Neue Solaranlage der Stadtwerke Dessau in Betrieb

Die Stadtwerke Dessau haben auf zwei Dachflächen der Gropiusallee 1 eine neue Photovoltaik-Anlage errichtet und in Betrieb genommen.

Die Stadtwerke Dessau haben auf zwei Dachflächen der Gropiusallee 1 eine neue Photovoltaik-Anlage errichtet und in Betrieb genommen. 296 Module erzeugen hier eine Strommenge von 90.000 Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht einem jährlichen Strombedarf von etwa 40 Zwei-Personen-Haushalten. Die genutzte Fläche umfasst 770 Quadratmeter. Die eingesparte CO2-Menge beläuft sich auf rund 54 Tonnen pro Jahr.

Im Gebäude hat der Landesbaubetrieb Sachsen-Anhalt mit der Niederlassung Ost seinen Sitz, Gebäudeeigentümerin ist die WBD Industriepark Dessau GmbH, die als städtische Gesellschaft kommunale Gewerbegrundstücke sowie -immobilien verwaltet und vermarktet. Eng in die Umsetzung eingebunden war die Sandner Dachbau GmbH aus Dessau-Roßlau, die ihre umfassenden Erfahrungen bei der Installation solarer Dachflächen eingebracht hat.

"Das Projekt zeigt, wie sich Partner aus Kommune und Mittelstand gemeinsam für Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagieren", so Stadtwerke- und WBD-Geschäftsführer Dino Höll. "Kurze Entscheidungs- und Genehmigungswege und die fachliche Kompetenz vor Ort haben eine zügige Realisierung ermöglicht." So vergingen von der Gerüststellung bis zur Abnahme pro Dachfläche nur rund vier Wochen, in der sowohl vorhandene Sturmschäden repariert und die Solarmodule installiert wurden. Investiert wurden rund 100.000 Euro.

Bis Ende November 2020 wird im Gewerbestandort Roßlau-Ost am Kiefernweg eine weitere Photovoltaik-Anlage durch die Stadtwerke Dessau fertiggestellt. Hier sollen künftig auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern mit 2.272 Modulen rund 790.000 kWh Strom pro Jahr er-zeugt werden. Dies entspricht einem Strombedarf von rund 330 Zwei-Personen-Haushalten im Jahr und spart CO2-Emissionen von rund 470 Tonnen jährlich. Die Investitionssumme beläuft sich hier auf rund 670.000 Euro.

Bereits seit längerer Zeit betreiben die Stadtwerke Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ), des Umspannwerks Dessau-Alten sowie der Werkstatt der Dessauer Verkehrs GmbH (DVG) in der Erich-Köckert-Straße. Die Anlage auf dem TGZ mit 56 Modulen speist rund 9.000 Kilowattstunden Strom ins Netz mit einer Kohlen-dioxid-Einsparung von etwa fünf Tonnen. Die Anlage auf dem Umspannwerk Alten erzeugt rund 18.000 Kilowattstunden Strom bei einer CO2-Einsparung von zirka 10 Tonnen. Auf den zwei Werkstattdächern der DVG erzeugen 665 Module eine Strommenge von rund 145.000 Kilowattstunden im Jahr. Die eingesparte CO2-Menge beläuft sich hier auf rund 83 Tonnen.

Insgesamt werden durch die Photovoltaik-Anlagen der Stadtwerke damit im Jahr künftig rund 1.000 Megawattstunden Solarstrom in das Netz eingespeist und der Kohlendioxid-Ausstoß um mehr als 600 Tonnen reduziert. Bisher hat das Unternehmen rund 1,2 Millionen Euro in die Stromerzeugung mittels Photovoltaik investiert.

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