+++ Liebe Kunden, wir wünschen Ihnen ein gesundes, neues Jahr 2023! +++

Aktuelles

Anpassung der Abschläge für Fernwärmekunden für 2023

Die im November bekanntgegebene Erhöhung der Fernwärmepreise für das Lieferjahr 2023 bedingt eine Anpassung der Abschlagspläne ab Januar 2023. Da der Abschlag kundenindividuell ist, werden die neuen Abschlagspläne aktuell jedem Kunden zugesandt. „Die Briefe wer-den in den nächsten Tagen bei den Kunden eintreffen“, berichtet Torsten Henze, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb. „Für die Abrechnung wird eine automatische Verbrauchsabgrenzung zum Stichtag der Preisanpassung vorgenommen und der Zählerstand auf Basis des bisherigen Verbrauchs ermittelt. Hierfür ist keine separate Ablesung und Übermittlung des Zählerstandes notwendig.“

Erdgas- und Wärmekunden profitieren im Dezember von der Soforthilfe und müssen keinen Abschlag zahlen. „Der erste Schritt, um eine schnelle Entlastung zu erreichen, wurde von uns umgesetzt“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Aufgrund des leider immer noch an-dauernden Gesetzgebungsprozesses zur Umsetzung der Strom-, Erdgas- und Wärmebremsen ab dem Jahr 2023 können die von der Politik versprochenen Entlastungen auch noch nicht in den Abschlagsplänen berücksichtigt werden. Sobald gesetzliche Klarheit besteht, werden wir die Entlastungen an unsere Kunden weitergeben“, so Höll weiter.
Die Stadtwerke begrüßen die politisch beschlossenen Entlastungen einerseits, andererseits weisen die Stadtwerke aber auf die Unwägbarkeiten und Herausforderungen in der Umsetzung hin. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten unter den aktuell erschwerten Bedingungen eine hervorragende Arbeit.“ so Höll. Neben der organisatorischen Umsetzung in den Prozessen ist außerdem ein erhöhter Informationsaufwand notwendig, um die Kunden ausreichend über alle Entwicklungen zu informieren. „Wir gehen davon aus, dass wir mit Beginn des ersten Quartals 2023 weitere aussagekräftige Informationen zur Strompreisbreme sowie zur zweiten Stufe der Erdgas- und Fernwärmepreise an unsere Kunden weitergeben können.

Alle Details zur Soforthilfe sind unter den FAQs zur Energiekrise abrufbar, Informationen erteilen auch die die Stadtwerke-Mitarbeiter im Kundencenter oder kostenfrei unter 0800 899 1500.

Soforthilfen

Soforthilfen: Stadtwerke setzen Entlastungen für Erdgas und Fernwärme um

Die Bundesregierung wird private Haushalte sowie kleinere und mittlere Gewerbebetriebe von den hohen Energiekosten entlasten. Dazu hat sie für den Monat Dezember 2022 eine Einmalzahlung für Erdgas- und Wärmekunden mit Verbräuchen unter 1,5 Millionen Kilowattstunden vorgesehen. „Die Soforthilfe ist für unsere Erdgas- und Fernwärmekunden eine dringend benötigte Entlastung, die wir sehr begrüßen“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Unser Ziel ist es, die Entlastung im Kundeninteresse möglichst unkompliziert umzusetzen. Hierfür haben wir trotz Kurzfristigkeit unsere Systeme und Prozesse angepasst, so dass unsere Gas- und Wärmekunden nun so schnell wie möglich von der Soforthilfe profitieren können.“

Die Entlastung erfolgt automatisch, Kunden müssen keinen Antrag stellen, um von den Dezember-Soforthilfen zu profitieren. Für Erdgas- und Fernwärmekunden mit bestehendem Abschlagsplan und erteiltem Sepa-Lastschriftsmandat werden im Dezember 2022 keine Abschläge für diese Energiearten eingezogen. Barzahler oder Kunden, die ihren Abschlag regelmäßig überweisen, müssen den Erdgasabschlag im Dezember 2022 nicht zahlen. Bei monatlicher Abrechnung wird der Entlastungsbetrag auf der Rechnung für den Monat Dezember 2022 gutgeschrieben. Wer eine Jahresvorauszahlung vereinbart hat, erhält die Entlastung als Gutschrift auf der nächsten Jahresrechnung.

Der nicht zu zahlende Dezemberabschlag ist der erste Schritt der Soforthilfe, um eine schnelle Entlastung zu erreichen. Mit der Jahresrechnung folgt dann die Konkretisierung des Entlastungsbetrages, hier unterscheidet sich das Procedere bei Erdgas und Fernwärme. Bei Erdgas ergibt sich der tatsächliche Entlastungsbetrag aus einem Zwölftel des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs, multipliziert mit dem im Dezember gültigen Arbeits- und Grundpreis. Bei Fernwärme beträgt der konkrete Entlastungsbetrag 120 Prozent des im September 2022 geleisteten Abschlagsbetrages, sofern der Abschlag ein Zwölftel der geforderten Abschläge im Abrechnungszeitraum entspricht. Anderenfalls wird der monatliche Durchschnitt der Abschläge gebildet.

Alle Details zur Soforthilfe sind unter den FAQs zur Energiekrise abrufbar, Informationen erteilen auch die die Stadtwerke-Mitarbeiter im Kundencenter oder kostenfrei unter 0800 899 1500. Über die Soforthilfen hinaus soll ab Januar 2023 eine Strompreisbremse greifen, außerdem ist voraussichtlich für März 2023 die zweite Stufe der Gas- und Fernwärmepreisbremse geplant. Die Details dieser komplexen Entlastungen werden derzeit noch politisch diskutiert. Sobald die Inhalte rechtsverbindlich feststehen, werden die Vorgaben von den Stadtwerken schnellstmöglich umgesetzt und die Kunden informiert.

