Stadtwerke Dessau zum 14. Mal als TOP-Lokalversorger ausgezeichnet

Dessau-Roßlau, 27. Januar 2026 – Die Stadtwerke Dessau zählen auch im Jahr 2026 erneut zu den besten kommunalen Versorgungsunternehmen Deutschlands. Das Energieverbraucherportal hat das Unternehmen bereits zum 14. Mal in Folge mit dem Qualitätssiegel „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet. Prämiert wurden die Stadtwerke in den Sparten Strom, Gas, Wasser und Wärme. Der Titel wird seit 2008 an Energie- und Wasserversorger vergeben, die sich in einem anspruchsvollen Prüfverfahren bewähren. Grundlage ist eine umfangreiche Selbstauskunft, die vom Energieverbraucherportal detailliert ausgewertet wird. In diesem Jahr stellten sich bundesweit 645 Unternehmen dem Vergleich – 242 Versorger erfüllten die strengen Qualitätskriterien und wurden ausgezeichnet.

Die Bewertung geht dabei deutlich über reine Preisvergleiche hinaus. Das Prüfsystem orientiert sich an hohen Maßstäben des Verbraucherschutzes und betrachtet Versorgungsunternehmen ganzheitlich. Berücksichtigt werden unter anderem transparente Tarifstrukturen, ökologische Verantwortung, Investitionen in die Energiewende, regionale Wertschöpfung sowie eine strategische Zukunftsorientierung. Ergänzend fließen Kriterien wie Digitalisierung, Unternehmensführung, Datenschutz und Kundenzufriedenheit in die Gesamtbewertung ein.

„Die erneute Auszeichnung bestätigt eindrucksvoll unseren Kurs“, sagt Dino Höll, Geschäftsführer der Stadtwerke Dessau. „Als kommunales Unternehmen übernehmen wir Verantwortung für die Region und denken langfristig. Wir investieren kontinuierlich in sichere Infrastrukturen, treiben die Energiewende vor Ort voran und handeln nachhaltig gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Dass diese Arbeit bereits zum 14. Mal anerkannt wird, ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich“, so Höll.

Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg leisten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Dessau. Rund 460 Beschäftigte sorgen täglich dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger in Dessau-Roßlau zuverlässig mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser versorgt werden, Abwasser fachgerecht aufbereitet wird, der öffentliche Nahverkehr funktioniert und leistungsfähige Telekommunikationsangebote zur Verfügung stehen. „Energieversorgung ist Vertrauenssache. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Beratung und den direkten Austausch – sei es zu Tarifen, zur Energiewende oder zu individuellen Anliegen“, betont Sirko Wimmer, Fachbereichsleiter Kundenservice der Stadtwerke Dessau. „Die Auszeichnung zeigt, dass dieser persönliche Ansatz auch in einem sich wandelnden Energiemarkt überzeugt“, so Wimmer.

Ein besonderer Stellenwert im Bewertungsverfahren kommt den Themen Nachhaltigkeit, Energiewende und regionales Engagement zu. Die Stadtwerke Dessau engagieren sich seit vielen Jahren für eine klimafreundliche Energieversorgung und entwickeln ihre Erzeugungs- und Versorgungsstrukturen kontinuierlich weiter. Dazu zählen unter anderem Projekte im Bereich erneuerbarer Energien, der Umbau der Fernwärmeversorgung im Rahmen des Fernwärme-Transformationsplans sowie Investitionen in moderne Kraft-Wärme-Kopplung. Auch die langfristige Sicherung der Trinkwasser- und Abwasserversorgung ist fester Bestandteil der strategischen Ausrichtung. Darüber hinaus übernehmen die Stadtwerke Dessau Verantwortung für das Gemeinwohl – durch die Förderung des sportlichen, kulturellen und sozialen Lebens, die Unterstützung junger Talente sowie zahlreicher regionaler Initiativen.

Neuere Bewertungsschwerpunkte wie Digitalisierung und Zukunftsthemen rücken zudem die Fähigkeit der Versorger in den Fokus, auf gesellschaftliche, technologische und regulatorische Veränderungen flexibel zu reagieren. Bewertet wird dabei nicht nur der Einsatz neuer Technologien, sondern auch deren verantwortungsvolle und transparente Umsetzung.

Das TOP-Lokalversorger-Siegel gilt als verlässliche Orientierungshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher in einem zunehmend komplexen Energiemarkt. Es kennzeichnet Unternehmen, die nach klar definierten, unabhängigen Kriterien geprüft wurden und Verantwortung weit über die reine Energie- und Wasserversorgung hinaus übernehmen. Weitere Informationen zur Auszeichnung und zu den Bewertungskriterien finden sich unter www.top-lokalversorger.de.

DVV-Mitarbeiter halten Siegel zum Top-Lokalversorger

Susanne Hirsch, FBL Vertrieb Haushalts- und Gewerbekunden und Sirko Wimmer, Fachbereichsleiter Kundenservice/Mako/Abrechnung freuen sich über die Auszeichnung. (Foto: Stadtwerke Dessau).

Siegel Strom, Gas, Wärme, Wasser für Top-Lokalversorger 2026

Kleine Botschaften, große Wirkung: Stadtwerke sammeln 800 Euro für das Anhalt-Hospiz Dessau

Dessau-Roßlau, 21. Januar 2026 – Kleine Geste – große Wirkung: Die Dankbarkeitsaktion der Stadtwerke Dessau unter dem Motto „Ich bin dankbar für…!“ ist erfolgreich abgeschlossen. In der Adventszeit riefen die Stadtwerke die Bürgerinnen und Bürger von Dessau-Roßlau dazu auf, persönliche Botschaften der Dankbarkeit zu teilen. Im Rahmen der Aktion wurden insgesamt 542 Dankbarkeitsbotschaften auf Aufklebern gesammelt. Für jede Botschaft spendeten die Stadtwerke einen Euro an das Anhalt-Hospiz Dessau und rundeten die Summe großzügig auf 800 Euro auf. Heute fand die offizielle Übergabe des Spendenschecks im Beisein von Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll, dem Geschäftsführer des Anhalt-Hospiz Dessau Sebastian Saupe, Prokuristen und Hospizleiterin Jeannette Weigang, Pflegedienstleiter Andrè Karn sowie Kristin Löwe aus dem Bereich Marketing der Stadtwerke Dessau statt.

