DessauWasser

Eine saubere Sache

Jederzeit verfügbares, sauberes Wasser ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Rund 81.000 Bürger, die Industrie und das Gewerbe der Stadt Dessau-Roßlau verlassen sich täglich auf unser frisches und qualitativ hochwertiges Trinkwasser. Zusätzlich kümmern wir uns um die umweltgerechte Entsorgung des Abwassers.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Sehr gute Wasserqualität
  • Gehört zu den meistüberwachten Lebensmitteln überhaupt
  • Bedenkenlos zu genießen

Wissenswertes rund um das Lebenselixier

Der Internationale Tag des Wassers wurde 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der UN-Generalversammlung jedes Jahr am 22. März begangen. Dabei stehen der Schutz der Wasservorkommen und deren nachhaltige Nutzung im Mittelpunkt. Im diesem Jahr lautet das Motto „Wasser und Klimaschutz“. Auch wir nehmen den Tag zum Anlass und rücken unser Lebenselexier ins Bewusstsein.

Rund 83 Prozent der Deutschen trinken regelmäßig oder gelegentlich Leitungswasser, das ergab eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Wer also bei Durst lieber auf den Wasserhahn statt Plastik-Mineralwasserflaschen setzt, liegt voll im Trend und hilft unserer Umwelt: Herstellung, Transport und Entsorgung von Kunststoff ist mit Treibhausgasen und Abfallmengen verbunden. Ein Umstieg auf Leitungswasser reduziert dies wesentlich. Unser Trinkwasser gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln, kann lebenslang ohne Bedenken getrunken werden und ist preiswert.

Zum Vergleich: Während ein Liter Mineralwasser im Supermarkt rund 12 Cent kostet, beläuft sich der Preis für dieselbe Menge frisches Leitungswasser auf lediglich rund 0,28 Cent. Im Vergleich zum Supermarktpreis ergibt  dies für Leitungswasser rund 40 Ein-Liter-Flaschen mehr! Oder anders formuliert: So kann man den empfohlenen Trinkwasserbedarf eines Erwachsenen von rund 2,5 Liter am Tag mit frischem Leitungswasser rund 43 Tage länger decken, als mit Mineralwasser aus dem Supermarkt – und das ganz ohne Kistenschleppen!

Die Stadtwerke sorgen jederzeit für frisches Trinkwasser in hervorragender Qualität. Rund 3,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser liefern wir im Jahr an Privathaushalte und Gewerbe in Dessau-Roßlau. Die Wasserversorgung in Dessau-Roßlau wird zu 70 Prozent über drei eigene Wasserwerke (Ost, Quellendorf, Roßlau) mit einer max. Kapazität von 11.000 m³/Tag sowie zu 30 Prozent über den Fernwasserbezug über die Fernwasserversorgung Elbaue Ostharz GmbH gewährleistet. Darüber hinaus betreiben die Stadtwerke Dessau in Dessau, Roßlau und Quellendorf insgesamt neun Trinkwasserspeicher mit einem Gesamtvolumen von 36.000 m³. Die Behälter dienen der kurzfristigen Zwischenspeicherung des aufbereiteten Trinkwassers, das bei Verbrauchsspitzen in den Morgen- und Abendstunden ins Netz gepumpt wird.

verbrauchten die Deutschen 2018 im Durchschnitt pro Kopf und Tag. Wichtigster Grund: Die außergewöhnlich trockene Witterung. Der durchschnittliche Wassergebrauch pro Kopf und Tag, der in der Bundesrepublik in den vergangenen zehn Jahren recht stabil bei 123 Litern lag, ist 2018 auf 127 Liter gestiegen. Wichtigster Grund für diesen Anstieg war die außergewöhnlich trockene Witterung.