Energiemarktentwicklung

Stadtwerke begrüßen staatliche Entlastungen und fordern zügige Beschlussfassung

Die Großhandelspreise für Strom sind in den vergangenen Monaten weiter massiv gestiegen, darüber hinaus wirken sich höhere Netzentgelte auf das Preisniveau aus. Die Kostenentwicklung am Energiemarkt beeinflusst ebenso die Preisänderungsklauseln für den Fernwärmepreis. Aufgrund dieser Entwicklungen sind nun auch die Stadtwerke Dessau gezwungen, zum 1. Januar 2023 die Preise für Strom und Fernwärme anzupassen.

„Uns ist bewusst, dass durch die Preissteigerungen die Belastung für unsere Kunden noch höher wird“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Wir bedauern diese Entwicklung und stehen mit unserem Serviceteam gemeinsam an der Seite unserer Kunden. Neben umfassender Beratung heißt dies für uns auch, die von der Bundesregierung geplanten Energiepreisbremsen unverzüglich umzusetzen, sobald diese rechtskräftig sind.“

Bereits beschlossen ist dabei die Soforthilfe, mit der vom Staat die berechtigten Gas- und Fernwärmekunden weitgehend in Höhe des Dezember-Abschlags entlastet werden sollen. Hierzu werden die Stadtwerke ihre Kunden Ende November 2022 nochmals separat auf ihrer Internetseite informieren. Darüber hinaus soll ab Januar 2023 eine Strompreisbremse greifen, außerdem ist für März 2023 die zweite Stufe der Gas- und Fernwärmepreisbremse geplant. Die Details dieser komplexen Entlastungen werden derzeit noch politisch diskutiert. „Wir hoffen auf eine zügige Entscheidungsfindung und Beschlussfassung, um die Prozesse rechtzeitig anpassen zu können und unsere Kunden zu informieren“, betont Dino Höll. „Auch hier hätten sich die Stadtwerke Dessau sowie die gesamte Energiebranche eine längere Vorlaufzeit zur Umsetzung gewünscht.“

Ungeachtet der politisch noch zu entscheidenden Preisbremsen erhöht sich der reguläre Arbeitspreis für Strom zum 1. Januar 2023 um 17,16 ct/kWh (brutto). Damit ergeben sich beispielsweise im Tarif DessauStromKombi bei einem Jahresverbrauch von 2.000 kWh Mehrkosten von 28,60 Euro (brutto) pro Monat. Die Preisanpassung gilt für die Bestandskundentarife der Stadtwerke, die auch mit neuem Preisniveau noch deutlich unter den Tarifen der Wettbewerber liegen.

Die Fernwärmepreise erhöhen sich aufgrund der Preisänderungsklauseln zum 1. Januar 2023 im Mittel um etwa das Doppelte bis 2,5-fache im Vergleich zum Jahr 2022. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von rund 12.000 kWh ergibt dies eine monatliche Mehrbelastung von rund 130 EUR.

Um Kunden vor zu hohen Nachzahlungen zu schützen, passen die Stadtwerke die Abschläge automatisch mit der Preisanpassung an und informieren in persönlichen Anschreiben über die konkreten Beträge. Für die Abrechnung wird eine Verbrauchsabgrenzung zum Stichtag der Preisanpassung vorgenommen und der Zählerstand auf Basis des bisherigen Verbrauchs ermittelt. Hierfür ist keine separate Ablesung und Übermittlung des Zählerstandes notwendig.

Wer Zahlungsschwierigkeiten bei Abschlägen oder Jahresrechnung hat, sollte umgehend mit dem Stadtwerke-Kundencenter in Kontakt treten. „Grundsätzlich empfehlen wir, vorausschauend zu kalkulieren, um sich vor hohen Nachzahlungen zu schützen.“, erklärt Sirko Wimmer, Leiter des Stadtwerke-Kundenservice. „Je eher wir miteinander ins Gespräch kommen, desto gezielter und zügiger können wir handeln“, erklärt Sirko Wimmer. Bei sozialen Notlagen bedarf es oftmals auch der Abstimmung mit dem Sozial- und Integrationsamt oder dem Jobcenter, sinnvoll kann auch die Hinzuziehung von Schuldnerberatungen sein. Die Stadtwerke unterstützen deshalb auch bei der Kontaktaufnahme mit den betreffenden Behörden und Beratungsstellen oder helfen beispielsweise beim Ausfüllen von Abtretungserklärungen für das Jobcenter.

Weitere Kontakt- und Informationsmöglichkeiten bestehen kostenfrei unter 0800 899 1500,

kundenservice@dvv-dessau.de oder dvv-dessau.de.

Energiemarktentwicklung

Energiepreise: Stadtwerke setzen die bereits beschlossenen Entlastungen rückwirkend zum 1.10.2022 um

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission hat am 10. Oktober 2022 ein zweistufiges Verfahren zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft vorgeschlagen. Die Entlastung soll sich auf die Gas- und Fernwärmepreise beziehen. „Wir begrüßen diese Vorschläge ausdrücklich und hoffen, dass die Bundesregierung den vorgeschlagenen Weg in Gesetze gießt.“ so Dino Höll Geschäftsführer der Stadtwerke Dessau.