Die Dankbarkeitsbotschaften wurden während der gesamten Adventszeit gesammelt – unter anderem beim Dessau-Roßlauer Weihnachtssingen des Anhaltischen Theaters auf der Wasserburg Roßlau sowie im Tierpark Dessau, beim Stadtwerke-Aktionstag auf dem Dessauer Adventsmarkt sowie im Kundencenter der Stadtwerke Dessau in der Zerbster Straße. Dort hatten Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, ihre Gedanken und Dankesworte auf vorbereiteten Aufklebern festzuhalten und auf den Bannern anzubringen.

Die Vielfalt der eingegangenen Botschaften zeigt, wie persönlich und berührend die Aktion für viele Menschen war. So dankten Teilnehmende unter anderem für „eine tolle Familie, tolle Freunde und Dessau“, für „viele schöne gemeinsame Zeiten mit meinen Liebsten“ oder schlicht für „alles, was ich erreicht habe“. Andere Botschaften richteten sich auf die kleinen Dinge und Freuden des Alltags – etwa „Sonnenlicht, Regen und frische Luft“, „die lustigen Momente im Leben“ oder „für den Erfinder von Lego“. Auch Dankbarkeit für besondere Menschen und Begegnungen spielte eine große Rolle: genannt wurden unter anderem „meine Mama“, „meine wunderbaren Enkel“, „liebe Menschen, die für mich da sind“ oder „die Unterstützung durch meine netten Kollegen“.

„Die große Beteiligung an unserer Dankbarkeitsaktion zeigt, wie wichtig es vielen Menschen ist, innezuhalten und das Positive bewusst wahrzunehmen. Jede einzelne Botschaft steht für Mitgefühl, Zusammenhalt und Wertschätzung. Dass wir das Anhalt-Hospiz mit dieser Aktion unterstützen konnten, ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll bei der Übergabe des Spendenschecks.

Die Spendensumme wird für die Gestaltung der Räumlichkeiten im Anhalt-Hospiz verwendet. Geplant ist, die 14 Gästezimmer mit Motivtapeten auszustatten, um den Gästen eine noch angenehmere und individuellere Umgebung zu bieten.

Auch das Anhalt-Hospiz zeigt sich dankbar: „Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich an der Aktion beteiligt haben. Dass nun eine so beachtliche Summe zustande gekommen ist, berührt uns sehr. Ein besonderer Dank gilt natürlich den Stadtwerken Dessau für die großzügige Aufrundung auf 800 €. Dieses Geld wird in unserem Hospiz eine ganz besondere Verwendung finden“, so Sebastian Saupe, Geschäftsführer des Anhalt-Hospiz Dessau.

Die Stadtwerke Dessau und das Anhalt-Hospiz Dessau bedanken sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Spendenübergabe im Anhalt Hospiz

Übergabe des Spendenschecks durch Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll an Anhalt-Hospiz-Geschäftsführer Sebastian Saupe (Foto: Stadtwerke Dessau)

Prokuristen und Hospizleiterin Jeannette Weigang, Pflegedienstleiter Andrè Karn, Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll, Anhalt-Hospiz-Geschäftsführer Sebastian Saupe, Kristin Löwe Marketing Stadtwerke Dessau (v.l.n.r.)

Nächster Meilenstein für die Wärmewende in Dessau-Roßlau: Stadtwerke erhalten Zuschlag für iKWK-Anlage in der Waldsiedlung

Dessau-Roßlau, 20. Januar 2026 – Die Stadtwerke Dessau haben bei einer aktuellen Ausschreibung der Bundesnetzagentur für innovative Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK) einen weiteren wichtigen Erfolg erzielt: Für die geplante iKWK-Anlage in der Waldsiedlung in Dessau-Kochstedt hat die Fernwärmeversorgungs-GmbH (FWV), eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Dessau, den Zuschlag erhalten. Damit setzen die Stadtwerke ihren Kurs in Richtung klimafreundlicher und zukunftssicherer Wärmeerzeugung konsequent fort.

Mit der neuen Anlage sollen künftig rund 16,2 Gigawattstunden Wärme pro Jahr in das Fernwärmenetz eingespeist werden. Für Planung und Bau investieren die Stadtwerke Dessau rund 7,6 Millionen Euro. Die Umsetzung wird über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) mit 6,85 Millionen Euro gefördert. Die iKWK-Anlage kombiniert ein wasserstofftaugliches Blockheizkraftwerk, eine Großwärmepumpe sowie einen Wärmespeicher. So ermöglicht die Anlage eine effiziente und dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung soll bei 34 Prozent liegen und damit über dem Zielwert von 30 Prozent für das gesamte Fernwärmenetz bis 2030. Der Baubeginn ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen, die geplante Inbetriebnahme soll Anfang 2029 erfolgen. Die Anlage soll im Bereich Bergstraße und Haidelausigker Weg errichtet werden und sich architektonisch harmonisch ins Ortsbild einfügen.

„Mit dem Zuschlag für die iKWK-Anlage in der Waldsiedlung machen wir einen weiteren konkreten Schritt in Richtung klimaneutrale Wärmeversorgung“, erklärt Dino Höll, Geschäftsführer der Stadtwerke Dessau. „Die Wärmewende ist eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. Unser Anspruch ist es, diese Transformation wirtschaftlich tragfähig und zugleich ökologisch wirksam zu gestalten.“

Bereits in der Vergangenheit waren die Stadtwerke Dessau bei iKWK-Ausschreibungen erfolgreich. Im Juli 2024 erhielten sie Zuschläge für weitere Anlagen im Quartier „Klinikum/Wohngebiet Zoberberg“ sowie im Industrie- und Gewerbegebiet „Waggonbau“. Dort sollen künftig rund 27 GWh beziehungsweise 4,5 GWh Wärme pro Jahr in die Netze eingespeist werden. Das Investitionsvolumen für diese beiden Projekte beträgt insgesamt rund 18 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2026 geplant, die Inbetriebnahme bis Ende 2027.

