Unsere Energiespartipps

Dabei – um Ihre Energiekosten zu senken!

In unserem Kundenzentrum Zerbster Straße werden wir oft gefragt: „Wieviel ist eigentlich 1 kWh und was kann ich dabei machen?“ 

Die Kilowattstunde (kWh) ist eine Maßeinheit für Energie. 1 kWh ist die Energie, die ein Gerät mit einer Leistung von einem 1000 Watt in einer Stunde verbraucht.

Das können Sie mit 1 Kilowattstunde machen:

  • 15 Stunden lang fernsehen
  • mit einem Eierkocher (350 W) 80 Eier kochen
  • 10 Stunden am PC arbeiten
  • auf dem Elektroherd ein Mittagessen für 4 Personen kochen
  • eine Maschine Wäsche waschen
  • 15 Hemden bügeln
  • mit einem Elektrorasierer 2.500 Männern die Bartstoppeln entfernen
  • mit einer elektrischen Bürste 7 Jahre dreimal täglich die Zähne putzen
  • 133 Scheiben Brot toasten
  • 100 Stunden Radio hören

Hier erhalten Sie ein paar Tipps, wertvolle Energie einzusparen:

  • Energiesparlampen verwenden! Eine 10-Watt LED- oder 15-Watt Energiesparlampe erzeugt genauso viel Licht wie eine Glühlampe von 75 Watt, d. h. eine LED- bzw. Energiesparlampe verbraucht bis zu 88 % weniger Strom als eine herkömmliche Glühlampe.
  • Licht aus beim Raum verlassen! Auch bei kurzen Erledigungen können hohe Kosten entstehen. Helle Räume benötigen weniger Licht und somit weniger Energie. Streichen Sie Ihre Wände mit hellen Farben und statten Sie Ihre Räume mit hellen Möbeln aus, dadurch benötigen Sie weniger Beleuchtung.
  • Sauber gleich hell. Reinigen Sie Ihre Lampen in regelmäßigen Abständen, um die volle Lichtausbeute zu erhalten. Schaffen Sie Lichtinseln, statt den ganzen Raum auszuleuchten, z. B. indem Sie Schreibtisch, Lese- oder Essecke mit kleineren, gezielt einsetzbaren Leuchten ausstatten.
  • In Treppenhäusern, Fluren und anderen häufig frequentierten Durchgangsräumen verhindern Bewegungssensoren oder Zeitschalter eine kostspielige Dauerbeleuchtung.
  • Automatisch Stand-by abschalten! In Haushalten hängen oft mehrere elektronische Geräte zusammen an einer Steckdose, wie etwa Computer mit Monitor, Scanner, Drucker, Lautsprecherboxen oder auch Fernseher und Festplatten-Rekorder oder Hi-Fi-Anlagen. Dort kann der Einsatz von automatischen, so genannten Master-Slave- Steckdosenleisten sehr sinnvoll sein. Schaltet man das Hauptgerät (den Master) aus, z. B. den Computer, trennt die Steckdosenleiste alle anderen angeschlossenen Geräte (die Slaves) vollständig vom Stromnetz.
  • Mit Deckeln kochen! Zugedeckt geht es beim Kochen mit Topf und Pfanne deutlich schneller und mit weniger Energie – bis zu 30 % weniger Strom benötigt ein Elektroherd dann, im Schnellkochtopf sogar bis zu 50 %. Töpfe und Pfannen sollten zudem nicht kleiner sein als die Herdplatten, sonst geht Energie ungenutzt verloren.
  • Ohne Vorheizen backen, mit Restwärme kochen! Die wenigsten Gerichte müssen in den bereits vorgewärmten Backofen, planen Sie nur etwas mehr Zeit ein. Der Backofen und auch Elektroherdplatten können oft schon einige Minuten vor dem Ende der Garzeit abgestellt werden, da die Restwärme zum Fertiggaren oder –backen ausreicht.
  • Kochen mit Induktion. Damit lässt sich Zeit und Energie sparen! Die Mehrkosten in der Anschaffung rechnen sich über die Laufzeit. Wenig Wasser verwenden! Gemüse und Kartoffeln mit möglichst wenig Flüssigkeit garen. Das spart Energie und Wasser.
  • Nur Kaltes ins Kalte! Stellen Sie keine warmen Speisen in Kühl- oder Gefriergeräte! So verhindern Sie unnötige Erwärmung im Geräteinneren und sparen Strom.
  • Duschen statt Vollbad! Ein Vollbad (140-180l) verbraucht dreimal so viel Energie und bis zu 70 % mehr Wasser als eine fünfminütige Dusche.
  • Kaufen Sie einen Sparduschkopf! Durch den Einsatz eines Sparduschkopfes reduzieren Sie die Menge an Wasser und die für die Erwärmung des Wassers benötigte Energie um bis zu 50 %. Das gleiche gilt übrigens auch für Strahlregler für Ihre Wasserhähne.
  • Einfach mal abdrehen! Beim Einseifen oder Zähneputzen muss das Wasser nicht fließen, der Wasserhahn kann geschlossen werden.
  • Gießen Sie Ihre Pflanzen doch einfach mal mit Regen- statt Trinkwasser.