Bereits beschlossen hat die Bundesregierung den am 29. September 2022 verkündeten Abwehrschirm zur Entlastung aller Verbraucher und der Wirtschaft. Die Stadtwerke Dessau loben diese Entscheidung, die von der Energiewirtschaft bereits seit langem gefordert wurde. Leider erfolgte die Bekanntgabe sehr spät. „Hier hätten sich die Stadtwerke Dessau und die gesamte Branche mehr Planungssicherheit gewünscht, da bereits im Vorfeld Kundenanschreiben versandt werden mussten“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Dies verursacht bei den Stadtwerken zusätzliche Kosten im sechsstelligen Bereich und führt zu vermeidbaren Irritationen bei den Bürgerinnen und Bürgern, die wir in unseren Kundencentern gern umfassend beraten. Trotz dieser Herausforderungen ist es für die Stadtwerke Dessau selbstverständlich, die Entlastungen rückwirkend zum 1. Oktober 2022 an ihre Kunden weiterzugeben“, bestätigt Dino Höll.

Die zum 1. November 2022 angekündigte Erhöhung des Erdgaspreises wird im Wesentlichen um die weggefallene Gasbeschaffungsumlage und die Umsatzsteuersenkung reduziert und auf den 1. Dezember 2022 verschoben. „Die Verschiebung ist erforderlich, um die Wahrung der gesetzlichen Bekanntmachungsfristen einzuhalten“, betont Daniel Otto, Fachbereichsleiter Vertrieb. „Die neuen Preisblätter werden wir ab Mitte Oktober veröffentlichen“, ergänzt Daniel Otto.

Die Fernwärmepreise sinken für den Rest des Jahres 2022 im Wesentlichen infolge der Umsatzsteuersenkung auf sieben Prozent sowie wegen des Verzichts auf die Gasbeschaffungsumlage. Die Einführung der Gasspeicherumlage wurde durch die Bundesregierung nicht aufgehoben. Daraus resultiert mit dem Gasspeicherumlagepreis ein neuer Vertragsbestandteil in Höhe von 0,1 ct/kWh (brutto). Aufgrund der Preisänderungsklauseln werden die Fernwärmepreise zum 1. Januar 2023 im Mittel bei ca. dem doppelten bis dem 2,5-fachen der jeweiligen Fernwärmepreise des Jahres 2022 liegen. Eine abschließende Preisermittlung erfolgt zum Jahreswechsel, da derzeit noch fernwärmepreisrelevante Indices ausstehen. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von rd. 12.000 kWh würde sich dann eine monatliche Mehrbelastung von ca. 140 EUR ergeben. Zum Jahreswechsel werden die Stadtwerke hierzu nochmals gesondert informieren. „Wir hoffen das die heute angekündigten weiteren Entlastungen der Bürgerinnen und Bürger auch im Bereich der Fernwärme umfassend Niederschlag finden, welche wir bei Rechtskraft berücksichtigen werden“ so Dino Höll.

Die bereits festgelegte Umsatzsteuersenkung gilt auf alle bestehenden Gas- und Fernwärmepreise rückwirkend ab 1.10.2022 und ist bis zum 31.03.2024 befristet.

Derzeit verzeichnen die Stadtwerke in ihren Kundencentern einen hohen Beratungsbedarf, insbesondere zum Thema Abschlagszahlungen. „Nach der persönlichen Beratung erfahren hier die automatisch ermittelten Beträge oftmals eine Anpassung, die sich an den individuellen Rahmenbedingungen orientiert“, berichtet Sirko Wimmer, Leiter Kundenservice. „Wer hier Beratung benötigt, sollte sich deshalb zeitnah im Kundenservice melden. Grundsätzlich empfehlen wir, hier vorausschauend zu kalkulieren, um sich vor hohen Nachzahlungen zu schützen.“

Weitere Kontakt- und Informationsmöglichkeiten bestehen kostenfrei unter 0800 899 1500,

kundenservice@dvv-dessau.de oder dvv-dessau.de.

Energiemarktentwicklung

Stadtwerke bieten Unterstützung für ihre Kunden

Die aktuelle Energiemarktsituation stellt sowohl Versorger als auch deren Kunden vor große Herausforderungen. Auch die Stadtwerke Dessau mussten entsprechende Preisanpassungen bekanntgeben und haben vor diesem Hintergrund ihr Beratungsangebot erweitert. Dabei sollen auch besonders diejenigen Unterstützung erhalten, deren Situation aufgrund ihres geringen finanziellen Spielraums nun noch schwieriger wird.

„Der erste und wichtigste Schritt für die Betroffenen ist, umgehend Beratung und Hilfe in Anspruch zu nehmen“, erläutert Sebastian Sauer, Sozialmanager bei den Stadtwerken. „Sobald festgestellt wird, dass etwa Abschläge oder die Jahresrechnung finanziell nicht mehr zu stemmen sind, sollte deshalb unser Kundenservice informiert werden“, rät der Sozialmanager. „Hier können wir dann gemeinsam die Situation besprechen und individuelle Lösungen abstimmen.“ Ob hierbei beispielsweise besondere Ratenzahlungen vereinbart werden, ein Rechnungsaufschub gewährt oder eine Mahnsperre eingerichtet wird, hängt immer von den individuellen Rahmenbedingungen ab. „Je eher wir miteinander ins Gespräch kommen, desto gezielter und zügiger können wir hierbei handeln“, erklärt Sebastian Sauer. Bei sozialen Notlagen bedarf es oftmals auch der Abstimmung mit dem Sozial- und Integrationsamt oder dem Jobcenter, sinnvoll kann auch die Hinzuziehung von Schuldnerberatungen sein. Die Stadtwerke unterstützen deshalb auch bei der Kontaktaufnahme mit den betreffenden Behörden und Beratungsstellen oder helfen beispielsweise beim Ausfüllen von Abtretungserklärungen für das Jobcenter.