Vor dem Hintergrund des zum 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Wärmeplanungsgesetzes, das eine vollständig erneuerbare Wärmeversorgung bis 2045 vorsieht, gewinnen solche Projekte weiter an Bedeutung. Bereits heute wird die Fernwärme in Dessau-Roßlau effizient und umweltschonend mittels Kraft-Wärme-Kopplung im Heizkraftwerk „An der Fine“ erzeugt. Um die gesetzlichen Vorgaben langfristig zu erfüllen, sind jedoch zusätzliche, dezentrale Erzeugungsanlagen notwendig, die erneuerbare Wärmepotenziale nutzen. „Unsere iKWK-Projekte sind ein zentraler Baustein unserer Erzeugungsstrategie“, betont Höll. „Sie markieren den Startpunkt für die schrittweise Transformation des bestehenden Fernwärmenetzes und schaffen die technische Grundlage für eine vollständig erneuerbare Wärmeversorgung.“

Als innovative Kraft-Wärme-Kopplung gelten Systeme, die regenerative Technologien mit klassischen KWK-Anlagen kombinieren und bei denen der innovative Anteil mindestens 35 Prozent der Gesamtleistung ausmacht. „In der neuen Energiezentrale in der Waldsiedlung setzen wir bewusst auf die Kombination aus Wärmepumpe und BHKW“, erklärt Christian Rintelmann, Fachbereichsleiter Erzeugung bei den Stadtwerken Dessau. „Die Wärmepumpe liefern den erneuerbaren Wärmeanteil, während das BHKW gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Durch diese Kombination können wir die CO₂-Emissionen erheblich reduzieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöhen. Darüber hinaus hat das BHKW den Vorteil, dass es zukünftig auf den Brennstoff Wasserstoff (H₂) umgerüstet werden kann“, ergänzt Rintelmann.

Mit den geplanten iKWK-Anlagen leisten die Stadtwerke Dessau einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wärmewende und zur langfristigen Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung in Dessau-Roßlau.

Ansicht der zukünftigen iKKW-Anlage

Visualisierung der geplanten iKWK-Anlage in der Waldsiedlung (Foto: zein.architekten / Stadtwerke Dessau)

Studie bestätigt hohes Vertrauen in Trinkwasser – DESWA sorgt für sichere Versorgung und höchste Qualität

Dessau-Roßlau, 14. Januar 2026 – Die Qualität des Trinkwassers in Deutschland genießt weiterhin ein sehr hohes Vertrauen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Das zeigt der aktuelle Datenreport 2024/25 der vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) unterstützten Langzeitstudie „Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland“ (TWIS). Demnach bewerten über 87 Prozent der Befragten ihr Leitungswasser als „sehr gut“ oder „gut“. Neun von zehn Verbraucherinnen und Verbrauchern stufen es als „sauber und rein“ sowie wohlschmeckend ein. Leitungswasser ist dabei das wichtigste Getränk im Alltag: Mehr als 95 Prozent der Befragten nutzen es unmittelbar als Trinkwasser, rund drei Viertel trinken es fast täglich oder sogar mehrmals am Tag. Auch die Leistungen der Wasserversorger werden positiv wahrgenommen. Über 71 Prozent der Befragten beurteilen den Service der Versorger positiv, 85 Prozent halten das Preis-Leistungs-Verhältnis für Trinkwasser für mindestens angemessen.

„Die Ergebnisse der TWIS-Studie bestätigen eindrucksvoll das hohe Vertrauen der Menschen in ihr Trinkwasser“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Dieses Vertrauen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger verantwortungsvoller Arbeit kommunaler Versorger. Trinkwasser ist somit das qualitativ hochwertigste Produkt und dabei noch bedeutend günstiger als Mineralwasser im Supermarkt. Als Stadtwerke tragen wir vor Ort die Verantwortung, auch unter den zukünftigen Herausforderungen jederzeit eine sichere, verlässliche und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung zu gewährleisten“, ergänzt Höll.

Trotz dieser hohen Zustimmungswerte zeigt die Studie auch eine zunehmende Verunsicherung: Mehr als 70 Prozent der Befragten befürchten eine mögliche Verschlechterung der Trinkwasserqualität und der Versorgungssicherheit. Als Hauptursachen nennen sie insbesondere den Klimawandel sowie Einträge aus Industrie, Landwirtschaft und dem täglichen Konsum. Fast alle Befragten (97 Prozent) betonen, dass ein jederzeitiger Zugang zu hochwertigem Trinkwasser unverzichtbar ist, und fordern eine stärkere gesellschaftliche und politische Wertschätzung für das Lebensmittel Nummer eins.

Die Studie TWIS wird seit 2007 vom Institut für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung (I.E.S.K.) im Auftrag des VKU durchgeführt. Für den aktuellen Datenreport 2024/25 wurden im Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2025 deutschlandweit rund 10.000 Verbraucherinnen und Verbraucher online befragt. Die Zufallsauswahl und die seit über 15 Jahren laufende Zeitreihe ermöglichen belastbare Aussagen zur Entwicklung von Nutzung, Vertrauen und Image des Trinkwassers in Deutschland.

DESWA: Verantwortung für Versorgungssicherheit vor Ort

Die Ergebnisse der TWIS-Studie unterstreichen die zentrale Rolle kommunaler Wasserversorger – auch in Dessau-Roßlau. Seit rund 30 Jahren gewährleistet die Dessauer Wasser- und Abwasser GmbH (DESWA) eine zuverlässige Trinkwasser- und Abwasserversorgung in der Region. Jährlich liefert das Unternehmen rund 3,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an Privathaushalte und Gewerbebetriebe. Die Versorgungssicherheit basiert auf einem leistungsfähigen System aus drei eigenen Wasserwerken in Dessau-Ost, Quellendorf und Roßlau mit einer maximalen Tageskapazität von 13.000 Kubikmetern, ergänzendem Fernwasserbezug sowie neun Trinkwasserspeichern mit einem Gesamtvolumen von 36.000 Kubikmetern. Damit ist auch in Spitzenzeiten eine zuverlässige Versorgung gewährleistet.

