DessauWasser

Eine saubere Sache

Jederzeit verfügbares, sauberes Wasser ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Rund 81.000 Bürger, die Industrie und das Gewerbe der Stadt Dessau-Roßlau verlassen sich täglich auf unser frisches und qualitativ hochwertiges Trinkwasser. Zusätzlich kümmern wir uns um die umweltgerechte Entsorgung des Abwassers.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Sehr gute Wasserqualität
  • Gehört zu den meistüberwachten Lebensmitteln überhaupt
  • Bedenkenlos zu genießen

Wissenswertes rund um das Lebenselixier

Der Weltwassertag erinnert alljährlich an die große Bedeutung des Wassers. Er ist ein Ergebnis der Weltkonferenz „Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen jährlich am 22. März begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Leitthema "Wert des Wassers".

Mehr Informationen:

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Unser Trinkwasser - hochwertig, nachhaltig, preiswert

Die Verbraucher sind mit ihrer Trinkwasserqualität sehr zufrieden und bewerten das Wasser aus dem Hahn mit sehr gut. Das belegen die 2020er-Ergebnisse der vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) unterstützten Langzeitstudie "Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland" (TWIS) einmal mehr. Die Bedeutung und der Wert von qualitativ hochwertigem Leitungswasser äußerte sich insbesondere in den Monaten von März bis Juni 2020, in der Anfangsphase der Pandemie. Sie lagen in diesen Monaten auf dem bislang höchsten Niveau im Vergleich der Untersuchungszeitreihe seit 2007. Doch die Auswirkungen des Klimawandels, die Belastung des Grundwassers mit Nitrat und anderen Stoffen dringen immer stärker ins öffentliche Bewusstsein. Und sie bereiten den Deutschen zunehmend Sorge.

Mehr als 90 Prozent der Befragten geben an, Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken, zwei Drittel tun das ein- bis mehrmals täglich. Dabei bewerten sie die Qualität des Trinkwassers als "sehr gut" bis "gut" (85 Prozent). Drei von vier Befragten vergeben die Noten "sehr gut" oder "gut" für Service und Servicequalität der Wasserversorger. Ganz ähnlich beurteilen die Verbraucher das Preis-/Leistungsverhältnis der Wasserver- und Abwasserentsorger: 87,5 Prozent der Befragten sind mit dem Preis-/Leistungsverhältnis ihres Wasserver-, 72,5 Prozent mit dem Preis-/Leistungsverhältnis ihres Abwasserentsorger zufrieden.

"Wer also bei Durst lieber auf den Wasserhahn statt Plastik-Mineralwasserflaschen setzt, liegt voll im Trend und handelt nachhaltig: Herstellung, Transport und Entsorgung von Kunststoff sind mit Treibhausgasen und Abfallmengen verbunden. Ein Umstieg auf Leitungswasser reduziert dies wesentlich."

So kann man den empfohlenen Trinkwasserbedarf eines Erwachsenen von rund 2,5 Litern am Tag mit frischem Leitungswasser rund 43 Tage länger decken als mit Mineralwasser aus dem Supermarkt (bei einem Literpreis von 12 Cent für Mineralwasser und 0,28 Cent für Trinkwasser) - und das ganz ohne Kistenschleppen!

Trinkwasser - Klimaschutz im Handumdrehen

Wie oft trinken Sie Leitungswasser?

Die Stadtwerke sorgen jederzeit für frisches Trinkwasser in hervorragender Qualität. Rund 3,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser liefern wir im Jahr an Privathaushalte und Gewerbe in Dessau-Roßlau. Die Wasserversorgung in Dessau-Roßlau wird zu 70 Prozent über drei eigene Wasserwerke (Ost, Quellendorf, Roßlau) mit einer max. Kapazität von 11.000 m³/Tag sowie zu 30 Prozent über den Fernwasserbezug über die Fernwasserversorgung Elbaue Ostharz GmbH gewährleistet. Darüber hinaus betreiben die Stadtwerke Dessau in Dessau, Roßlau und Quellendorf insgesamt neun Trinkwasserspeicher mit einem Gesamtvolumen von 36.000 m³. Die Behälter dienen der kurzfristigen Zwischenspeicherung des aufbereiteten Trinkwassers, das bei Verbrauchsspitzen in den Morgen- und Abendstunden ins Netz gepumpt wird.