Generell empfiehlt sich auch ein Tarifcheck, zu dem im Idealfall gleich eine aktuelle Verbrauchsabrechnung mitgebracht wird. Die Stadtwerke-Tarife bieten unterschiedliche Optionen, die zu den persönlichen Rahmenbedingungen passen sollten und oftmals auch Ein-sparpotenziale bieten. Anhand der vorliegenden Abrechnung können außerdem die individuellen Energieverbräuche ausgewertet und interpretiert werden. Ist der Verbrauch beispiels-weise stark gestiegen, können hier mögliche Ursachen recherchiert werden. Weitere Energiespartipps helfen dabei, Energie noch bewusster einzusetzen und auch darüber Kosten zu verringern.

Um Kunden vor zu hohen Nachzahlungen zu schützen, passen die Stadtwerke die Abschläge automatisch mit der Preisanpassung an und informieren in persönlichen Anschreiben über die konkreten Beträge. Dabei wird eine Verbrauchsabgrenzung zum Stichtag der Preisanpassung vorgenommen und der Zählerstand auf Basis des bisherigen Verbrauchs ermittelt. Eine separate Ablesung ist nicht erforderlich.

Die Stadtwerke-Mitarbeiter sind in den Kundencentern persönlich, unter 0800 899 1500 oder kundenservice@dvv-dessau.de erreichbar. Weitere Kontaktmöglichkeiten und Informationen, auch zum Energiesparen, sind unter dvv-dessau.de abrufbar.

Aktuelles

Stadtwerke schützen Bestandskunden sowie eigene Wirtschaftlichkeit und erweitern ihr Beratungsangebot – Auswirkungen auf die Preise

Die aktuelle Entwicklung an den Energiemärkten ist derzeit ebenso schwer überschaubar wie vorhersagbar. Die Ressourcenverknappung mit der Folge massiver Preissprünge, Insolvenzen von Energieanbietern oder Notlagen großer Gasimporteure und daraus resultierende Umlagen prägen die Situation und stellen auch die Versorgungsunternehmen vor Ort vor nie dagewesene Herausforderungen.

„In dieser besorgniserregenden Marktsituation kommt es jetzt darauf an, die wirtschaftliche Basis unserer Stadtwerke zu schützen“, stellt Oberbürgermeister Dr. Robert Reck fest, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke ist. „Dabei richten wir den Fokus auf den Schutz unserer treuen Kunden, die sich weiter auf die Versorgung durch ihre Stadtwerke verlassen können“, ergänzt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll. „Deshalb nehmen wir derzeit in die Bestandskundentarife für Strom und Gas keine neuen Kunden auf. Dies ist zum Schutz der Bestandskunden und der Stadtwerke zwingend erforderlich und mindert den Preisanstieg bei den Bestandskunden zumindest teilweise ab“, so Dino Höll.

„Aktuell erhalten viele fremdversorgte Bürgerinnen und Bürger Kündigungen oder Preiserhöhungsschreiben und suchen bei unserem Kundenservice persönlich oder telefonisch Unterstützung“, erläutert Sirko Wimmer, Leiter des Stadtwerke-Kundenservices. „Aufgrund des erhöhten Beratungsbedarfs können sich längeren Wartezeiten ergeben. Hierfür bitten wir um Verständnis.“ Trotz der Schließung der Bestandskundentarife bieten die Stadtwerke als kommunaler Versorger allen regionalen Kunden Neukundentarife an.

„Uns ist bewusst, dass die Situation gerade für Haushalte mit wenig finanziellem Spielraum nicht einfach ist. Wir raten deshalb dazu, bei Bedarf umgehend mit uns in Kontakt zu treten, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können“, so Sirko Wimmer „Hierbei sind wir eng mit unseren Partnern vernetzt, darunter das Sozial- und Integrationsamt der Stadt, das Jobcenter oder die Schuldnerberatungen.“ Die Stadtwerke erweitern ihre Beratungsmöglichkeiten und sind neben dem Kundencenter Zerbster Straße auch in der Albrechtstraße 48 sowie in den Kundenbüros Roßlau und Aken für ihre Kunden erreichbar. Weitere Kontakt- und Informationsmöglichkeiten bestehen kostenfrei unter 0800 899 1500, kundenservice@dvv-dessau.de oder dvv-dessau.de.

Aufgrund der Marktentwicklung sowie der geplanten Gasbeschaffungs- sowie die Gasspeicherumlage erhöht sich für Bestandskunden der Arbeitspreis für Erdgas zum 1. November 2022 um 7,44 ct/kWh (brutto) und damit rund 40 Prozent. Bei einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh ergeben sich monatliche Mehrkosten von 93 Euro. Dennoch bieten die Bestandskundentarife immer noch einen Vorteil von rund 60 Prozent gegenüber den Neukundentarifen. Für Neukunden gelten bereits ab 1. Oktober 2022 separate Konditionen mit einem Arbeitspreis von 33,71 ct/kWh (brutto). Die angegebenen Bruttopreise berücksichtigen bereits den geringeren Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Sobald die angekündigte Mehrwertsteuersenkung über den gesamten Gasverbrauch beschlossen ist, wird diese unverändert an die Kunden weitergeben bei der nächsten Rechnungslegung berücksichtigt.