Das Trinkwasser in Dessau-Roßlau zählt zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Es erfüllt sämtliche Anforderungen der aktuellen Trinkwasserverordnung (TrinkwV), die auf den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) basiert und diese in Deutschland teilweise sogar übertrifft. Die Qualitätsüberwachung erfolgt durch zertifizierte und akkreditierte Labore nach höchsten Standards. So stellt die DESWA sicher, dass den Bürgerinnen und Bürgern jederzeit ein hochwertiges, frisches und sicheres Lebensmittel zur Verfügung steht. Das von der DESWA gelieferte Leitungswasser eignet sich hervorragend als Trinkwasser. Es wird nach strengen gesetzlichen Vorgaben aufbereitet und regelmäßig kontrolliert und kann aufgrund der hohen Qualitätsstandards direkt aus dem Hahn getrunken werden. Als alltägliches Trinkwasser ist es zudem praktisch, kostengünstig und umweltfreundlich, da es ohne Verpackung und lange Transportwege auskommt.

„Die aktuelle TWIS-Studie bestätigt das hohe Vertrauen der Bevölkerung in das Trinkwasser. Dieses Vertrauen ist für uns täglicher Ansporn“, sagt Matthias Basener, Geschäftsbereichsleiter der DESWA. „Wir investieren kontinuierlich in unsere Anlagen, moderne Technik und eine umfassende Qualitätssicherung, um auch vor dem Hintergrund des Klimawandels eine sichere Versorgung auf höchstem Niveau zu gewährleisten.“

Aktuelle Analysewerte zur Trinkwasserqualität veröffentlicht die DESWA regelmäßig auf ihrer Internetseite unter www.dvv-dessau.de/energieversorger/dessau-wasser/. So können sich Bürgerinnen und Bürger jederzeit transparent über Qualität und Sicherheit ihres Trinkwassers informieren.

Grafik zur Verfügbarkeit von Trinkwasser

© Verband kommunaler Unternehmen e. V.

DVG konzentriert Nachtverkehr auf Kernaufgaben und Bedarfe: Erweiterte N6 stärkt Innenstadt – Rufbusangebot wird angepasst

Dessau-Roßlau, 10. Dezember 2025 – Die Dessauer Verkehrs GmbH (DVG) plant, die Anbindung der Innenstadt durch eine erweiterte Linienführung der Nachtlinie N6 dauerhaft zu verbessern. Seit Beginn des Adventsmarktes fährt die Linie N6 vom Hauptbahnhof zusätzlich über die Haltestellen „Theater“, „Nantegasse“ und „Ferdinand-von-Schill-Straße“ – zunächst befristet bis zum 6. Januar 2026. Die DVG beabsichtigt, den veränderten Streckenverlauf langfristig im Liniennetz zu etablieren, um insbesondere das Anhaltische Theater als bedeutende kulturelle Einrichtung besser anzubinden und die Verbindung aus Roßlau und Meinsdorf in die Dessauer Innenstadt weiter zu stärken. Der entsprechende Antrag zur Bewilligung liegt der Genehmigungsbehörde bereits vor. Für Fahrgäste aus Kühnau, Ziebigk, Dessau-Süd, Törten und Haideburg bleibt die bewährte Theater- und Innenstadtanbindung über die Nachtlinien N1 und N5 weiterhin bestehen.

Parallel zur Angebotserweiterung richtet die DVG ihren Nachtverkehr zum Jahresbeginn neu aus. Ab dem 12. Januar 2026 wird das freiwillige Rufbusangebot in den Nachtstunden zwischen 0:30 Uhr und 4:30 Uhr eingestellt. Das tägliche reguläre Fahrplanangebot für die Straßenbahn- und Buslinien der DVG umfasst montags bis freitags den Zeitraum von 4:30 Uhr bis 0:30 Uhr. Am Samstag verkehren die Straßenbahnen ab 5:30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 7:00 Uhr. Die Buslinien starten samstags ab 6:45 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 7:00 Uhr. Über viele Jahre hatte das Verkehrsunternehmen – zusätzlich zu seinen vertraglichen Leistungen – einen 24-Stunden-Bedarfsverkehr über vier Linien angeboten, der durch Rufbereitschaften sowie ergänzende, eingekaufte Taxileistungen sichergestellt wurde. Da das Angebot in den vergangenen Jahren nur wenig genutzt wurde und die entstehenden Kosten nicht rechtfertigt, muss die DVG ihre Ressourcen künftig zielgerichteter einsetzen. „Diese Maßnahme ist notwendig, um dem Kostenanstieg bei geringer Nutzung entgegenzuwirken“, so Marco Franke, Geschäftsführer der DVG. Die Einstellung des freiwilligen Nachtverkehrs ermöglicht es dem Unternehmen, die interne Personal- und Fahrzeugplanung verlässlicher zu gestalten und zugleich spürbare Kosteneinsparungen zu erzielen, durch die der ÖPNV in Dessau-Roßlau langfristig wirtschaftlich stabiler aufgestellt werden kann.

In den Vororten sowie in Nebenzeiten bleibt der Rufbus weiterhin ein zentraler Bestandteil des Mobilitätsangebots. Die betreffenden Fahrten sind im Fahrplan mit einem „R“ gekennzeichnet. Ab dem 12. Januar 2026 ist eine Anmeldung unter der Rufnummer 0340 899 2552 bis 18:00 Uhr des Vortages notwendig (zuvor genügte eine Buchung eine Stunde vor Fahrtantritt), um die Einsatzplanung besser steuern zu können. Zur fahrplanmäßigen Abfahrtszeit stellt die DVG an der gewünschten Einstiegshaltestelle wie gewohnt ein bedarfsgerechtes Fahrtangebot ohne Aufpreis zum gültigen DVG-Tarif bereit. Der Bus fährt entsprechend der Linienführung zur vorher angegebenen Ausstiegshaltestelle. Die DVG empfiehlt Fahrgästen, den Linienverlauf sowie Fahrzeit und mögliche Umstiege im Vorfeld zu prüfen und bei der Anmeldung des Rufbusses einzuplanen.

Auch künftig wird die DVG bei besonderen Veranstaltungen wie dem Flugplatzfest, Stadtfest oder Adventsmarkt mit bedarfsorientierten Fahrplanangeboten für eine zuverlässige An- und Abreise sorgen. Darüber hinaus ist das Unternehmen jederzeit offen für Anfragen von Veranstaltern, die die Einrichtung eines Shuttleverkehrs wünschen.

