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Meldung von Energieerzeugungsanlagen

Energieerzeugungsanlagen müssen bis zum 31. Januar 2021 im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldet werden.

Das Marktstammdatenregister gibt erstmals einen Überblick über alle Energieerzeugungsanlagen in Deutschland. Ziel ist es, Informationen über die zunehmend dezentralen Erzeugungsanlagen zu bündeln, um Strom und Gas auch zukünftig effizient transportieren und verkaufen zu können. Das Register dient außerdem dem Bürokratieabbau, da Meldepflichten des Strom- und Gasmarktes damit vereinfacht werden.

Anlagenbetreiber sind verpflichtet, alle Erzeugungsanlagen inklusive Batteriespeicher bis 31. Januar 2021 zu melden. Bereits über 1,1 Millionen Betreiber sind ihrer Pflicht schon nachgekommen, laut Bundesnetzagentur werden jedoch schätzungsweise 300.000 Anlagen nicht fristgerecht eingetragen sein. Dabei geht es in erster Linie um Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern, aber auch Windräder und KWK-Anlagen. Ihnen droht der Wegfall der Vergütung für den eingespeisten Strom ab Februar kommenden Jahres.

Die Registrierung erfolgt online über das Marktstammdatenregister-Webportal der Bundesnetzagentur und ist schnell gemacht. Deutlich komplizierter wird es, wenn der Zahlungsstopp erst einmal erfolgt ist. Das Geld wird bei Nachmeldung zwar rückwirkend ausgezahlt, der Aufwand dürfte aber ein Vielfaches höher sein als die fristgerechte Registrierung.

Link zur Registrierung:
https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR


Link zum Tutorial zur Registrierung einer Anlage:
https://www.youtube.com/watch?v=aSyMV6wc8wI

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