Beim Strom ändern sich die Konditionen für Bestandskunden bis zum 31.12.2022 nicht, allerdings rechnen die Stadtwerke hier zum 1. Januar 2023 mit einer Erhöhung im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Für Strom-Neukunden gelten bereits ab sofort eigene Konditionen mit einem Arbeitspreis von 47,60 ct/kWh (brutto). Bei der Fernwärme ergänzen die Gasbeschaffungs- sowie die Gasspeicherumlage die bisherigen Preisbestandteile und verursachen deshalb auch hier eine Preisanpassung ab 1. Oktober 2022 um bis zu 50 Prozent, allein aufgrund der gesetzlichen Regelungen. Zum 1. Januar 2023 ist jedoch aufgrund der Preisgleitklausel noch einmal mit etwa verdoppelten Fernwärmepreisen zu rechnen. Aufgrund noch ausstehender Indizes erfolgt die abschließende Preisermittlung erst zum Jahresende.

Die von der Bundesregierung eingeführte Gasbeschaffungs- sowie Gasspeicherumlage dient der Finanzierung mehrerer Maßnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit. Dazu gehören die drastisch beschleunigte Einspeicherung von Erdgas in die Gasspeicher sowie Stützungsmaßnahmen für die großen Gasimport-Unternehmen, denen Gaslieferungen aus Russland weggebrochen sind. Sie müssen diese Gasmengen, die einen Teil des Gasbedarfs in Deutschland decken, jetzt in kürzester Zeit zu extrem hohen Preisen nachbeschaffen. Aufgrund der erdgasbasierten Wärmeerzeugung wirkt sich die Einführung dieser Umlagen auch auf den Fernwärmepreis aus. Die Entwicklung beim Erdgas beeinflusst ebenso die Marktpreisgeschehen beim Strom. Hier gibt die jeweils teuerste bezuschlagte Erzeugungstechnologie den Preis vor, und dies sind aktuell die Erdgaskraftwerke.

Aktuelles

Stadtwerke setzen mit umfassenden Maßnahmen auch im eigenen Unternehmen die Vorgaben der aktuellen Einsparverordnung um

Mit einem umfassenden Maßnahmepaket setzen die Stadtwerke auch im eigenen Unternehmen die Vorgaben der Energieeinsparverordnung um und tragen zum effizienten Ressourceneinsatz bei. „Effizientes Wirtschaften ist für uns ohnehin selbstverständlich, wie zum Beispiel in unserer Kläranlage, die ihren Gesamtenergiebedarf bereits um mehr als 80 Prozent reduzieren konnte, erklärt Fred Kitzing, Geschäftsbereichsleiter Energie. „Nun gehen wir ins Detail und haben für sämtliche DVV-Bereiche und Betriebsstätten geprüft, welche Einsparpotenziale an unseren Arbeits-plätzen bestehen. Unser Ziel ist es, den eigenen Wärmebedarf im Winterhalbjahr um bis zu 20 Prozent zu senken.“

So wird beispielsweise in DVV-Gebäuden die Vorlauftemperatur der Heizungsanlagen abgesenkt, damit Hei-zungswasser nicht heißer bei der Anlage ankommt, als vom Heizkörper benötigt. Darüber hinaus gewährleisten die Heizkörper in sämtlichen Treppenhäusern und Fluren des Unternehmens lediglich die Frostfreiheit. Zudem gehen Boiler und Durchlauferhitzer in Etagenküchen und Sanitärbereichen außer Betrieb und zum Händewaschen wird nur noch kaltes Wasser genutzt. Ein zentraler Aspekt ist ebenso die Reduzierung der vorgegebenen Raumtemperatur auf 19 Grad in Büro- und Aufenthaltsräumen. Um die Vorgabe einzuhalten, werden die Thermostate während der Raumnutzung die Stufe zwei nicht überschreiten und ansonsten ganz herunter gedreht. Zum Einsatz kommen zum Teil auch zeitschaltbare Heizungsventile, etwa bei Lagerarbeitsplätzen oder Werkstätten. Für Servicelager gilt die materialabhängige, konsequente Trennung in Kalt- und Warmbereiche.

Einsparpotenziale gibt es ebenso bei Stromverbrauchern, wie zum Beispiel bei der Flur- und Treppenhausbeleuchtung der Stadtwerke. Grundsätzlich werden Leuchtmittel nur noch dann aktiviert, wenn sie gebraucht werden und schalten sich automatisch wieder ab, zum Beispiel über Dämmerungsschaltungen in Fluren und Sanitärräumen. Auf die Beleuchtung von Werbeanlagen wird komplett verzichtet.

„Bei der Umsetzung der Maßnahmen ist das verantwortungsvolle Handeln jedes Einzelnen gefragt“, betont Fred Kitzing. „Dies gilt im Privaten ebenso wie am Arbeitsplatz. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter bei diesem Prozess, zum Beispiel mit entsprechenden Leitfäden oder regelmäßigen Feedbacks zur Verbrauchsentwicklung. Auch wenn dabei so manche Gewohnheit umgestellt wird, lohnt sich dies unterm Strich für uns alle.“

Aktuelles

Ausbildungsbeginn bei den Stadtwerken Dessau

Am 11. August haben vier neue Auszubildende und zwei duale Studenten bei den Stadtwerken Dessau ihre Lehrverträge erhalten. Ausgebildet werden die Berufsbilder „Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement“, „Mechatroniker/-in“, „Elektroniker/-in für Betriebstechnik“ sowie „Fachkraft für Abwassertechnik“ und erstmalig die dualen Studiengänge „Bachelor of Engineering – Energietechnik“ sowie „Bachelor of Arts – Betriebswirtschaftslehre“.

