrauch in Deutschland zu reduzieren. Hierbei sind wir alle dazu aufgerufen, die Möglichkeiten des Energiesparens auszuschöpfen, sei es im privaten, gewerblichen oder öffentlichen Bereich. Vor dem Hintergrund einer weiteren Ressourcen-Verknappung wird auch die Preisentwicklung in den kommenden Wochen und Monaten weiter an Dynamik gewinnen.

Wir verfolgen die Situation sehr aufmerksam, beobachten das Marktgeschehen sowie die aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Über konkrete Preisentwicklungen werden wir unsere Kunden rechtzeitig und umfassend informieren.

Gute Nachrichten für unsere Stromkunden

Stadtwerke-Kunden profitieren von Senkung der EEG-Umlage

Gute Nachrichten für unsere Stromkunden: Im Rahmen des Entlastungspaketes der Bundesregierung sinkt ab 1. Juli 2022 die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) von bislang 3,72 Cent pro Kilowattstunde auf null. Damit entfällt die EEG-Umlage bereits ein halbes Jahr früher als im Koalitionsvertrag geplant. „Wir begrüßen diese Entscheidung in Zeiten stark steigender Beschaffungspreise und geben die Entlastung laut Gesetz vollständig an unsere Stromkunden weiter“, so die Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll und Thomas Zänger.

Damit verringert sich ab 1. Juli 2022 der Netto-Arbeitspreis für Strom um 3,72 Cent/kWh. Die Umstellung des Verbrauchspreises erfolgt automatisch, Stadtwerke-Kunden müssen hierzu nichts weiter tun. Für die nächste Jahresabrechnung nimmt unser System hierzu eine Verbrauchsabgrenzung zum 30. Juni 2022 vor und ermittelt den Zählerstand auf Basis des bisherigen Verbrauchs. Die neuen Tarifpreise sind unter www.dvv-dessau.de veröffentlicht.

Die EEG-Umlage diente seit dem Jahr 2000 dazu, die Förderung des Ausbaus von Solar-, Wind-, Biomasse- und Wasserkraftwerken zu finanzieren. Nach deren Wegfall soll diese künftig vollständig aus dem Energie- und Klimafonds des Bundeshaushalts finanziert werden.

Für weitere Informationen stehen die Stadtwerke-Mitarbeiter im Kundencenter persönlich oder kostenfrei unter 0800 899 1500 gern zur Verfügung.

Lebensqualität, auf die man sich verlassen kann

Am 23.06.2022 ist der Tag der Daseinsvorsorge

Wasser, Strom, Internet, öffentliche Verkehrsmittel, Wärme sind da, wenn wir sie brauchen. Aber gerade, weil diese Leistungen immer verfügbar sind, werden sie nur selten bewusst erlebt. Grund genug, diese scheinbar selbstverständlichen Dinge zum Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni 2022 in den Mittelpunkt zu stellen, in diesem Jahr vielleicht noch bewusster als sonst.

„Die Pandemie-Erfahrungen, die Situation am Energiemarkt, der schreckliche Krieg in der Ukraine mit all seinen Auswirkungen – das alles stellt uns vor neue Herausforderungen und zeigt, wie wichtig Versorgungssicherheit in Zeiten wie diesen ist“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll „Die Stadtwerke stehen für Normalität und schaffen damit für uns alle Sicherheit und Stabilität. Daran hat auch die kommunale Verankerung einen bedeutenden Anteil.“

„Unsere Arbeit läuft rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, bei Wind und Wetter. Wir sichern die Lebensqualität und halten unseren Alltag am Laufen“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zänger. „Das alles ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich 24 Stunden am Tag für die Daseinsvorsorge und Lebensqualität einsetzen.“

Beispiel Telekommunikation: Hier haben die Stadtwerke mit der DATEL maßgebend dazu beigetragen, dass in Dessau-Roßlau bereits für 58 Prozent des Stadtgebietes Internetgeschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde verfügbar sind. Dies geht aus dem Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur hervor. Im gesamten Stadtgebiet stehen über die DATEL nahezu flächendeckend Bandbreiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Damit bleibt die Verfügbarkeit von ultraschnellem Internet ein wesentlicher Standortfaktor – für die Lebensqualität im privaten Bereich ebenso wie für viele ansässige Unternehmen.

Derzeit laufen Glasfaser-Projekte in der Hirtenhausiedlung, Lobenbreite und Neuenhofenweg, am Elbpavillon, im Kohlhofweg in Rodleben. Geplant ist außerdem unter anderem die Erweiterung der Hirtenhausiedlung und zuführender Straßen. Die Glasfaseranschlüsse sind dabei als „FTTH“ (Fibre to the home) konzipiert und führen direkt bis in den Wohnbereich.

Die Basis für den Sprung ins Breitbandzeitalter mit Gigabit-Verfügbarkeit wurde bereits im Jahr 2015 geschaffen, als Stadtwerke und Wohnungswirtschaft ein gemeinsames Glasfasernetz errichtet haben. 2019 hatte die DATEL im Auftrag der Stadt Dessau-Roßlau nach nur 14 Monaten elf Stadtteile und 19 Gewerbestandorte für die Anbindung an das schnelle Internet erschlossen.

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