Die Anpassungen sind Teil einer umfassenden Zukunftsstrategie, mit der die DVG ihr Angebot stabil, effizient und kundenorientiert weiterentwickelt. DVG-Geschäftsführer Marco Franke erklärt dazu: „Wir möchten unseren Fahrgästen auch künftig ein verlässliches Angebot mit höchstmöglicher Qualität bieten. Dazu gehört, unser Fahrplanangebot wirtschaftlich sinnvoll weiterzuentwickeln.“ Mit der neuen Linienführung der N6, der Optimierung des Rufbus-Angebots und der strategischen Neuaufstellung stellt die DVG die Weichen für einen langfristig tragfähigen und modernen öffentlichen Nahverkehr in Dessau-Roßlau.

Hier finden Sie alle Änderungen zum Rufbusverkehr auf einen Blick.

Symbolischer Spatenstich für Glasfaserausbau in der Siedlung Adria: DATEL Dessau startet nächstes Ausbauprojekt in Mildensee

Dessau-Roßlau, 04. Dezember 2025 – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die DATEL Dessau heute offiziell den Startschuss für den Glasfaserausbau im Ausbaugebiet „Siedlung Adria“ im Ortsteil Dessau-Mildensee gegeben. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-​Anhalt, Oberbürgermeister Dr. Robert Reck, Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll, DATEL-Geschäftsbereichsleiterin Marianne Hügel, Nico Nierenberg, Geschäftsleiter bei der Firma König Elektro-Fernmeldebau GmbH sowie weitere Gäste teil.

Mit der Baumaßnahme setzt die DATEL den kontinuierlichen Ausbau des Glasfasernetzes in Dessau-Roßlau fort und stärkt die digitale Leistungsfähigkeit des östlichsten Stadtteils. Die Siedlungen „Adria“ und „Helle Eichen“ sollen künftig mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgt werden und so Zugang zu einer zeitgemäßen digitalen Infrastruktur erhalten.

„Die DATEL hat in den vergangenen Jahren entscheidende Impulse für die digitale Entwicklung unserer Stadt gesetzt“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Robert Reck beim Spatenstich. „Der Ausbau moderner Glasfasernetze ist ein zentraler Standortfaktor für attraktive Lebensräume, Innovation und wirtschaftliche Stärke. Mit Projekten wie hier in Mildensee treibt die DATEL unsere digitale Zukunft konsequent voran.“

„Eine Glasfaseranbindung ist heute ein zentraler Bestandteil moderner Infrastruktur und unserer kommunalen Daseinsvorsorge“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Mit dem Ausbau in Mildensee sichern wir den Bewohnerinnen und Bewohnern schnellen und zukunftsfähigen Zugang zu Highspeed-Internet und moderner Technologie.“

Die Ausgangslage zeigt deutlichen Handlungsbedarf: Laut Breitbandatlas stehen aktuell nur maximal 0 bis 10 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit mehr als 30 Mbit/s zur Verfügung. Der Ausbau soll diese Versorgungslücke schließen und eine stabile, leistungsfähige Internetanbindung schaffen. Das Projekt wird über Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Corona-Sondervermögen zur „Graue-Flecken-Förderung“ sowie aus Eigenmitteln der DATEL finanziert. Auch von Landesseite wird die Bedeutung solcher Infrastrukturprojekte hervorgehoben.

„Das Land setzt beim Gigabitausbau konsequent auf Glasfaser“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens heute in der Bauhausstadt. „Nur Glasfaser stellt auf Dauer sicher, dass die Datenraten der Zukunft bewältigt werden können. Denn Glasfaser ist schneller, stabiler und sicherer als die herkömmlichen DSL-Kupfernetze. So schaffen wir einen Anreiz für weitere Unternehmensansiedlungen, erhöhen die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und sorgen zugleich für gute digitale Rahmenbedingungen, sei es für Home-Office, Streaming oder die Nutzung telemedizinischer Anwendungen. Mit den geförderten Ausbauprojekten kommen wir unserem Ziel einer flächendeckenden Glasfaserversorgung aller Haushalte und Unternehmen ein großes Stück näher“, erklärte die Ministerin.

„Durch die gute Kombination aus eigenwirtschaftlichem und gefördertem Glasfaserausbau, flankiert von einem umfassenden Informationsangebot, hat unser Land innerhalb sehr kurzer Zeit mit einer Anschlussquote von rund 70 Prozent den Sprung auf Platz 2 der Flächenländer geschafft“, hob Lydia Hüskens abschließend hervor.

Das Ausbaugebiet umfasst rund 70 Adressen in den Straßen Liebfrauenbreite, An der Adria, Zwickmantel, Lange Fichten, Am Mückenhau, Am Heideacker, Am Waldrand und Helle Eichen. Im Zuge des Ausbaus entstehen rund 2 Kilometer Tiefbau im öffentlichen Raum, ergänzt durch etwa 700 Meter Tiefbau für Hausanschlüsse auf Privatgrundstücken. Zudem werden rund 4 Kilometer Kabelschutzrohr verlegt und über 10 Kilometer Glasfaserkabel eingebracht. Drei neue Kabelschächte sowie ein Netzverteiler ergänzen die technische Infrastruktur. Die Anbindung erfolgt über eine Kabeltrasse entlang der Wörlitzer Eisenbahn. Vorgesehen sind zwei Bauabschnitte – einer im Bereich „Helle Eichen“ und einer innerhalb der Adria-Siedlung. Dazu parallel erfolgt der Trassenbau für das Backbonenetz. Bereits 2025 beginnen die Tiefbauarbeiten „Am Heideacker“ und nachfolgend in der „Liebfrauenbreite“.  Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 geplant; die Anschlüsse werden nach Abschluss der Arbeiten – sofern kein Vertrag vorliegt – bis zur Grundstücksgrenze bereitgestellt („Home Passed“).

Kostenfreier Hausanschluss während der Bauphase

Während der Bauzeit können Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer einen Glasfaseranschluss bis ins Haus (FTTH) kostenlos herstellen lassen, sofern ein Grundstücksnutzungsvertrag abgeschlossen wird. Auch Mieterinnen und Mieter können Glasfasertarife buchen und sollten dazu rechtzeitig Kontakt mit ihren Vermietern aufnehmen. Neben Internetgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s bietet ein Glasfaseranschluss auch einen langfristigen Wertzuwachs für Immobilien. Ergänzend zu Internet- und Telefonprodukten erweitert die DATEL das Angebot im Ausbaugebiet um DATEL WebTV (Fernsehen über IP). Die DATEL begleitet das Ausbauprojekt mit persönlicher Kundenkommunikation, Informationsschreiben, Beratungstagen und individuellen Kundenterminen. Alle wichtigen Informationen zu Ausbaufortschritt, Angeboten und Verfügbarkeit sind auch online abrufbar unter: www.datel-dessau.de/glasfaserausbau-adria

Mit dem Glasfaserprojekt in der Siedlung Adria knüpft die DATEL an eine Reihe erfolgreicher Erschließungsmaßnahmen der vergangenen Jahre an und setzt ihren Weg zu einer flächendeckenden Breitbandversorgung in Dessau-Roßlau konsequent fort. Der stetig steigende Bedarf an Bandbreite in privaten Haushalten und Gewerbebetrieben wird durch eigenwirtschaftliche und geförderte Ausbauprojekte gleichermaßen bedient.