Damit absolvieren derzeit 13 Auszubildende und 3 duale Studierende ihre Berufsausbildung bei den Stadtwerken Dessau. Seit Bestehen der Stadtwerke wurden bereits rund 300 junge Menschen in mehr als zehn unterschiedlichen Lehrberufen ausgebildet. „Wer bei uns einen Ausbildungsplatz hat, engagiert sich in einem erfolgreichen Unternehmen, das für Zuverlässigkeit und regionale Wertschöpfung ebenso steht, wie für Standortverbundenheit und Zukunftsorientierung“, so Personalchefin Marianne Schuster. „Für Azubis mit sehr guten Leistungen sind Übernahmechancen gegeben und danach gibt es entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten. Es lohnt sich also, die berufliche Zukunft bei den Stadtwerken zu planen“, betont Marianne Schuster.

Während das neue Ausbildungsjahr gerade beginnt, läuft schon jetzt der Bewerbungszeitraum für den Ausbildungsstart 2023. Ab sofort werden Bewerbungen für die Berufsbilder „Berufskraftfahrer/in“, „Elektroniker/in für Betriebstechnik“, „Industriekaufmann/-frau“ und „Mechatroniker/in“ entgegengenommen. Darüber hinaus haben junge Leute die Chance, beim dualen Studium, als Trainee oder im Rahmen eines studentischen Praktikums ihre wissenschaftliche Ausbildung mit der Berufspraxis im Unternehmen zu kombinieren. Für 2023 bieten die Stadt-werke duale Studienplätze in den Fachrichtungen „Bachelor of Engineering – Siedlungswas-serwirtschaft“, „Bachelor of Engineering – Energietechnik“ sowie „Bachelor of Arts – Betriebs-wirtschaftslehre“ an. Wer Interesse an einem der genannten Ausbildungsberufe oder Studiengänge hat, kann seine Bewerbung an jobs@dvv-dessau.de senden.

Weitere Informationen erteilt das Personalmanagement der Stadtwerke unter 0340 / 899 10 32 oder per Mail jobs@dvv-dessau.de sowie dvv-dessau.de/karriere. Die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch besteht auch zur Lehrstellenoffensive, die am 3. September 2022 von 10.00 -14.00 Uhr im Anhaltischen Berufsschulzentrum „Hugo Junkers“ stattfindet.

Personen auf dem Bild von links nach rechts: Geschäftsfrüher Dino Höll, Maximilian Scheinast, Leonard Müller, Michelle Niklowitz, Marvin Heinze, Lukas Donath, Julia Heckel Referentin People and Organizational Development

Aktuelles

Stadtwerke wollen Kunden unterstützen – Preisanpassung zum 01.09.2022

Am 23.06.2022hat Bundeswirtschaftsminister Habeck die Alarmstufe und damit die zweite Stufe zum Notfallplan Gas ausgerufen. Die Preisentwicklung und Versorgungssicherheit beim Erdgas ist seitdem ein bestimmendes Thema in den Medien.

„Fakt ist: Derzeit ist die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet. Die Stadtwerke Dessau versorgen ihre Privat-, Gewerbe- und Sondervertragskunden wie gewohnt im vertraglich vereinbarten Rahmen“, stellt Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll fest. „Dennoch sind die verfügbaren Ressourcen begrenzt und werden am Markt zu außergewöhnlich hohen Preisen gehandelt. Da auch wir um eine Preisanpassung zum 1. September 2022 nicht umhinkommen, wollen wir unsere Kunden so weit wie irgend möglich in dieser schwierigen Phase unterstützen.“

So werden die Stadtwerke mit der Preisanpassung erstmals automatisch auch die Abschläge erhöhen, um zu hohen Nachzahlungen vorzubeugen. „Wir wollen unsere Kunden damit schützen“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zänger. „Bisher erfolgte eine Anpassung im Zuge der Jahresabrechnung oder auf eigenen Kundenwunsch. Aufgrund dieser besonderen Situation gehen wir nun diesen neuen Weg.“ Dabei wird eine Verbrauchsabgrenzung zum Stichtag der Preisanpassung vorgenommen und der Zählerstand auf Basis des bisherigen Verbrauchs ermittelt. Eine separate Ablesung ist nicht erforderlich.

„Uns ist bewusst, dass die Situation gerade für Haushalte mit wenig finanziellem Spielraum nun noch schwieriger wird und der Beratungsbedarf weiter steigt“, weiß auch Sebastian Sauer, Sozialmanager bei den Stadtwerken. „Wir raten deshalb dazu, bei Bedarf umgehend mit uns in Kontakt zu treten, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Hierbei sind wir eng mit unseren Partnern vernetzt, darunter das Sozial- und Integrationsamt der Stadt, das Jobcenter oder Schuldnerberatungen. Wenn dies gewünscht wird, übernehmen wir im Auftrag unserer Kunden auch die Kontaktaufnahme dorthin.“ Mit der Alarmstufe wird auch das Signal verstärkt, den Verbrauch vorsorglich zu reduzieren. Dabei sind alle Verbraucher aufgerufen, so viel Energie wie möglich einzusparen und Effizienzpotenziale auszuschöpfen. Jede Kilowattstunde, die im Sommer weniger verbraucht wird, trägt dazu bei, dass mehr Gas für den Winter eingespeichert werden kann. Dazu gehören auch alltägliche Dinge, wie zum Beispiel das Senken der Raumtemperatur oder die Dauer des Duschens. Noch mehr und vor allem nachhaltig Energie sparen können Hausbesitzer durch eine energetische Gebäudesanierung, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu erhöhen. Insbesondere im kommenden Winter sollten Haushalte auch noch stärker auf ihr Heizverhalten achten. Als Faustformel gilt: Ein Grad weniger Raumtemperatur senkt den Gasverbrauch um sechs Prozent. Die Überprüfung der Heizungsanlagen und ein hydraulischer Abgleich sollte vor Beginn der Heizperiode selbstverständlich sein.