Mit 36 Prozent (rund 46 Litern) entfällt der größte Anteil des täglichen Wassergebrauchs auf Baden, Duschen und Körperpflege. An zweiter Stelle folgt mit 27 Prozent, entsprechend rund 34 Litern, die Toilettenspülung. An dritter Stelle und mit einigem Abstand steht Wäschewaschen (zwölf Prozent/ rund 15 Liter), jeweils sechs Prozent (rund acht Liter) täglich entfallen aufs Geschirrspülen sowie die Raumreinigung, Auto- und Gartenpflege. Der Wassergebrauch für Essen und Trinken bildet mit vier Prozent bzw. rund fünf Litern den kleinsten Posten. Darüber hinaus ist im täglichen Wassergebrauch ein Kleingewerbeanteil von neun Prozent (rund elf Liter) enthalten.

Ebenso wichtig wie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist die Aufbereitung des entstehenden Abwassers. Die zentrale Kläranlage in Dessau-Ziebigk reinigte im vergangenen Jahr rund 5,5 Millionen Kubikmeter Abwasser. Als nachhaltig engagiertes Unternehmen realisieren wir den energieintensiven Klärprozess besonders effizient und umweltfreundlich. 

Effizient und weniger Treibhausgase

Die Stadtwerke investierten hierfür unter anderem in die Erneuerung der Mess- und Steuerungstechnik sowie in das Belüftungssystem der sogenannten biologischen Reinigungsstufe und der Gebläse. Hier werden in den Belebungsbecken durch Mikroorganismen organische Kohlenstoff- sowie Stickstoff- und Phosphatverbindungen abgebaut. Die biologische Reinigungsstufe ist der energieintensivste Teil der Kläranlage und benötigt mehr als die Hälfte des gesamten Strombedarfes. Die Modernisierung reduziert den Energieeinsatz erheblich und macht damit die Abwasserreinigung insgesamt wesentlich effizienter.

So werden rund 70 Prozent des benötigten Stroms im eigenen Blockheizkraftwerk auf der Anlage selbst erzeugt. Das senkt die Treibhausgas-Emission von einstmals rund 940 Tonnen (2011) auf rund 250 Tonnen jährlich. Außerdem nutzen wir die produzierte Wärme für die Beheizung der Faulbehälter und Arbeitsräume. Der bisherige Erdgasverbrauch von rund 500.000 kWh pro Jahr wird inzwischen nahezu vollständig durch Faulgas ersetzt, damit reduziert sich die CO2-Emission um rund 100 Tonnen pro Jahr. Weitere 17 Tonnen jährlich spart die Umstellung von 81 Lichtpunkten der Außenbeleuchtung auf moderne und energiesparende Beleuchtungstechnik (LED). Die Umstellung wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. 

Spartipps

Sie möchten Ihren Wasserverbrauch senken? Mit ein paar einfachen Wasserspartipps lassen sich viele Liter des kostbaren Rohstoffs einsparen.

  • Achten Sie beim Kauf von Haushaltsgeräten Wasserverbrauch.
  • Reparieren Sie tropfende Wasserhähne.
  • Waschen Sie Gemüse oder Salat nicht unter fließendem Wasser, sondern füllen Sie zu diesem Zweck Wasser in eine Schüssel oder ins Waschbecken. Das leicht verschmutzte Wasser kann anschließend zum Blumengießen verwendet werden.
  • Installieren Sie am Wasserhahn einen Durchflussbegrenzer.
  • Duschen Sie anstatt zu baden. Sie können bis zu 30 % Wasser sparen, wenn Sie das Wasser während des Einseifens abstellen.
  • Installieren Sie einen Sparduschkopf.
  • Verwenden Sie einen Thermostatmischer.
  • Stellen Sie das Wasser beim Zähneputzen oder beim Rasieren ab.
  • Reparieren Sie einen undichten Spülkasten.
  • Bauen Sie einen Spülkasten mit Spül- und Stopptaste ein (Spar-Spülkasten).
  • Gießen Sie nur morgens oder abends, damit das Wasser nicht direkt wieder verdunstet.
  • Nutzen Sie Regenwasser für die Bewässerung ihres Gartens.