Pressetermin zum 1. Spatenstich in der Adria

Dino Höll, Jörg Bernstein. Uwe Groneberg, Dr. Robert Reck, Dr. Lydia Hüskens, Nico Nierenberg, Marianne Hügel beim Spatenstich in der Adria (Foto: Stadtwerke Dessau)

Stadtwerke Dessau passen Fernwärmepreise moderat an – Strom- und Gaspreise bleiben 2026 stabil

Dessau-Roßlau, 24. November 2025 – Die Stadtwerke Dessau passen zum 1. Januar 2026 die Preise für die Fernwärmeversorgung moderat an. Grund für die Anpassung sind insbesondere inflationsbedingte Preissteigerungen bei Waren und Dienstleistungen, höhere Löhne sowie gesetzlich vorgeschriebene Investitionen in die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Dadurch verschiebt sich der Kostenanteil für die Wärmeversorgung künftig stärker hin zu festen Infrastrukturkosten, während die variablen Kosten für den Ressourcenverbrauch sinken. „Uns ist bewusst, dass jede Preisänderung unsere Kundinnen und Kunden betrifft“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Gleichzeitig wollen wir sicherstellen, dass die Fernwärmeversorgung in Dessau-Roßlau auch künftig zuverlässig, effizient und umweltfreundlich bleibt.“

Die neuen Fernwärmeverträge werden Ende November 2025 an alle Kundinnen und Kunden versendet und gelten vom 1. Januar bis 31. Dezember 2026. Sie enden automatisch zum Jahresende. Das Anfang 2024 eingeführte Wärmepreissystem mit festen Preisen für Grund-, Arbeits- und Verrechnungspreis wird fortgeführt. Während der Grundpreis, der die Kosten für Erzeugung, Verteilung und Instandhaltung deckt, zum 1. Januar 2026 aufgrund höherer Fixkosten steigt, sinken die variablen, verbrauchsabhängigen Preisbestandteile durch den Wegfall der gesetzlichen Gasspeicherumlage zum 01. Januar 2026.

Je nach Verbrauchsverhalten ergeben sich daraus unterschiedliche Mehrkosten. Für ein Einfamilienhaus mit einem Anschlusswert von 10 Kilowatt und einem Jahresverbrauch von 18.000 Kilowattstunden liegt die monatliche Mehrbelastung bei rund 2,20 Euro (brutto). Ein Haushalt mit Mieterdirektabrechnung und einem durchschnittlichen Wärmeverbrauch von 6.500 Kilowattstunden zahlt künftig rund 2,40 Euro (brutto) mehr im Monat. Nachdem die letzte Preisanpassung im Jahr 2024 erfolgte, liegt der Kostenanstieg mit bis zu 2 Prozent bei den vorgenannten Abnahmefällen unterhalb der kumulierten Inflation. Bei den beschriebenen Abnahmemengen bleiben somit die Heizkosten auch nach Anpassung des Jahresgrundpreises und Wegfall des Gasspeicherumlagepreises nahezu konstant.

Stadtwerke gestalten die Wärmewende aktiv mit

Ein zentraler Baustein der künftigen Energiepolitik ist die kommunale Wärmeplanung. Das 2024 in Kraft getretene Wärmeplanungsgesetz verpflichtet alle Städte, ihre Wärmeversorgung bis spätestens 2045 klimaneutral zu gestalten. Die Stadt Dessau-Roßlau arbeitet derzeit an ihrem kommunalen Wärmeplan, der aufzeigt, wie die Wärmeversorgung künftig effizient, bezahlbar, sicher und treibhausgasneutral erfolgen kann. Darauf aufbauend haben die Stadtwerke Dessau einen Transformationsplan für das Fernwärmesystem entwickelt. Er beschreibt den Weg hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung und sieht vor, bis 2030 mindestens 30 Prozent erneuerbare Energien oder Abwärme einzuspeisen. Damit leisten die Stadtwerke Dessau einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der städtischen Klimaziele sowie der Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens. „Die Wärmewende wird in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle bei der Reduktion von CO₂-Emissionen spielen“, betont Geschäftsführer Dino Höll. „Für uns heißt das, unsere Erzeugungsstrategie neu auszurichten und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Wir übernehmen Verantwortung – für die Umwelt, unsere Kundinnen und Kunden und kommende Generationen.“

 

Schon heute erzeugen die Stadtwerke Dessau ihre Fernwärme überwiegend im hocheffizienten Heizkraftwerk mittels Kraft-Wärme-Kopplung. Seit 2019 wird dort vollständig auf Kohle verzichtet – das spart rund 30.000 Tonnen CO₂ pro Jahr. Um die Wärmewende weiter voranzutreiben, sollen künftig neue Technologien und Energiequellen integriert werden. Ein wichtiger Schritt ist der geplante Bau von drei innovativen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (iKWK) in Zoberberg und im Industriepark Waggonbau. Sie kombinieren Blockheizkraftwerke mit modernen Wärmepumpen und können künftig auf Wasserstoffbetrieb umgestellt werden. So entsteht ein flexibles, nachhaltiges Erzeugungssystem, das den Anteil erneuerbarer Energien erhöht und die Versorgungssicherheit langfristig stärkt.