Zum 1. September 2022 steigt der Arbeitspreis für Erdgas um 5,04 ct/kWh (brutto). So ergeben sich beispielsweise im Tarif DessauErdgasKombi bei einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh monatliche Mehrkosten von rund 63,06 Euro (brutto). Die ab 1. September 2022 gültigen Preisblätter sind unter dvv-dessau.de abrufbar, die Kunden werden rechtzeitig schriftlich informiert.

Hintergrund der Preisentwicklung sind massive Preissteigerungen an den Energiemärkten. Während sich die Beschaffungskosten bereits vor dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine auf einem hohen Niveau bewegten, haben sich seit Kriegsausbruch die Unsicherheiten an den Märkten noch einmal massiv verstärkt. Darüber hinaus hat die Ressourcenverknappung durch zurückgefahrene Gaslieferungen Russlands die Beschaffungskosten weiter nach oben getrieben. Hinzu kommen weitere, preis-treibende Faktoren wie zu niedrige Speicherstände, die CO2-Abgabe für fossile Brennstoffe und die Verknappung von Erzeugungskapazitäten durch die geplante Stilllegung von Kernkraftwerken.

Informationen zur aktuellen Preisentwicklung und Produktpalette vermitteln die Stadtwerke-Mitarbeiter im Kundencenter persönlich oder kostenfrei unter 0800 899 1500. Weitere Informationen, auch zum Energiesparen, sind unter dvv-dessau.de abrufbar.

Aktuelles

Ehrung der „Vereinshelden“ am 09.07.2022

„Vereinsheld gesucht!“ hieß es bis 08.07.2022 auf der Stadtwerke-Homepage www.dvv-dessau.de. Mehr als 20 Dessau-Roßlauer Vereine sind dem Aufruf gefolgt und haben sich dem Publikumsvoting gestellt. Während der großen Abschlussveranstaltung am 09.07.2022 auf dem Lily-Herking-Platz erhielten die Vereinshelden im Rahmen eines bunten Bühnenprogramms ihre verdiente Würdigung, die zugehörigen Vereine konnten sich über attraktive Preisgelder freuen.

So vermittelte die Aktion auch in diesem Jahr einen Eindruck von der Vielfalt des Vereinslebens in unserer Stadt. Mit ihren ganz unterschiedlichen Ausrichtungen bieten unsere Vereine den Raum für kreative Entfaltung, in ihnen entsteht Teamgeist und sie bringen Vorbilder her-vor – eben die oftmals stillen Vereinshelden, ohne die vieles gar nicht machbar wäre und die deshalb auch im Mittelpunkt unserer Aktion standen. Wir danken allen Vereinen ganz herzlich für die Teilnahme und natürlich auch allen, die ihre Stimme abgegeben haben!

Die fünf Vereine mit den meisten Stimmen konnten sich über Preisgelder von 300 bis 1.000,00 Euro freuen, außerdem vergab eine Jury unabhängig von der Platzierung einen Sonderpreis über vier Mal 250 Euro.

Dies sind die Preisträger:

1. Platz – 1.000 Euro
1. Tanzsportclub Dessau 1961 e.V. mit Vereinsheldin Birgit Schulnies
„Seit über 15 Jahren kümmert sich Birgit Schulnies um die Belange der Mitglieder, ist Mitorganisator verschiedener Veranstaltungen und eine wichtige Bezugsperson für die Kinder des Vereins. Für unseren Verein ist sie eine wichtige Stütze. Zusätzlich zu ihrer Funktion hier in Dessau ist sie auch auf Landesebene als Lehrwart tätig … Der Verein ist für sie ein wichtiger Teil ihres Lebens und wir sind sehr dankbar und stolz einen so tollen Menschen in unserem Verein zu haben.“
Preisgeldverwendung: für eine neue Vereinssoftware

2. Platz 750 Euro
Waldkindergarten Dessau e.V. mit Vereinsheldin Gabriela Schönherr
„Gabriela Schönherr ist ein kreatives, naturverbundenes Multitalent. Sie hat unsere Website und unzählige Einladungen für unsere öffentlichen Waldspaziergänge gestaltet. Im Vorstand hat Gabriela mehrere Jahre richtungsweisend aktiv mitgearbeitet, zahlreiche Vereinsaktivitäten wie den Wiesen-Wunder-Tag ideenreich organisiert … Sie gestaltet diese Nachmittage mit naturpädagogischen Angeboten für Kinder von 7-15 Jahren. Es gelingt ihr, für diese Kin-der wertvolle Erlebnisse zu schaffen, die für ihre Entwicklung und ihr Umweltbewusstsein wichtig sind.“
Preisgeldverwendung: um die Voraussetzungen für ein Zusammenleben von behinderten und nicht behinderten Kindern im Waldkindergarten zu schaffen