Richtig Heizen und Lüften: Dabei – um Ihr Wohlbefinden zu steigern!

Wir verbringen meist viel Zeit in Innenräumen. Ein ideales Raumklima ist für das Wohlbefinden wichtig. Besonders während der Heizperiode ist das richtige Heizen und Lüften Grundvoraussetzung für Gesundheit und Frische in Ihrem Zuhause oder am Arbeitsplatz.

  • Wohnung nicht unnötig überheizen! Die ideale Raumtemperatur beträgt für Wohn- und Arbeitsräume 18 bis 21 °C. Pro Grad Celsius steigt der Energieverbrauch um 6 %. Ein automatisches Thermostatventil hilft Ihnen, die richtige Temperatur einzustellen.
  • Wärmestau vermeiden! Möbel, Verkleidungen oder Gardinen vor den Heizkörpern schlucken bis zu 40 % mehr Heizenergie. Zirkuliert die aufgewärmte Luft frei in einer 50-qm-Wohnung, bringt das ein Plus in der Haushaltskasse von ca. 255 € im Jahr.
  • Kurz und gründlich lüften! Auch im Winter sollten zum Lüften die Fenster nicht nur gekippt, sondern ganz geöffnet werden. Ca. 5 Minuten Durchzug sind ausreichend.
  • Türen zu! Türen von beheizten Räumen geschlossen halten, damit keine Wärme verloren geht. Auch Türen zu weniger beheizten Räumen nicht offen stehen lassen.
  • Rollläden schließen! Schließen Sie nach Einbruch der Dunkelheit Ihre Rollläden und Vorhänge. So verhindern Sie, dass Wärme durch die Fenster entweicht.
  • Regelmäßig Kunststoffdichtungen in Fenstern und Türen erneuern! Diese werden im Laufe der Jahre porös und damit undicht. Zugluft unter der Wohnungstür lässt sich z. B. durch eine Dichtungsbürste, die an der Unterkante der Tür angeschraubt wird, wirkungsvoll verhindern.
  • Schalten Sie bei Abwesenheit die Heizung nie ganz aus! Eine abgesenkte, gleichbleibende Temperatur ist kostensparender als neues Aufheizen. Eine Drosselung um 4 °C ist die beste Vorgehensweise.
  • Luftfeuchtigkeit – die richtige Höhe entscheidet. Feuchte Luft wird wärmer empfunden und reduziert das Aufwirbeln lästiger Staubpartikel. Pflanzen und Luftbefeuchter heben das Wohlgefühl.

Lassen Sie sich persönlich von unseren Profi's beraten.