Strom- und Gaspreise bleiben 2026 stabil

Die Stadtwerke Dessau halten die Preise für Strom und Erdgas auch im kommenden Jahr stabil. Grundlage dieser Entscheidung ist eine langfristige Kalkulation, die Kundinnen und Kunden vor kurzfristigen Preisschwankungen an den Energiemärkten schützt und Planungssicherheit bietet. „Unsere Kundinnen und Kunden profitieren weiterhin von unserer vorausschauenden Beschaffungsstrategie, die auf Stabilität und Planbarkeit ausgelegt ist“, erklärt Torsten Henze, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb. „Wir haben unsere Preise bereits in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt und bewegen uns auf einem vergleichbaren Niveau wie viele andere Anbieter.“

Steigende gesetzliche Umlagen, Netzentgelte und zusätzliche Belastungen durch den CO₂-Preis sollen auch künftig soweit wie möglich abgefedert werden, um Kundinnen und Kunden vor Mehrkosten zu schützen. Im Gasbereich steigen die Netzentgelte um rund 17 Prozent. Grund hierfür sind steigende Vornetzkosten, steigende, gesetzlich vorgeschriebene Abschreibungen für das Gasnetz bis 2045 sowie ein rückläufiger Gasverbrauch, während Fixkosten und Netzinvestitionen nicht in gleichem Maße sinken. Zudem belastet der steigende CO₂-Preis, der 2026 zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne liegt, die Gaspreise. Diese Effekte werden nur teilweise durch den Wegfall der Gasspeicherumlage kompensiert. Im Strombereich stehen leicht sinkende Netzentgelte von rund fünf Prozent steigenden gesetzliche Umlagen wie KWKG-Umlage zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie Offshore-Netzumlage gegenüber. „Wir werden auch künftig die Entwicklungen auf den Energiemärkten genau beobachten, um unsere Preise für unsere Kundinnen und Kunden weiterhin stabil und verlässlich zu halten“, so Henze.

Zum 1. Januar 2026 passen die Stadtwerke Dessau die Preise für das Laden an Elektroladesäulen moderat an das Marktniveau an. Das Laden an AC-Normalladepunkten bis 22 kW kostet ab Jahresbeginn 55 Cent pro Kilowattstunde, der Preis für das DC-Schnellladen bleibt unverändert bei 79 Cent pro Kilowattstunde. Zusätzlich wird eine Belegungsgebühr eingeführt, wenn Fahrzeuge nach Beendigung des Ladevorgangs länger angeschlossen bleiben. Sie beträgt 2 Cent pro Minute, maximal jedoch 12 Euro pro Tag, und wird an AC-Ladesäulen nach zwei Stunden sowie an DC-Schnellladesäulen nach 1 Stunde fällig. Damit soll sichergestellt werden, dass die Ladestationen fair genutzt und für alle Kundinnen und Kunden verfügbar bleiben.

Stadtwerke Dessau laden zur Dankbarkeitsaktion zugunsten des Anhalt-Hospiz Dessau ein

Dessau-Roßlau, 21. November 2025 – Unter dem Motto „Ich bin dankbar für…!“ rufen die Stadtwerke Dessau in diesem Jahr zu einer besonderen Mitmach- und Spendenaktion auf. Dabei möchten sie die persönlichen Dankbarkeitsmomente der Bürgerinnen und Bürger aus Dessau und Roßlau sichtbar machen und gleichzeitig eine bedeutende soziale Einrichtung der Region unterstützen.

Alle Besucherinnen und Besucher der teilnehmenden Veranstaltungen sind herzlich eingeladen, ihre persönlichen Botschaften der Dankbarkeit auf vorbereiteten Aufklebern festzuhalten. Diese werden anschließend auf gut sichtbaren Bannern der Stadtwerke angebracht. Für jede einzelne Nachricht spenden die Stadtwerke Dessau einen Euro an das Anhalt-Hospiz Dessau – ein klares Zeichen für regionales Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Mit dieser Aktion möchten wir die Menschen dazu ermutigen, einen Moment innezuhalten und sich bewusst auf das Positive zu besinnen. Dankbarkeit verbindet – und sie kann gerade in herausfordernden Zeiten zu neuer Stärke führen. Umso wichtiger ist es uns, das Anhalt-Hospiz in seiner wertvollen, zutiefst menschlichen Arbeit zu unterstützen. Jede Botschaft ist daher nicht nur ein persönliches Zeichen der Dankbarkeit, sondern auch ein Beitrag für die Menschen, die im Hospiz Begleitung und Geborgenheit finden“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll.

Die Dankbarkeitsbotschaften werden während der gesamten Adventszeit gesammelt, unter anderem beim Dessau-Roßlauer Weihnachtssingen des Anhaltischen Theaters am 30. November 2025 in Roßlau auf der Wasserburg und am 13. Dezember 2025 im Tierpark Dessau sowie am 12. Dezember 2025 auf dem Dessauer Weihnachtsmarkt. Zusätzlich steht im Kundencenter der Stadtwerke Dessau in der Zerbster Straße vom 1. bis 23. Dezember 2025 ein Banner bereit, auf dem Besucherinnen und Besucher ihre Botschaften anbringen können.

Die Stadtwerke Dessau laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Jede Botschaft stärkt das gemeinsame Zeichen der Dankbarkeit und unterstützt zugleich eine gute Sache, die vielen Menschen in der Region zugutekommt.

Mitarbeiter der Stadtwerke vor dem Banner zur Aktion.

Unter anderem im Kundencenter Zerbster Straße stehen in der Adventszeit die Banner der Stadtwerke Dessau, mit denen sie mittels Dankbarkeitsbotschaften Spenden für das Anhalt-Hospiz Dessau sammeln. (Foto: Stadtwerke Dessau)

Gemeinsam in den Advent: Dessau-Wörlitzer Eisenbahn und der Historische Triebwagen TW 28 laden zu Sonderfahrten ein

Dessau-Roßlau, 10. November 2025 – Wenn sich die Stadt Dessau-Roßlau in festlichem Glanz zeigt und der Duft von gebrannten Mandeln in der Luft liegt, laden die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn (DWE) und die Dessauer Verkehrs GmbH (DVG) wieder zu stimmungsvollen Sonderfahrten in der Adventszeit ein. Historische Fahrzeuge, weihnachtliche Atmosphäre und liebevoll gestaltete Erlebnisse machen die Vorweihnachtszeit zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt.