... sind der Tagesbedarf an Trinkwasser pro Mensch. Mit 36 Prozent (rund 46 Litern) entfällt der größte Anteil des täglichen Wassergebrauchs auf Baden, Duschen und Körperpflege. An zweiter Stelle folgt mit 27 Prozent, entsprechend rund 34 Litern, die Toilettenspülung. An dritter Stelle und mit einigem Abstand steht Wäschewaschen (zwölf Prozent/ rund 15 Liter), jeweils sechs Prozent (rund acht Liter) täglich entfallen aufs Geschirrspülen sowie die Raumreinigung, Auto- und Gartenpflege. Der Wassergebrauch für Essen und Trinken bildet mit vier Prozent bzw. rund fünf Litern den kleinsten Posten. Darüber hinaus ist im täglichen Wassergebrauch ein Kleingewerbeanteil von neun Prozent (rund elf Liter) enthalten.

Wie lange muss man für den täglichen Bedarf an Trinkwasser arbeiten?

Fließt das Wasser in den Abfluss, kommt es über ein Kanalsystem irgendwann in der zentralen Kläranlage in Dessau-Ziebigk an. Hier werden pro Jahr mehr als fünf Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt, bevor es wieder in den natürlichen Kreislauf gelangt. Als nachhaltig engagiertes Unternehmen geschieht dieser energieintensive Prozess besonders effizient und umweltfreundlich.

Zum Beispiel erzeugen wir rund 80 Prozent des benötigten Stroms ohne zusätzliche CO2-Emissionen auf der Anlage selbst. Möglich wird dies durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW), das gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. In den vergangenen zwei Jahren wurde die Anlage einschließlich der Klärgasaufbereitung grundhaft erneuert.

Noch vor zehn Jahren benötigte die Anlage jährlich ca. 3,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) elektrische Energie. Heute liegt der Strombedarf bei nur noch rund 2,5 Millionen kWh, wovon 2 Millionen kWh mit dem neuen BHKW selbst erzeugt werden. So muss nur noch ein kleiner Rest von 0,5 Millionen kWh aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Damit konnten auch die CO2-Emissionen von jährlich 940 Tonnen auf unter 200 Tonnen deutlich reduziert werden - ein wichtiger Beitrag für den lokalen Klimaschutz! So unterstützen wir auch mit diesem Projekt die Zertifizierung unserer Stadt im Rahmen des European Energy Awards als Europäische Energie- und Klimaschutzkommune.

Der Weg zur "Klimafreundlichen Kläranlage" begann mit der Erarbeitung eines Klimaschutz-Teilkonzepts im Jahr 2012. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit förderte dieses Konzept, das bis heute konsequent realisiert wird. Eine erste Großmaßnahme war mit einem Einsparziel von 400.000 kWh die Modernisierung der biologischen Reinigungsstufe. Weiterhin konnte der bisherige Erdgasverbrauch bei der Eigenerzeugung von Strom und Wärme durch Intensivierung der Faulgasgewinnung nahezu vollständig durch Faulgas ersetzt werden. Der CO2- Ausstoß sinkt somit um 100 Tonnen pro Jahr. Zudem wurde die Gasausbeute durch Zugabe energiereicher Reststoffe aus Abwasserbehandlungsanlagen der lebensmittelverarbeitenden Industrie aus der Region deutlich verbessert.

Weitere Effizienzpotenziale stellt die LED-Außenbeleuchtung dar. Mit Förderung des Bundesumweltministeriums konnten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative 81 Lichtpunkte auf energiesparende Beleuchtungstechnik umgerüstet werden. Das spart jährlich weitere 17 Tonnen CO2 ein.

Spartipps

Sie möchten Ihren Wasserverbrauch senken? Mit ein paar einfachen Wasserspartipps lassen sich viele Liter des kostbaren Rohstoffs einsparen.

  • Achten Sie beim Kauf von Haushaltsgeräten Wasserverbrauch.
  • Reparieren Sie tropfende Wasserhähne.
  • Waschen Sie Gemüse oder Salat nicht unter fließendem Wasser, sondern füllen Sie zu diesem Zweck Wasser in eine Schüssel oder ins Waschbecken. Das leicht verschmutzte Wasser kann anschließend zum Blumengießen verwendet werden.
  • Installieren Sie am Wasserhahn einen Durchflussbegrenzer.
  • Duschen Sie anstatt zu baden. Sie können bis zu 30 % Wasser sparen, wenn Sie das Wasser während des Einseifens abstellen.
  • Installieren Sie einen Sparduschkopf.
  • Verwenden Sie einen Thermostatmischer.
  • Stellen Sie das Wasser beim Zähneputzen oder beim Rasieren ab.
  • Reparieren Sie einen undichten Spülkasten.
  • Bauen Sie einen Spülkasten mit Spül- und Stopptaste ein (Spar-Spülkasten).
  • Gießen Sie nur morgens oder abends, damit das Wasser nicht direkt wieder verdunstet.
  • Nutzen Sie Regenwasser für die Bewässerung ihres Gartens.
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