3. Platz 550 Euro
PSV 90 Dessau Black Wolves mit Vereinsheld Patrick Schur
Patrick Schur ist Übungsleiter im Verein, verantwortlich für die u7-u11 und selbst auch noch Spieler für die zweite Mannschaft. Er leistet mit seinem Engagement seit vielen Jahren eine wichtige Unterstützung für die Nachwuchsarbeit und hat maßgebenden Anteil an unseren Erfolgen in diesem Altersbereich. Er versteht es, unsere Teams zu begeistern und dabei „ganz nebenbei“ das Bewusstsein für Fairplay und Mannschaftsgeist aufzubauen und weiterzuentwickeln.
Preisgeldverwendung: für die Jugendgruppe

4. Platz 400 Euro
Black White Cheerfamily – SV Dessau 05 mit Vereinsheldin Andrea Hausdörfer
„Unser Vereinsheld ist Andrea Hausdörfer. Andrea ist seit 1999 das Oberhaupt der Cheer-family und gleichzeitig trainiert Sie eines der vier Cheerteams. Sie engagiert sich auch auf Landesebene für den Cheerleadingsport. Sie ist Mitglied im Vorstand des CCVD und Grün-dungsmitglied im Förderverein „Black White Cheerfamily Dessau“. Ziel der Cheerfamily ist es unseren Sport bekannter zu machen und zu zeigen, wie abwechslungsreich und vielfältig das Cheerleading sein kann.“
Preisgeldverwendung: für neue Trainingsmatten

5. Platz 300 Euro
Biker zeigen Herz für Kinder – mit Vereinsheld Ingo Ondrey
„Unser Verein hat sich 2016 mit dem Ziel gegründet, Kindern zu helfen und hierfür möglichst Unterstützer zu gewinnen. Dies tun wir mit konkreten Projekten, für die wir Spenden sammeln und hierfür die unterschiedlichsten Aktionen ins Leben rufen. Ingo Ondrey gehört zu den Vereinsgründern und ist von Anfang an unser „kreativer Kopf“ – mit immer neuen Ideen für unsere Projekte. Er ist unser Aktivster, überzeugt, motiviert, begeistert uns und alle, denen unsere Kinder am Herzen liegen.“
Preisgeldverwendung: für die Sanierung des Spielplatzes der Grundschule Roßlau

Den Sonderpreis von je 250,00 Euro erhielten:
RV-Dessau e.V. mit Vereinsheld Stefan Wagner
„Stefan Wagner ist der Vorsitzende der Reisevereinigung Dessau des Brieftaubensportes. Er veranstaltet Tage zum Kennenlernen des Hobbys, ist in Funk und Fernsehen aktiv und ein wahres Organisationstalent. Auf den Social Media Kanälen ist er auch sehr aktiv und berichtet über die Reisesaison mit großer Freude und Engagement. Die Sportfreunde und auch Gäste der Veranstaltungen sind immer begeistert, was er mit seinen noch jungen 33 Jahren auf die Beine stellt. Zu allem kommt noch die Vorstandsarbeit des Regionalverbandes 503 Halle dazu.“
Preisgeldverwendung: Aufbau eines Netzwerks für „gestrandete“ Brieftauben und Errichtung einer Auffangstation

Männerchor Roßlau e.V. mit Vereinsheld Carl Meister
„Carl Meister ist seit dem 1.2.1966 Mitglied im Chor, also seit 56 Jahren. Geboren wurde er 1937. Er arbeitet eng mit dem künstlerischen Leiter, Willi Dreibrodt, bei der Liedauswahl und der Einstudierung zusammen. Dabei übernimmt er die volle Probentätigkeit sowohl der Bässe als auch des gesamten Chores. Seine weitere Tätigkeit ist die Leitung des Terzetts des Chores. Es ein wichtiger Teil bei der Ausgestaltung von Veranstaltungen und Auftritten. Für alles Neue ist er stets aufgeschlossen. Er hat im Chor ein hohes Ansehen und wird von allen Sängern geschätzt.“
Preisgeldverwendung: weitere Entwicklung des Chores

K.I.E.Z. e.V. mit Vereinsheld Robert Ralph
„Robert ist seit 2019 nicht nur Vereinsmitglied, sondern auch ein wichtiger Teil des Vorstandes unseres Vereines. Er ist stark mit der Region verwurzelt und seit klein auf ein Teil vom K.I.E.Z. e.V. Im Verein ist er sowohl Ansprechpartner, Hausmeister, Gärtner als auch Leiter des monatlichen Kiez-Quiz. Auch kümmert er sich um technische Ausstattung/ wichtige Sanierungsprojekte wie zum Beispiel dem Kiez Kino… Grundsätzlich kann man sagen, Robert ist unser Ansprechpartner für alles! Er hält den Verein zusammen und hilft, wo immer er kann.“
Preisgeldverwendung: für unser Vereinsprojekt „Gewächshaus“ und die Kulturarbeit

SV Dessau 05 e.V. – Fußball – mit Vereinsheld Werner Stittrich
„Als der SV Dessau 05 den FC Schalke 04 im Oktober 1938 im heimischen Stadion am Schillerpark mit 4:1 bezwang, war Werner Stittrich bereits unter den Zuschauern. Seit eben jenem Jahr ist Werner ein Vereinsmitglied… Bis heute ist er seinem Verein treu geblieben. Noch immer besucht Werner Stittrich die Spiele im Schillerpark und ist dabei stets auf Ball-höhe. Sein Vater gehörte einst zu den Gründungsmitgliedern des SV Dessau 05. Werner Stittrich gehört zu unseren Vereinshelden.“
Preisgeldverwendung: für die Nachwuchsförderung der Abteilungen