Fahrten der DWE zum Adventsmarkt in Wörlitz

Zum traditionellen Adventsmarkt „Erster Advent in Wörlitz“ vom 28. bis 30. November 2025 verkehrt die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn wieder im festlichen Takt zwischen Dessau und Wörlitz. Der Weihnachtsmarkt rund um Schloss, Marstall, Kirche St. Petri und Luisenschule begeistert mit Bläsermusik, kunsthandwerklichen Geschenkideen und zahlreichen Veranstaltungen für die ganze Familie. Die Züge starten ab Dessau Hauptbahnhof um 8:05, 10:05, 12:05, 14:05, 16:05 und 18:05 Uhr; ab Bahnhof Wörlitz geht es um 9:20, 11:20, 13:20, 15:20, 17:20 und 19:20 Uhr zurück.

Nikolausexpress am 7. Dezember 2025

Ein besonderes Highlight ist auch in diesem Jahr der Nikolausexpress am Sonntag, den 7. Dezember 2025. Unter dem Motto „Die Suche nach dem Stiefel des Nikolaus“ begleitet Gästeführerin Ines Gerds die Fahrgäste auf einer unterhaltsamen Erlebnisfahrt durch das Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Die Fahrt richtet sich vor allem an Familien mit Kindern oder Großeltern mit Enkelkindern. Start ist um 12:05 Uhr am Hauptbahnhof Dessau, Rückankunft gegen 17:00 Uhr. Auf einer Märchenführung durch den Wörlitzer Schlossgarten erfahren die Teilnehmer Spannendes über alte Nikolausbräuche, bevor der Ausflug bei einem gemütlichen Kaffeetrinken im Ehrenhof des Küchengebäudes ausklingt. Resttickets zum Preis von 33,00 Euro pro Person (ermäßigt 32,00 Euro für Kinder) sind in der Mobilitätszentrale im Hauptbahnhof Dessau sowie in den Tourist-Informationen in Dessau und Roßlau erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Nikolausexpress.

Adventsfahrten mit der Historischen Straßenbahn TW 28

An den Advents-Sonntagen (7., 14. und 21. Dezember 2025) rollt die festlich geschmückte Adventsbahn TW 28 durch Dessau. Der historische Straßenbahntriebwagen, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, lädt zu einer nostalgischen Fahrt durch das winterliche Dessau ein. Die Fahrten starten jeweils um 12:55, 14:55 und 16:55 Uhr am Hauptbahnhof, führen über den Junkerspark nach Dessau Süd und wieder zurück. Alle Haltestellen entlang der Strecke werden bedient. Für die Mitfahrt gelten die aktuellen Tarife der DVG. Der vollständige Fahrplan ist online unter www.dvg-dessau.de abrufbar.

Fahrplan Adventsfahrten

Stadtwerke Dessau fördern auch 2026 das Kurt Weill Fest als verlässlicher Partner

Dessau-Roßlau, 06. November 2025 – Die Stadtwerke Dessau setzen ihr starkes kulturelles Engagement fort und unterstützen auch 2026 als Hauptsponsor das international renommierte Kurt Weill Fest. Mit der Unterzeichnung des Sponsoringvertrags bekräftigt das Unternehmen seine langjährige Partnerschaft mit einem Festival, das weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt und Dessau-Roßlau als lebendigen Kulturstandort sichtbar macht. „Das Kurt Weill Fest ist ein kultureller Leuchtturm von internationalem Rang und Ausdruck gelebter kultureller Vielfalt“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Wir sind stolz darauf, auch 2026 wieder ein aktiver Partner zu sein – als Impulsgeber, Förderer und Mitgestalter eines Festivals, das die Menschen inspiriert und unsere Stadt mit Kreativität und Energie erfüllt.“

Unter dem Motto „IN BEWEGUNG“ widmet sich das Kurt Weill Fest 2026 den vielen Dimensionen von Bewegung und Veränderung – in Kunst, Gesellschaft und persönlichem Erleben. Bewegung als Antrieb für Kreativität, als Ausdruck von Wandel und als Einladung, die Perspektive zu wechseln. In seiner 34. Auflage präsentiert das Festival erneut ein vielfältiges Programm aus Musik, Theater, Tanz, Film, Lesungen und Diskussionsformaten. Das Kurt Weill Fest zählt zu den bedeutendsten Kulturereignissen Mitteldeutschlands. Seit 1993 feiert es jährlich das Leben und Werk des Komponisten Kurt Weill, der wie kaum ein anderer die Verbindung von Kunst und Gesellschaft, von Menschlichkeit und Innovation verkörperte. Mit seinem genreübergreifenden Ansatz würdigt das Festival Weills Pioniergeist und seine Fähigkeit, Musik als Spiegel der Zeit zu gestalten – ein Erbe, das in Dessau-Roßlau lebendig fortgeführt wird. „Dank der langjährigen Unterstützung der Stadtwerke Dessau können wir jedes Jahr neue Akzente setzen“, erklärt Katharina Markworth, Geschäftsführerin der Kurt Weill Fest Dessau GmbH. „Diese verlässliche Partnerschaft gibt uns die Freiheit, künstlerisch zu experimentieren, neue Formate zu entwickeln und unser Publikum immer wieder zu überraschen.“

Ein besonderes Highlight des kommenden Jahres ist das von den Stadtwerken präsentierte Konzert von SCHILLER im DB-Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau. Mit seinem exklusiven Elektronik-Set „LOST IN BERLIN – SCHILLER MEETS KURT WEILL“ begibt sich der Künstler auf eine atmosphärische Klangreise in das Berlin der 1920er Jahre – eine Ära des Aufbruchs, der Kunst und der Veränderung. Eine Hommage an Kurt Weill, die Vergangenheit und Gegenwart in einzigartiger Weise verbindet.

„Das Kurt Weill Fest steht für Offenheit, Vielfalt und Mut zur Veränderung – Werte, mit denen wir uns als Stadtwerke Dessau voll und ganz identifizieren“, so Höll abschließend. „Neben unserer täglichen Daseinsvorsorge liegt uns auch die Unterstützung des kulturellen, sportlichen und sozialen Lebens in Dessau-Roßlau am Herzen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Festival neue Impulse zu setzen und unsere Stadt auch 2026 als Stadt der Kultur und Bewegung zu erleben.“

Mitglieder der Kurt Weill Gesellschaft beim Pressetermin.

Die Stadtwerke Dessau unterstützen auch im kommenden Jahr wieder das Kurt Weill Fest 2026. (Foto: Stadtwerke Dessau)